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Ich ziehe zu Fuß los, gehe sogar in die heruntergekommensten Absteigen in Neu Bagan und Nyauung U und verliere schön langsam die Hoffnung: “Sorry, fully booked!”. Wenn das die nächste Stunde nichts wird, es ist bereits 15 Uhr, dann bleibt nur das Kloster zum Übernachten. Die nehmen einen immer auf.
In die Ferne verschwinden, sich der Welt entziehen, um überhaupt wieder vernünftig an ihr teilhaben zu können – manchmal gibt es gefühlt existenzielle Gründe für eine Reise. Leere in sich füllen heißt auch: Sprachlosigkeit überwinden, Einsichten in Worte fassen, der immer schwierigen weil komplexen Wirklichkeit habhaft werden. Der Versuch eines Neuanfangs.
Die Amerikaner fixieren das Streben nach Glück als gottgegebenes Grundrecht in ihrer Unabhängigkeitserklärung. Das kleine Königreich Bhutan geht noch einen Schritt weiter und erklärt das „Bruttonationalglück“ zum obersten Staatsziel in der Verfassung. Das hört sich vielversprechend an und so begebe ich mich tief in den Himalaja auf die Suche nach dem Glück.
Der kleine Thaijunge fällt. Tief. Alle lachen. Ramba-Zamba auf der Hüpfburg.
„Hey Artis! Wie geht's?“ Entsetzt fragen wir uns, woher er Artis' Namen kennt. Ach ja genau! Das ist doch der Typ, der uns vor einigen Tagen zu unserer netten Gastfamilie gebracht hat.„Wie es uns geht, willst du wissen?“
Mich wirft nichts mehr so leicht aus der Bahn. Das gilt aber nur außerhalb von Indien. In Indien selbst bin ich immer mit einem Bein im nervlichen Abgrund.
Tahari rammt die Eisenstange in den Boden. Es fliegen gelbe Splitter durch die Luft. Wieder und immer wieder jagt er sie gezielt in den festen Schwefel, bis sich ein Stück, so groß wie ein Grabstein, ablöst. Als er den abgelösten Brocken zu Seite schiebt, löst sich unerwartet eine giftige Gaswolke und umhüllt uns im nächsten…
Spaziert man in der Dämmerung durch eine der vielen für Urlauber mit ausgesuchten, sich ewig wiederholenden Dingen bestückten Ladenstraßen (man findet dort alles, was man begehren könnte: prächtige Sonnenbrillen, leichte Bekleidung für jedermann, allerhand Nützliches und auch Tand jeglicher Art), dann kann man, geneigter Leser, nur einen einzigen Gedanken fassen, sich geradezu darin einschließen, wie…
„Wir wissen zu diesem Zeitpunkt nicht genau, was die OP kostet, aber wenn Sie wollen, dass wir weitermachen, dann müssen Sie jetzt unterschreiben.“
Wimmernd lag unser Schaf auf der Tragefläche des Vans. Wir hatten ihm die Beine zusammengebunden. Aber es auch zu knebeln hatten wir uns nicht getraut.
Vier Tage schon habe ich nichts Richtiges mehr gegessen. Nichts Richtiges heißt: nichts außer Bananen und Ingwertee. Mir ist schlecht. Eine penetrante und nicht los zu werdende Übelkeit begleitet mich schon meinen gesamten Aufenthalt in Udaipur, wo ich Diwali, das indische Lichterfest mitfeiern möchte.
Abseits der ausgetretenen Touristenpfade sind sie nicht mehr zu sehen, die Pauschaltouristen, die in Siem Reap in Massen vorhanden waren. Welch ruhiges Fleckchen Erde! Hier in Kratie beginnt das Tor in den östlichen Virachey Nationalpark und hier lässt auch der westliche Flair nach. Deswegen kommen die Naturliebhaber und Trekkingfreunde voll auf ihre Kosten, die etwas…
Es gibt ihn also doch. Vor mir fährt der Bus von Beni nach Tatopani. Er schaukelt auf der Schlaglochpiste bergauf und verstaubt mir die Lunge. Ich bin trotzdem froh endlich auf dem Rad zu sitzen.
Weiße Plastikstühle möblieren die Welt, sie stehen in Fußgängerzonen, im Himalaya und in der Sahara. Wie schön, dass wenigstens Vietnam da mal eine Abwechslung bietet. Denn dort sitzt man auf Schemeln. Wenn man nicht gerade Platz machen muss für die Mopeds.
Morgens nach dem Frühstück bin ich die Treppen hoch, um den Blick von der Dachterrasse zu genießen. Viel habe ich mir von der Aussicht nicht versprochen, denn wir sind hier schließlich in einer ganz einfachen Pension untergekommen mit billigem Standard-Zimmer, in denen ein müder Ventilator die schwüle, stickige Luft umrührt und die Fenster sich nicht…
Full Moon Party - gesehen von der Nachbarinsel.
In Kathmandu startet unser Trekking im Himalaya. Die Stadt fordert uns. Schließlich flüchten wir in die Berge über dem Kathmandu-Tal um uns ans Wandern zu gewöhnen. Und genießen die Aussicht.
"Nein, nein! Ihr müsst nicht aussteigen!" sagt unsere mongolische Tourleiterin. "Es ist alles unter Kontrolle".
Von der nördlichen Grenze Thailands nach Luang Prabang mit dem Boot - besser kann man sich nicht auf die wunderbar friedliche Atmosphäre in Laos einstimmen. Doch wer in einem Dorf am Ufer eine Pause einlegt, merkt schnell, dass er keine Ahnung hat, wie es den Menschen hier geht.
Jeder Besucher Phnom Penhs sollte sie gesehen haben, die Killing Fields von Choeung Ek. An diesem Ort wird mir erst so richtig bewusst, was damals im Bürgerkrieg tatsächlich für schreckliche Dinge passiert sind...
Kann sich noch jemand an unsere romantische Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn erinnern? Nein? Nicht schlimm.
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