Reiseberichte aus China

China, du verrücktes Land!

Merkwürdigkeiten aus dem Reich der Mitte

Man macht so seine Erfahrungen auf Reisen. Manches Vorurteil wird bestätigt, manches löst sich auf. Nicht jede neue Erkenntnis ist zwingend gut, meist jedoch zumindest interessant. Manchmal muss man sich in Toleranz üben, akzeptieren und verstehen lernen. Und manchmal muss man einfach schmunzeln, weil liebenswerte Marotten in Erscheinung treten, die man so bisher noch nicht kannte. In China bekam ich von allem etwas. Gut so!

Nicht von dieser Welt

Himmelsbestattung auf dem Tibetischen Hochplateau

Himmelsbestattungen sind ein fester Bestandteil der Tibetischen Kultur.
Sie sind im Grunde genommen aus der Not heraus geboren. Durch den Mangel an Feuerholz zur Totenverbrennung bzw. permanent gefrorener Steinböden, die eine Beerdigung unmöglich machen, wird bei der Himmelsbestattung der Leichnam an Aasgeier verfüttert.

Mit dem Fahrrad über den nördlichen Himalaya

Tibet – ein Reisetraum

Schon sehr lange träume ich davon einmal durch Tibet zu reisen. Doch diese Reise lag immer in einer fernen Zukunft, dann, wenn man einmal frei und unbefangen durch das Land reisen kann.
Auch im Jahre 2014 ist ganz Tibet von China besetzt. Und ich: mittendrin.

Mit dem Rad durch die chinesische Taklamakan

Desert Life

Die Durchquerung einer der größten Trockenwüsten der Erde mit dem Fahrrad – das klingt sehr abenteuerlich. In Wirklichkeit ist es aber vor allem eintönig. Da passt es, dass ich gerade im Buch eines Zen-Mönches gelesen habe, man solle vermeiden, sich immer nach dem Sinn seiner Tätigkeiten zu fragen um das Glück im Moment zu finden. Derart erleichtert von der Verantwortung für die Sinnhaftigkeit meines Tuns lebe ich befreit das einfache Wüstenleben.

„Hi, I am Julia, I have the shits and I need drugs!“

Diarrhö auf dem Dach der Welt

„Sorry, the oxigen is out of order“. Als diese knirschende Durchsage im Zug auf gut 5000 Metern an mein Ohr dringt, liege ich geistig umnebelt auf meiner Buchrücken-breiten Pritsche und konzentrierte meine letzten Sinne darauf, kein unfreiwilliges Stagediving auf der chinesischen Karaoke-Gruppe unter mir einzulegen.