China, wer bist du?

Eine Reise in die Seele eines unbekannten Landes

Fünf Jahre lang reist Simone Harre nach China. In fünfzig literarischen Porträts erzählen Milliardärinnen und Taxifahrerinnen, Künstlerinnen und Bäuerinnen, was sie bewegt und antreibt.

26,00 €
(6 Kundenrezensionen)
Umfang
368 Seiten
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Beschreibung

Fünf Jahre lang reist Simone Harre regel­mäßig nach China und begegnet Milliardären und Taxifahrern, Künstlern und Bauern, alten wie jungen Menschen. Sie kommen in diesem Buch über China in fünfzig litera­ri­schen Porträts zu Wort, zeigen ihre Lebenswirklichkeit, erzählen, was sie bewegt und antreibt. Einfühlsam skizziert Simone Harre eine vielfäl­tige Gesellschaft, die zu selten auf Augenhöhe betrachtet wird, und lässt uns dieses immer noch erstaun­lich unbekannte Land besser verstehen.

»Die mensch­liche Seite Chinas. In Zeiten von Handelskriegen und politi­schen Auseinandersetzungen erinnert uns dieses wichtige Buch an die Gemeinsamkeiten, die wir mit vielen Chinesen haben: Die Träume, Sorgen und Glücksmomente.« Jörg Wuttke, Präsident der EU-Handelskammer in China

»Es ist der Autorin gelungen, der Mentalität meiner Heimat authen­tisch auf die Spur zu kommen. Wer die Menschen in China verstehen will oder sich tiefer auf einen Alltag im Land einlassen will, dem sei diese Lektüre sehr zu empfehlen.« Qu Ping, CEO des China Business House Düsseldorf

 

Über die Autorin

Autorin Simone Harre

Simone Harre, 1971 in Freiburg geboren, lebt als zweifache Mutter und prämierte Autorin in Brühl. Als sie 2014 zum ersten Mal nach China reist, erkennt sie, dass sie alles, was sie zuvor über die Volksrepublik gedacht hat, revidieren muss.

Sie geht auf die Suche nach dem »wahren« China. Fünf Jahre lang spricht sie mit Chinesen aller Schichten, mit Millionären, Taxifahrern, Künstlern und Außenseitern, und bekommt einen tiefen und seltenen Einblick in das Leben der Menschen hinter der kommu­nis­tisch-kapita­lis­ti­schen Kulisse.

Veranstaltungen

Aktuell keine Veranstaltungen

Mehr über das Buch über China

»China, wer bist du?« ist eine eindrucks­volle litera­ri­sche Reise, die die tiefe Verwobenheit von tradi­tio­nellen Werten und modernen Lebensweisen im heutigen China erkundet. Autorin Simone Harre präsen­tiert in ihrem Werk die Lebensgeschichten von 50 Chinesinnen und Chinesen, die unter­schied­li­chen Gesellschaftsschichten entstammen. Jedes Porträt gibt Einblicke in die persön­li­chen und kollek­tiven Herausforderungen, die das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne in China prägen.

Unter den zahlrei­chen Lebensgeschichten, die das Buch vermit­telt, findet sich die von Sun Yanqing, einer Eventmanagerin, die sich der tradi­tio­nellen chine­si­schen Medizin und dem Buddhismus zuwendet, um dem stres­sigen Leben in der Großstadt zu entkommen. Ihre Geschichte illus­triert eine Renaissance tradi­tio­neller Praktiken als Antwort auf die Entfremdung durch die Moderne.

Ein weiterer Protagonist, Deng Anqing, ist ein Schriftsteller, dessen Freiheit und Kreativität in seinem litera­ri­schen Schaffen zum Ausdruck kommt, ein scharfer Kontrast zu den rigiden Strukturen der chine­si­schen Gesellschaft. Sein Lebensweg beleuchtet die Bedeutung künst­le­ri­scher Selbstverwirklichung in einem System, das oft den wirtschaft­li­chen Fortschritt über indivi­du­elle Ausdrucksformen stellt.

China-Buch

Kulturelle Brücken im Buch über China

Zhang Wencheng, ein leiden­schaft­li­cher Künstler, nutzt seinen kreativen Prozess, um alte und neue Welt zu verbinden. Dadurch verkör­pert er den kultu­rellen Brückenschlag, der in der heutigen globa­li­sierten Welt beson­ders wichtig ist. Seine Kunst reflek­tiert nicht nur die dynami­schen Veränderungen der chine­si­schen Gesellschaft, sondern auch die ständige Suche nach einer harmo­ni­schen Koexistenz von Altbewährtem und Neuem.

Ming, ein ehema­liger Diplomat, hat sich nach einem erfüllten Berufsleben in den Ruhestand zurück­ge­zogen und widmet sich nun seinem Garten. Seine Geschichte veran­schau­licht das chine­si­sche Ideal eines Lebens in Harmonie mit der Natur. Darüber hinaus zeigt sie, wie alte Weisheiten auch in der modernen Welt Quellen des Glücks und der Zufriedenheit sein können.

Diese und weitere Biografien im Buch »China, wer bist du?« bieten ein breites Spektrum an Erfahrungen. Sie illus­trieren gleich­zeitig die Vielschichtigkeit der chine­si­schen Gesellschaft. Harres Werk hinter­fragt, wie indivi­du­elles Glück in einer sich schnell verän­dernden Gesellschaft definiert und erreicht werden kann. Es unter­sucht zudem, wie tief verwur­zelte kultu­relle Werte in Zeiten globaler Herausforderungen bestehen bleiben können.

Das Buch beleuchtet nicht nur die Konflikte und Herausforderungen, mit denen die chine­si­sche Bevölkerung konfron­tiert ist. Es zeigt auch die unerschüt­ter­liche Resilienz und Anpassungsfähigkeit, die viele Menschen im Streben nach einem erfüllten Leben zeigen. Die detail­lierten Porträts von Einzelpersonen aus allen Lebensbereichen zeichnen schließ­lich ein leben­diges Bild des modernen Chinas. Dieses steht sowohl zwischen der Bewahrung seiner reichen histo­ri­schen Erbschaft als auch der Integration in die westlich geprägte Weltkultur.

Zentralen Themen des Buches »China, wer bist du?«

  • Die Suche nach dem Glück im modernen China: Das Buch unter­sucht, wie Chinesen aus verschie­denen Gesellschaftsschichten Glück definieren und anstreben. Viele der Interviewten bringen Glück mit materi­ellem Wohlstand und Erfolg im Beruf in Verbindung. Das Buch zeigt jedoch auch, dass dieses Streben nach materi­ellem Wohlstand oft mit Stress, Einsamkeit und dem Verlust tradi­tio­neller Werte einher­geht.
  • Der Kontrast zwischen Tradition und Moderne: Das Buch zeigt die Herausforderungen des rasanten Wandels in der chine­si­schen Gesellschaft. Es beleuchtet, wie tradi­tio­nelle Werte und Lebensweisen durch Modernisierung und wirtschaft­li­chen Fortschritt verän­dert werden. Zudem wird darge­stellt, wie die Menschen in diesem Spannungsfeld versu­chen, ihre Identität zu bewahren.
  • Die Bedeutung von Familie und Gemeinschaft: Trotz des wachsenden Individualismus in China spielen Familie und Gemeinschaft nach wie vor eine zentrale Rolle im Leben der Menschen. Das Buch zeigt, wie wichtig familiäre Bindungen und soziale Netze für das Glück und das Wohlbefinden der Menschen sind.
  • Die Vielfalt der chine­si­schen Gesellschaft: »China, wer bist du?« präsen­tiert eine Vielzahl von Perspektiven auf das Leben in China. Das Buch porträ­tiert Menschen aus unter­schied­li­chen Regionen, Berufen und Altersgruppen und verdeut­licht so den Facettenreichtum der chine­si­schen Gesellschaft.
  • Die Suche nach Identität: Das Buch thema­ti­siert die Frage, wie sich China in einer globa­li­sierten Welt positio­niert und welche Werte und Traditionen es bewahren möchte. Es zeigt, wie die Menschen versu­chen, ihre eigene Identität im Spannungsfeld zwischen chine­si­scher Tradition und westli­chem Einfluss zu finden.

Das Buch ist eine Einladung, das Land und seine Menschen besser zu verstehen. Es zeigt die Schönheit und die Herausforderungen des modernen Chinas und regt zum Nachdenken über die großen Fragen des Lebens an.

China verstehen

Die Suche nach dem Glück in China

In »China, wer bist du?« erkundet Simone Harre die facet­ten­reiche Suche nach Glück in der chine­si­schen Gesellschaft. Diese steht im Spannungsfeld zwischen wirtschaft­li­chem Aufstieg und tief verwur­zelten Traditionen. Ihre Interviews enthüllen eine komplexe Beziehung zu materi­ellem Wohlstand.

Für viele ist dieser die Grundlage ihres Glücks und ein Symbol für Erfolg. Sie erarbeiten diesen Erfolg in einem Land voller Möglichkeiten aus eigener Kraft. Doch diese Erfolge haben oft einen hohen Preis. Stress, Einsamkeit und der Verlust von Zeit und kultu­rellen Werten gehören zu den Kehrseiten, die Harre dokumen­tiert.

Die Geschichten zeigen, wie einige Menschen in tradi­tio­nellen Werten und spiri­tu­ellen Praktiken Ausgleich zum hekti­schen Alltag finden. Sie stellen die Frage, ob wahres Glück in der Wiederentdeckung alter Weisheiten liegt. Familie und tradi­tio­nelle Werte spielen im Leben vieler Chinesen eine zentrale Rolle. Harmonie und Gesundheit in einem stabilen familiären Umfeld gelten oft als Schlüssel zum Glück.

Wege zum Glück im modernen China: Einblicke im Buch über China

Harres Werk gräbt tiefer und offen­bart eine Sehnsucht nach Ruhe und Einfachheit. Viele Menschen suchen diese in der Rückkehr zum Landleben. Dort leben sie im Einklang mit der Natur und entfliehen dem schnellen Tempo des modernen Lebens. Jenseits dieser allge­meinen Trends entdeckt Harre indivi­du­elle Definitionen von Glück.

Diese sind so einzig­artig wie die Menschen selbst. Von der kreativen Freiheit eines Schriftstellers bis zur dankbaren Rückschau eines Diplomaten wird eine breite Vielfalt darge­stellt. Daher sind die Geschichten ein Kaleidoskop mensch­li­cher Erfahrungen.

Harre vereint in »China, wer bist du?« eine breite Palette von Perspektiven. Sie bieten keinen klaren Konsens, sondern eine Sammlung von Rätseln. Diese laden die Leser ein, über die wahre Natur des Glücks nachzu­denken. Die moderne Welt verän­dert sich ständig. Welche Antworten die Leser in den facet­ten­rei­chen Lebensgeschichten finden, bleibt offen. Diese Frage wird nur in den Tiefen dieser einfühl­samen Erkundung der chine­si­schen Seele beant­wortet.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,6 kg
Maße 21 × 14,5 × 3,4 cm
Auflage

Erste Auflage, Originalausgabe

ISBN

978-3-96348-009-6

Verlag

Reisedepeschen Verlag

Seiten

368

6 Rezensionen für China, wer bist du?

  1. Avatar-Foto

    Leonie Kasten –

    »China, wer bist du?“ von Simone Harre ist ein faszi­nie­rendes und tiefgrün­diges Werk, das uns einen einzig­ar­tigen Einblick in die vielfäl­tige Gesellschaft Chinas gewährt. Über einen Zeitraum von fünf Jahren reiste die Autorin regel­mäßig nach China und traf auf Menschen aus allen Lebensbereichen: von Milliardären und Taxifahrern über Künstler bis hin zu Bauern, sowohl altein­ge­ses­sene als auch junge, dynami­sche Persönlichkeiten. In fünfzig litera­ri­schen Porträts kommen diese Menschen zu Wort und teilen ihre Geschichten, Träume, Herausforderungen und Hoffnungen. Harre gelingt es, die Lebenswirklichkeit dieser Individuen einfühlsam und respekt­voll zu skizzieren. Durch ihre sorgfäl­tige und respekt­volle Herangehensweise gelingt es ihr, eine authen­ti­sche und nuancierte Darstellung einer Gesellschaft zu bieten, die oft nur oberfläch­lich betrachtet wird. Was dieses Buch beson­ders lesens­wert macht, ist die Art und Weise, wie Harre es schafft, die Komplexität und Vielfalt der chine­si­schen Gesellschaft zu vermit­teln. Die Porträts sind nicht nur infor­mativ, sondern auch emotional berüh­rend und mensch­lich zugäng­lich. Harre stellt die Menschen in den Mittelpunkt und ermög­licht es dem Leser, ihre Perspektiven und Lebensumstände aus erster Hand zu erfahren. Diese fünfzig Porträts bieten eine Vielzahl von Einblicken, die von den glitzernden Metropolen bis hin zu den ländli­chen Gegenden Chinas reichen. Die persön­li­chen Geschichten und intimen Einblicke tragen dazu bei, die chine­si­sche Gesellschaft auf Augenhöhe zu betrachten und ihre Vielschichtigkeit zu würdigen. Es ist ein Muss für alle, die mehr über China und seine Bevölkerung erfahren möchten und bietet eine wertvolle Perspektive auf ein Land, das sich ständig wandelt und entwi­ckelt.

  2. Gustav T. –

    Schmuckstück! Das ist eigent­lich immer das erste Wort, was mir einfällt, wenn ich ein Buch aus dem kleinen, aber sehr feinen Reisedepeschen-Verlag von Marianna Hillmer und Johannes Klaus auspacke. Schon bevor man ein Wort liest, ist man schon hin und weg von Buchschnitt, Gestaltung und Cover. Auch bei China, wer bist du? von Simone Harre sind die Buchdeckel aus Karton und das ganze Buch irgendwie im Vintage-Look.

    Das Buch selbst ist weniger ein Buch, das Reiseziele oder Aktivitäten in China empfiehlt, sondern vielmehr ein kultu­reller, litera­ri­scher Ausflug in das Reich der Mitte. Durch die Medien bekommen wir eine recht vorge­kaute Meinung von Politik und Wirtschaft in China. Aber was denken und erzählen die Menschen dort eigent­lich über ihr eigenes Land? Über das, was sie glück­lich macht und über uns, den Westen?

    Um diese Fragen zumin­dest ansatz­weise beant­worten zu können, ist Simone Harre mehrere Jahre durch das ganze Land gereist und hat Chinesinnen und Chinesen aus jeder Schicht, jeden Alters und an sehr unter­schied­li­chen Orten inter­viewt. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf diese fremde Kultur und machen Lust auf mehr. Es gibt große Unterschiede, aber gleich­zeitig muss das eben nicht immer negativ sein.

    Für weltof­fene, kultur­be­geis­terte und reise­lus­tige Menschen ein sehr berei­cherndes Buch mit tollen Geschichten!

  3. SiWel –

    »Meine Räucherstäbchen kann man auch essen!« Das sagt Frau Shi, eine Dame, die das alte chine­si­sche Handwerk des Räucherns wieder­be­lebt. In der Tai – Chi – Kommune habe ich sie kennen­ge­lernt, nun treffe ich sie in ihrem eigenen Institut. Zitat eines der Porträts von Simone Harre. In dem Buch China, wer bist du? finden sich 50 verschie­dene Porträts von Menschen die in China leben und arbeiten, z.B. Dolmetscher, Aktivisten, Manager, Millionäre, Straßenverkäufer, Bauern, Wanderarbeiter, Jadehändler, Taxifahrer usw. Es ist ein Buch, mit dem man sich wegen der gelun­genen Darstellung einer jeden Person länger beschäf­tigt. Anfangs befindet sich eine Landkarte, bei der mir erst so recht bewusst wurde, wie großflä­chig dieses Land doch ist. Simone Harre hat mich als Leser auf ihren China Reisen mitge­nommen, ich habe Land, Leute und ihr Alltagsgeschehen kennen­lernen dürfen. Durch den angenehmen Schreibstil und das Foto eines jeden Porträtierten hatte ich das Gefühl dem Menschen direkt gegen­über zu sitzen. Es ist ein leben­diges Buch, in dem ich mich sehr wohlfühlen konnte und mit dem ich mich noch öfter beschäf­tigen werde.

    Wer China, seine Mitmenschen und deren Alltagsgeschehen kennen­lernen möchte, sollte sich dieses aufwändig gestal­tete Buch nicht entgehen lassen.

  4. Nil_​liest –

    Dieses Buch versucht die Seele Chinas zu ergründen auf seine ganz eigene spezi­elle Art und Weise. Simone Harre reist seit 2015 regel­mäßig in das bevöl­ke­rungs­reichste Land der Erde und wollte wissen was genau die Chinesen ausmacht und wer sie sind. Das Buch startet mit einer sehr persön­li­chen Einleitung der Autorin und ebnet den Weg in die einzelnen Geschichten. Simone Harre inter­viewte (mit zwei verschie­denen Übersetzern) viele inter­es­sante Chinesen und verar­beitet diese aber in Fließtexte mit Raum für Interpretation, auch der non-verbalen Kommunikation und zieht das Umfeld mit ein wie auch ihre eigenen Befindlichkeiten. Dadurch entstehen zum einen sehr inten­sive, persön­liche Texte, die sehr respekt­volle Portraits Einzelner zeichnet. Was alle Geschichten auszeichnet, dass sie den »Geist der Unterhaltung« trans­por­tieren. Man merkt ob das Gespräch holprig war, ob Sympathien vorhanden sind, wie die Stimmung war und das Verständnis lief. Das ist großartig gelungen.
    Allerdings treibt Simone Harre schon das zentrales Thema Glück um. Welchen Preis sind die Chinesen gewillt zu zahlen um Wohlstand zu erlangen oder gar Millionäre, ach was Milliardäre zu werden auf Kosten ihrer eigenen Zufriedenheit mit dem Leben? Hier spricht sie immer wieder mit den Einzelnen und bekommt oft die gleichen Antworten nur leicht changie­rend. Sie ist so oft erstaunt, dass die Chinese ihr Glück für viel Geld gerne links liegen lassen (heute zumin­dest!).
    Erstaunlich fand wie apoli­tisch das Buch geworden ist. Bei so vielen Begegnungen in einem Land, dass so stark von der politi­schen Führung abhängt, hätte ich mir solch eine neutrale Berichterstattung kaum vorstellen können. Aber sie schafft es nur die Personen selbst in den Fokus zu rücken.
    Es sind zwar einzelne Geschichte, aber aus meiner Sicht in das Buch schon von vorne nach hinten durch karto­gra­phiert und es lohnt sich der Anordnung zu folgen. Zumindest strecken­weise leitet das eine zum anderen über. Was man aber gut machen kann, ist dieses Buch immer mal wieder zur Hand zu nehmen zwischen anderen Lektüren.
    Fazit: Ein Mosaik zusam­men­ge­setzt aus einzelnen Portraits, dass uns zeigt wie divers die chine­si­sche Bevölkerung ist. Dieses Buch ist auch ein Schnappschuss der Gegenwart (2015–2019) und eine gute Einstimmung bevor man das Land selbst erkun­dend (wenn man es wieder darf).

  5. Ulrich Baldus –

    Nun arbeite ich dieses Jahr schon 30 Jahre in China und dann kommt dieses wunder­bare Buch _​ China wer bist Du_​ daher und öffnet mir die Augen.
    Fantastisch geschrieben, mit viel Liebe zu diesem Land, mit den Einzelheiten der chine­si­schen Gesellschaft und der Freude mit den Chinesen jeden Tag zu teilen.
    Alles kommt vor, vom Millionär bis zum Waisenhaus für Kinder was mich wirklich betroffen gemacht hat.
    Wer China auf einer wunder­vollen Reise in dem Buch von Simone Harre begegnen will, der sollte sich dieses Buchereignis kaufen oder sich bald unter den Weihnachtsbaum legen lassen.
    Ich jeden­falls bin begeis­tert !!!

  6. Anna Sanner –

    »China, wer bist du?« von Simone Harre ist mal wieder ein tolles Buch von Euch! Vom Design (diese hübschen chine­si­schen »Ende«-Zeichen am Ende jedes Kapitels, das angenehm robuste Papier, die dicke, eckige Pappe drumrum, das Titelbild, alles wunder­schön!) bis zum Inhalt, ein tolles Buch. Ich habe in den Geschichten dieser Leute viel Inspiration gefunden, entdeckt, dass die Chinesen doch so einiges mit den Japanern gemein haben, anderes wiederum auch nicht, und glaube insge­samt ein Gefühl für das Land China bekommen zu haben, ohne dass ich je da war. Mehr als durch jeden politi­schen Artikel in der Zeitung. BRAVO! Weiter so!

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