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GIPFELRAUSCH von Philipp Laage

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(6 Kundenrezensionen)

Gipfelrausch. Warum ich auf Berge steige

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Warum stei­gen Men­schen auf Berge? Phil­ipp Laage gibt dar­auf seine ganz per­sön­li­che Ant­wort – in einer ein­dring­li­chen, leichtfüßigen Sprache.

Seine Rei­sen führen ihn in die Alpen und den Gro­ßen Kau­ka­sus, in die abge­le­ge­nen Mond­berge und den wil­den Pamir, auf den Kili­man­dscharo und Japans hei­li­gen Berg. Es sind Erzäh­lun­gen von Schön­heit und Ent­beh­rung, von Genuss und Grenz­erfah­rung, von klei­nen Schrit­ten und gro­ßen Höhen, Tri­umph und Scheitern.

Unter­wegs stößt er auf Fra­gen, die über das Berg­stei­gen hin­aus­ge­hen: Ist tat­säch­lich immer der Weg das Ziel? Und was haben wir davon, ganz oben zu stehen?

Gewicht 0.5 kg
Größe 18.5 × 12.2 × 3 cm
Autor

Philipp Laage

Verlag

Reisedepeschen Verlag

ISBN

978-3-96348-019-5

Ausgabe

Hardcover

Seiten

288

6 Bewertungen für GIPFELRAUSCH von Philipp Laage

  1. Mother Goose on

    Phil­ipp Laage lässt seine Lese­rin­nen und Leser an sei­nen Berg­be­stei­gun­gen teil­ha­ben und nimmt sie mit zu nähe­ren und fer­nen Gipfeln.
    Im Ein­gangs­ka­pi­tel erfährt man, wie sein Inter­esse an der Berg­welt durch die Fami­li­en­ur­laube im öster­rei­chi­schen Zil­ler­tal geweckt wurden.
    Es fol­gen Beschrei­bun­gen von Gip­fel­be­stei­gun­gen in fer­nen Län­dern, zum Teil auf ande­ren Kon­ti­nen­ten, bevor sich am Ende des Buches der Kreis mit einer Wan­de­rung in den All­gäuer Alpen schließt.
    Die bei den Tou­ren erleb­ten Freu­den und Qua­len, An- und Aus­sich­ten, Gerü­che und Geräu­sche sind sehr anschau­lich beschrie­ben. Der bild­hafte, poe­ti­sche und span­nende Schreib­stil gefällt mir, ebenso die respekt­vol­len Beschrei­bun­gen des Ken­nen­ler­nens ande­rer Kul­tu­ren. Der Autor schil­dert nicht nur Natur und Berg­welt, son­dern auch das Zusam­men­sein mit den Men­schen, die ihm zu Weg­be­glei­tern wurden.
    Zwi­schen­durch gibt es immer wie­der kluge Gedan­ken über das Leben: Weis­hei­ten, die nicht nur am Berg gel­ten, son­dern im Leben allgemein.
    Ein Glos­sar am Schluss des Buches erklärt einige Fachbegriffe.
    Die Gip­fel, die ich besteige, sind sehr viel nied­ri­ger als meh­rere Tau­send Meter und Hoch­tou­ren über­stei­gen meine Fähig­kei­ten deut­lich. Den­noch habe ich das Buch mit gro­ßem Genuss gele­sen und ich emp­fehle es gern weiter.

  2. Saman­tha Bolden on

    Der Berg ruft, aber ver­stehst du auch seine Sprache?

    Wie­der ein edles Buch aus dem Ver­lag Rei­se­de­pe­schen. Hard­co­ver und mit Lesebändchen. 

    Vor dem eigent­li­chen Beginn jeden Kapi­tels ( derer da zehn wären ) gibt es von dem betref­fen­den Berg eine Pan­ora­ma­auf­nahme in Farbe auf zwei Seiten. 

    Der Jour­na­list und Autor ist 1987 in Hagen gebo­ren und lebt in der Haupt­stadt. Zum Ende hin gibt es noch ein Glossar. 

    Schwar­zen­stein, das Schön­bich­ler Horn, der Kibo, der Nevada Pisco, der Fuji, der Kas­bek, Mar­ghe­rita Peak, der Elbrus, der Pik Lenin und der Große Krot­ten­kopf sind die hier berück­sich­tig­ten Berge. 

    Er erklärt mit gro­ßer Lei­den­schaft und ein­drück­lich, warum ihn Berge der­art fas­zi­nie­ren. Schat­ten­sei­ten und nega­tive Erfah­run­gen spart er nicht aus. 

    Jedoch kann man quasi haut­nah par­ti­zi­pie­ren am Poe­ti­schen der Natur, den Inter­ak­tio­nen mit ande­ren Indi­vi­duen, über Schwie­rig­kei­ten und den Glücksrausch. 

    Dazu wirft er noch phi­lo­so­phi­sche Fra­gen auf, die Grenz­erfah­run­gen tan­gie­ren. Ist der Weg das Ziel? Ist es genug, den Gip­fel erreicht zu haben? Oder braucht man immer mehr? Ist die­ser Rausch eine Sucht oder wer­den die gemach­ten Erfah­run­gen zu etwas tran­szen­diert, das weit über einen selbst hinausweist? 

    Über­zeu­gend und ver­ständ­lich wie nach­voll­zieh­bar schil­dert er das alles, daß diese Verve direkt anste­ckend wirkt. Der­ge­stalt bekommt man ja direkt selbst Lust. 

    Eine Dekla­ra­tion der Liebe und Pas­sion an die Berge, Natur, das Leben, die Men­schen und dem Außer­ge­wöhn­li­chen an sich. Danke, Phil­ipp Laage und Reisedepeschen!!!!!

  3. liesmal50 on

    In dem Buch „Gip­fel­rausch“ von Phil­ipp Laage heißt es im Unter­ti­tel „Warum ich auf Berge steige“. Erschie­nen ist das Buch bei Rei­se­de­pe­schen, dem Ver­lag, den ich mag!
    „Phil­ipp Laage gehört zu den Men­schen, die gerne auf Berge stei­gen. Denn er ist davon über­zeugt: ¬Wenig macht glück­li­cher, als gele­gent­lich von einem luf­ti­gen Gip­fel in die Ferne zu schauen.“
    Bei die­sem Satz aus der Buch­be­schrei­bung denke ich sofort an frü­here Urlaube in den Ber­gen, an das unbe­schreib­lich befrei­ende und erha­bene Gefühl, das mich ergreift, wenn ich nach lan­ger Wan­de­rung den Gip­fel errei­che und eins werde mit der Schön­heit der Natur. Auch wenn ich nur kleine Berge erwan­dert habe, so waren die Gefühle doch denen aus Phil­ipp Laages Erzäh­lun­gen ein wenig ähnlich.
    In zehn Abschnit­ten nimmt der Autor mich mit auf die Berge, die er seit vie­len Jah­ren in sei­nen Urlau­ben besteigt. Dabei ist sein Schreib­stil so locker und vol­ler Freude, dass es ein­fach Spaß macht, ihn zu beglei­ten. Natür­lich ist es nicht immer nur lus­tig, ihn erwar­ten auf sei­nen Wan­de­run­gen auch gefähr­li­che Situa­tio­nen, bei deren Beschrei­bung ich manch­mal den Atem anhal­ten muss. Was mir beson­ders gefällt, sind die detail­lier­ten Beschrei­bun­gen – nicht nur der Berge, son­dern auch der Land­schaf­ten mit ihren Pflan­zen und Tie­ren und den Begeg­nun­gen mit den vie­len unter­schied­li­chen Men­schen. Ganz beson­ders freue ich mich über Orte, die ich bereits aus ande­ren Büchern kenne. So habe ich durch Phil­ipp Laage in Peru eine erneute Begeg­nung gehabt mit der Camino de la muerte, der Straße des Todes.
    Wie wich­tig gro­ßes Ver­trauen zum Berg­füh­rer ist, beschreibt die­ser Satz: „Machte er beim Absei­len einen fal­schen Kno­ten, würde ich rück­lings ins Grab stürzen.“
    Das groß­ar­tige Buch mit fes­tem Ein­band und Lese­bänd­chen hat ein „hand­freund­li­ches“ For­mat. Alle Berge aus den Erzäh­lun­gen sind auf einer Welt­karte ein­ge­zeich­net. Es gibt ein über­sicht­li­ches Inhalts­ver­zeich­nis und am Beginn jedes Abschnitts ein Foto des jewei­li­gen Ber­ges mit Namen und Höhen­an­gabe sowie am Ende des Buches ein infor­ma­ti­ves Glossar.
    Ein packen­des Buch, das sei­nem Titel alle Ehre macht, weil Phil­ipp Laage den „Gip­fel­rausch“ spür­bar macht, und das ich sehr gern allen emp­fehle, die das Aben­teuer beim Lesen suchen und dabei auch noch eine Menge ler­nen können.

  4. Armin Cle­mens on

    Her­vor­ra­gende Refle­xion über die Fas­zi­na­tion der Bergwelt

    Phil­ipp Laage nimmt uns über 287 Sei­ten mit in seine Berg­welt, die er wäh­rend sei­ner gerade mal 34 Lenze erwan­dert und erklet­tert hat. Dabei sind seine Gip­fel­wan­de­run­gen nicht als weit im vor­aus geplante Expe­di­tio­nen eines Rein­hold Mess­ner zu ver­ste­hen, son­dern Pro­jekte, die er wäh­rend sei­ner Urlaubs­zeit durchführt.

    Er beginnt seine Wan­de­rung in den hei­mi­schen Ber­gen, zieht dann durch Europa, schließ­lich über ferne Kon­ti­nente, um dann wie­der in die Hei­mat zurück zu kehren.

    Für alle begeis­ter­ten Berg­wan­de­rer ist es dabei sehr beru­hi­gend, dass auch ein so ambi­tio­nier­ter und gut trai­nier­ter Mann wie Phil­ipp Laage in gewis­sen Höhen seine Pro­bleme bekommt und auch an Gip­feln schei­tert. Sei es der eige­nen Kon­di­tion oder Tages­ver­fas­sung oder aber auch den aktu­el­len Wet­ter­be­din­gun­gen geschuldet.

    Was machen nun die 10 ein­zel­nen Erzäh­lun­gen über die Berg­tou­ren so inte­resant und span­nend? Zum einen natür­lich die stets sehr unter­schied­li­chen Topo­gra­phien, Regio­nen und kli­ma­ti­schen Ver­hält­nisse der ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und zum ande­ren seine sub­jek­ti­ven Ein­drü­cke über die Land­schaf­ten, Städte und Men­schen, auf die er trifft.

    Mein Fazit: Ein sehr lesens­wer­tes Buch für alle begeis­ter­ten Berg­lieb­ha­ber – egal auf wel­chen Höhen und / oder Kon­ti­nen­ten – und auch für alle, die es wer­den wol­len! Abge­run­det wird der Lese­spaß durch ein auf­schluss­rei­ches Glos­sar am Ende des Buches und durch herr­li­che Gip­fel­fo­tos zu Beginn jedes ein­zel­nen Kapitels.

  5. Lea­vyax on

    Phil­ipp Laage erzählt in einem ange­neh­men Schreib­stil, wie er zum Berg­stei­gen gefun­den hat, wel­che Geschich­ten er erlebt hat und wel­che Emo­tio­nen er dabei emp­fin­det. Er schreibt über seine Fas­zi­na­tion über das Gebirge und trägt diese an die Lese­rin und den Leser wei­ter. Zwi­schen­zeit­lich gerät er an seine Gren­zen oder über­tritt diese auch. Wäh­rend sei­ner Tou­ren reflek­tiert er sich selbst und regt so zum Nach­den­ken an.

    Bis­her habe ich nur Hügel bestie­gen und noch keine Berge. Es war inter­es­sant für mich in diese für mich fremde Welt einen Ein­blick zu erhal­ten. Denn irgend­wie habe ich es mir schon leich­ter vor­ge­stellt, einen 7000 zu bestei­gen. Für mich war irgend­wie nur der Mount Ever­est rich­tig gefähr­lich. Nun wurde ich eines bes­se­ren belehrt. Es ist fas­zi­nie­rend den Wan­der­tou­ris­mus aus sei­nem Blick­win­kel zu lesen. Der Müll der lie­gen bleibt und ver­brannt wird oder das kom­mer­zi­elle Geschäft mit dem doch hei­li­gen Vul­kan Fuji. Ich habe Lust aufs Wan­dern bekom­men und eini­ges über die­ses ler­nen kön­nen. Für mich hätte das Buch auch noch etwas län­ger sein kön­nen, da mich die Geschich­ten wirk­lich inter­es­sie­ren. Das Buch kann ich jedem emp­feh­len, auch wenn keine Kennt­nis in Bezug auf das Bestei­gen von Ber­gen vor­han­den ist.

  6. Char­lotte on

    Eine wun­der­bare Lie­bes­er­klä­rung an die Berge. Ich habe es mit viel Freude gelesen!

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