Eine Wanderung im Tian Shan Gebirge zu unternehmen, war eine hervorragende Idee. Meinen Reisepass dabei zu vergessen, war weniger klug. Denn in einem Land wie Kasachstan bedeutet das: Ärger! Meine Begegnung mit einem korrupten Polizisten am Big Almaty Lake.
Teheran ist ein Moloch und uns wurde schon lange vor unserer Ankunft abgeraten, überhaupt in die Hauptstadt des Irans zu reisen. Zu giftig sei die Luft, zu hässlich und uninspirierend die Stadt. Tatsächlich haben all die Kritiker recht und irren doch. Teheran mag nicht hübsch sein, aber die Stadt erzählt Geschichten. Sie berichtet von prunkvollem…
Das sind sie, die Gesichter Indiens. Gesichter von Menschen, die wir während unserer Reise getroffen haben. Sie erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten. Geschichten, die es wert sind, in die Welt hinausgetragen zu werden. Voilà!
Koh Rong Samloem, Kambodscha. Die Natur; der weiß-quietschende Sand, der Dschungel, die Küste und das Meer sind unbeschreiblich schön.
Die kleine I-I schließt eine Gittertür auf und zusammen klettern wir schmale Treppenstufen hinauf, ich muss mich bücken, und dann sind wir auf dem Dach der Pagode. Vor uns erstreckt sich ein unvergessliches Panorama. Die ersten Lichtstrahlen treffen auf die Steppe von Bagan, der Wind ist das einzige Geräusch und ich sehe hunderte Tempel aus…
Wenn ich Şanlıurfa mit einer Farbe beschreiben müsste, dann wäre das Lila. In der Provinzstadt im tiefen Südosten der Türkei, von allen nur kurz Urfa genannt, tragen Frauen und Männer vornehmlich violette Kopftücher in allen Schattierungen - Lavendel, Flieder, Purpur. Auch Emina trägt ein solches Kopftuch, dazu einen glitzernden und mit Pailletten bestickten roten Samtmantel,…
Buddhas Weg und unser Weg. Wir beide kommen aus Indien nach Thailand gereist. Da hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Vom Vergolden, von Wünschen und dem Erlöschen der Räucherstäbchen am Ende.
In einem friedlichen Bungalowdorf auf Ko Chang. Direkt dahinter beginnt der Dschungel. Die Geräusche von dort machen demütig. Die Natur kann dich fressen. An dem Tag hat sie keine Lust. An dem Tag frisst sie jemand anderen. Die Kinder sind verwirrt.
Ein riesiges Kloster mitten in der Wüste, Monsieur Ibrahim als Taxifahrer und ein Blumenstrauß von Banksy, der Hoffnung auf Frieden bringt: Ein Bericht aus Palästina.
Lethargisches Nichtstun. Nicht jetzt, nicht später. Das ist es, was die Backwaters in Kerala so besonders macht. Im Südwesten Indiens geht der Geist in einer blau-grünen Welt verloren. Der Schleier eines hitzegeschwängerten Nachmittags liegt über dem Wasser. Sonst ist nichts da außer Palmen und leichten Wellen, die an der Bordwand unseres Hausbootes auf und ab…
An den Homo Sapiens allein erinnern die in den Felsen verhedderten Fischernetze und der am Ende der modernen Nahrungskette ausgespuckte Plastikmüll.
Die Insel Koh Rong in Kambodscha bietet die viel gerühmten tropischen Traumstrände, nach denen sich jeder Reisende sehnt. Hier müsste das Glück warten - doch so einfach ist es nicht. Warum es wichtig ist, in Momenten großer Unzufriedenheit seinen Impulsen zu folgen.
Meine reizüberflutende Reise durch Rajasthan führte mich auf den Kamelmarkt in Pushkar, in die Hände des berüchtigten Bhang Lassis und zu gierigen Gaunern.
Kaum sind wir in Delhi, springt uns Armut und Dreck an. Was macht das mit dem Kind und mir? Das Kind verblüfft mich.
Man stelle sich vor, es würde genau das passieren wovor man zu Haufe gewarnt worden wäre: Eines Tages würde man jählings mit seinem kaputten Fahrzeug darnieder liegen, inmitten des Nirgendwos, zum Beispiel in den unendlichen Weiten der Wüste Gobi in der unendlich großen Mongolei – fernab aller Zivilisation.
Wir haben Buddha gewaschen und wurden mit Blütenwasser überschüttet. Happy Songkran!
Ich habe gerade die Tür zu meinem neuen Hostel Zimmer geöffnet und will meinen Rucksack ablegen, als mich eine junge Amerikanerin anspricht: „Ich fahre zum Han River. Dort sind die Kirschblüten besonders schön. Kommst du mit?“ Es sind meine ersten Stunden in Südkorea. Das ich genau zur Blütezeit hier bin, ist mehr Zufall, als geplant.…
Dharamsala ist die Exilheimat des Dalai Lama. Mich zog es bald weg vom Kommerz hin zu den umliegenden Berge, zu Hesses Siddartha und einem Sikh am Waldrand.
„Auch das schnellste Pferd hat nur vier Beine.“
In einer Anlage nahe Chiang Mai im Norden Thailands finden traumatisierte Dickhäuter ein Zuhause. Eine Geschichte über ein großartiges Tierschutzprojekt – und der Versuch einer Wiedergutmachung.
Eine Stadt am Meer ist gesegnet. Istanbul liegt an zwei Meeren und vereinigt zwei unterschiedliche Welten, die hier miteinander existieren.
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