Norah Steiner

berichtet

Alle Sorgen über Bord

Episoden einer Segelreise

Eine Woche mit Fremden auf engstem Raum. Zugegeben, das hört sich erstmal nicht so geil an. Wenn man dann allerdings erläutert, dass es sich bei der Räumlichkeit um eine Segelyacht handelt, ja, dann klingt das gleich ganz anders.

Athen, 28 Grad

Schönes, Hässliches und alles dazwischen

Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn. Vorbei an Kartonsiedlungen Obdachloser, vorbei an prunkvollen Gebäuden. Umgeben von Touristen, umgeben von Locals, leere Gassen.

Himmel über Koh Lanta

Aus Tag wird Nacht

Während sich meine Liebsten in dicke Winterjacken hüllen, trage ich ein leichtes Sommerkleid. Der Sand knirscht leise unter meinen Füßen, als ich barfuß am Strand entlang spaziere. Ich atme tief, rieche den salzigen Duft des Meeres und spüre den Wind auf meiner warmen Haut, die sanfte Brise, die über mein Gesicht streicht und mit meinem Haar spielt.

Jordanien in Zeiten der Krise

Das große Warten

Nur noch wenige Touristen reisen nach Jordanien. Zu groß ist die Angst vor Terror und den Umbrüchen in der Region. Obwohl im Land Frieden herrscht, bangt die Bevölkerung um einen ihrer wichtigsten Wirtschaftszweige – die Tourismusindustrie. Ein Erfahrungsbericht.

Frühlingsbeginn

Gedanken zur Kirschblüte

Ich habe gerade die Tür zu meinem neuen Hostel Zimmer geöffnet und will meinen Rucksack ablegen, als mich eine junge Amerikanerin anspricht: „Ich fahre zum Han River. Dort sind die Kirschblüten besonders schön. Kommst du mit?“ Es sind meine ersten Stunden in Südkorea. Das ich genau zur Blütezeit hier bin, ist mehr Zufall, als geplant. Ein schöner Zufall. Wenige Minuten später steige ich in die U-Bahn nach Yeouinaru.

Flug über Wadi Rum

Zwischen Himmel und Wüste

Letzte Nacht lag ich lange wach in meinem mit Ziegenhaut gespannten Beduinenzelt. Es war zum einen die Vorfreude, zum andern aber vor allem die starke Nervosität, die mich nicht schlafen liess. Doch nun, über eintausend Meter über dem Boden, habe ich meine Höhenangst komplett vergessen.

Bananaenbäume ernten anstatt Elefanten reiten

Sonnenstich, Muskelkater & Skorpione

Wenige Meter vor uns fährt der vollbeladene Truck. Ich betrachte die vielen Bananenbäume und ein Gefühl von Stolz und Glück überkommt mich. Stolz, weil ich es geschafft habe bis zum Schluss durchzuhalten. Glück, weil sich alles so unglaublich richtig anfühlt.