Athen, 28 Grad

Schönes, Hässliches und alles dazwischen

Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn. Vorbei an Kartonsiedlungen Obdachloser, vorbei an prunkvollen Gebäuden. Umgeben von Touristen, umgeben von Locals, leere Gassen.

Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn. Vorbei an Kartonsiedlungen Obdachloser, vorbei an prunkvollen Gebäuden. Umgeben von Touristen, umgeben von Locals, leere Gassen.

mili-48-athen

athen7 athen30 final-mili-ahtens-3

Die Füße schmerzen, ich spüre die von der Sonne verbrannte Nasenspitze. Heute haben wir Altes, Neues, Schönes, Hässliches, Interessantes, bald Vergessenes gesehen. Haben von Hügeln auf Häusermeere, auf Parkanlagen, auf antike Bauten geschaut, in der Ferne das Meer. Wolken haben die Sonne verdeckt, blauer Himmel, neue Wolken. Jetzt ist es dunkel.

athen-ruinen

mili-final-athen-22

Wir sitzen draußen. Der Tisch ist reichlich gedeckt. Auf unseren Tellern liegt, wie könnte es anders sein, ein griechischer Salat: Tomate, Gurke, Paprika, Fetakäse, Zwiebel, Olive. Dazu Souvlaki-Spieße und eine Schüssel Tzatziki. Danach ein Gläschen Tsipouro.

mili-athen2

athen8

athen1

Der Tag war lang, wir wollen ins Bett. Kalinichta wünschen wir dem Kellner. Kalinichta wünschen wir der Obstverkäuferin. Wir suchen und finden den Weg zu unserer Unterkunft. Kalinichta wünschen wir dem Nachtwächter unseres Hostels. Kalinichta wünschen wir uns gegenseitig.

athen12

mili-athen-44

Müde von den vielen Eindrücken des Tages schlafen wir ein und träumen von Altem, Neuem, Schönem, Hässlichem, Interessantem, bald Vergessenem. Fliegen über Häusermeere, über Parkanlagen, über antike Bauten, über das Meer.

mili-athen-6

  1. Was für ein schöner, simpler und doch eindrucksvoller Text.
    Trifft ins Herz-so wie Griechenland <3

    Lieben Gruß!

    • Liebe Franzi, oh ja! Griechenland wächst einem wirklich schnell ans Herz. Die lieben Leute, die schöne Sprache, das gute Wetter, die traumhaften Strände, das leckere Essen…

      Danke fürs Lesen :-)

  2. Ein toller Beitrag, vor allem weil ich auch vorhabe dieses Jahr nach Griechenland zu fliegen :-). Aber du bist wirklich gemein! Wie kannst du einen so leckeren Salat nicht auch posten? Das ist nicht fair! :P

    Ansonsten finde ich schön, wie das z.T. sehr bescheidende Leben dieser Leute in dem ich sage mal antiken Teil der Stadt rüber kommt. Das Feeling dort zwischen den steinernden Fassaden muss aufregend sein! :)

    Tolle Arbeit! Weiter so!

    • Hallo Lukas, du kannst dich echt auf was freuen! Deine Reise wird bestimmt toll! :-)
      Und dann kannst du dir den Salat anschauen. Und essen. Vor allem essen! Guten Appetit dann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.