Erfahrungen einer Weltradlerin
Unter den vielen lieben Briefen, die wir zum Abschied bekommen haben, war ein Zitat, das mich sofort berührt hat, mich begleitet und mir Mut macht. Mein Kopf kramt es immer dann heraus, wenn die Zweifel kommen: "War das die richtige Entscheidung? So lange weg von Familie und Freunden, so lange raus aus dem Job, wo…
Wir öffnen die Tür unseres Trucks und blicken auf schneebedeckte Berge. Hand in Hand machen wir uns auf den Weg. Selbst nach fast drei Monaten auf etwa 4.000 Metern Höhe geht uns beim zügigen Gehen noch die Puste aus. Tulup reicht uns warme Chapati und köstlichen Chai zum Frühstück. Doch wir haben es eilig. Wir…
Kurz vor Mitternacht. Seit zwei Stunden war es dunkel. Nur die schwankende Laterne am Fuße des Strandes spendete uns Licht.
Im Morgengrauen werden wir jäh aus dem Schlaf gerissen. Penetrant wird an unser Auto gehämmert, wir hören laute Stimmen und Fußtritte. Vor der Tür stehen mindestens sechs Soldaten. Mit Gewehr.
Ich will Dir in diesem Artikel nahe legen weniger zu planen, aber ohne planlos zu sein. Es gibt große Unterschiede zwischen Planungs-los und planlos...
Keine der asiatischen Megastädte, die ich besucht habe, ergibt so viel Sinn wie Hong Kong. Ein fotografischer Streifzug durch eine hinreißende Metropole.
Über Kappadokien geht die Sonne auf. Keine Wolke ist am noch dunkelblauen Himmel zu sehen. Die Luft ist klar und kalt, beinahe windstill. Ich trage meine Kleidung im Zwiebelsystem und dennoch zittere ich, ziehe meine Wollmütze tiefer ins Gesicht. Noch gibt die frostige Nacht nicht kampflos auf. Ein bisschen mulmig ist mir schon, als wir…
Luft. Luft. Schuhe. Tuktuk. Schnell. Weiter. Zum Goldenen Tempel. Wir nutzen die Fahrt um Atem zu holen. Wir wissen nicht, ob wir lachen oder weinen müssen. War das schon so schlecht, dass es wieder gut war? Ich weiß es nicht. Aber ein Erlebnis war es. Zweifelsohne.
Ich bin gut drauf! Es liegt Schnee und knietief versinke ich in dem weißen Zeug, das der rheinhessische Winter mir so oft versagt. Die Luft wird dünn und zwingt mich zu Pausen. Für mich, der auf N.N. einen Marathon deutlich unter 3 h läuft, ein völlig ungewohnte Erfahrung. Der schwere Rucksack drückt unangenehm auf den…
Der Weg ist das Ziel. Und er war lang, dieser Weg. Mit dem Fahrrad 14.500 Kilometer von der fränkischen Provinz in den fernen Osten. Eineinhalb durchquerte Kontinente, zwölf Länder, unzählige Begegnungen, unvergessliche Erlebnisse. Und nun ging diese Reise zu Ende. Immer näher kam ich meiner imaginären Ziellinie an der Küste Vietnams.
Lombok lag als Ziel schon länger vor meinem inneren Auge. Dreieinhalb Jahre zuvor hatte ich am Strand von Gili Trawangan gelegen und sehnsüchtig auf die Insel geblickt, die vom Vulkanmassiv des Rinjani gekrönt wird. Doch meine Reise war damals kurz vor ihrem Ende. Es war wie so oft: Ich musste zurück, obwohl ich noch so…
Ein wohlbekannter »Geheimtipp« in Nordwest-Indien: »In Amritsar musst Du im goldenen Tempel schlafen!« Den Teufel muss ich tun! Ich bin allergisch gegen »Du musst« und gegen Spiritualität. Wegen einer gratis Übernachtung und kostenfreiem Essen schlafe ich nicht in einem Tempel. Tempeleingang Ein Heidenkind im Tempel Wenn Du im Nordwesten von Indien unterwegs bist, dann hörst…
Der neue Tag wird mit 28 Glockenschlägen eingeläutet. Es ist 4 Uhr morgens. Ein wenig schlafbenommen rollen wir unsere koreanische Schlafmatte am Boden zusammen und ziehen die bequeme Mönchskleidung an, bevor wir uns Richtung Haupttempel begeben
Stellen wir uns einmal vor, die junge, schwangere Digitalnomadin Marie und ihr frisch gebackener Ehemann Jojo, ein sich im Sabbatical befindender Produktdesigner mit einer Dozentenstelle an einer bekannten Holzfachschule, sind unterwegs im Iran.
Auf der indonesischen Insel Madura, gleich neben Java, gleicht das traditionelle Bullenrennen Karapan Sapi einem Pferderennen.
Einst, da gewährte der eigenwillige Mount Hua Shan nur den flinksten und mutigsten Chinesen den Aufstieg. Und heute? Heute wollen wir rauf!
Seit Jahren hatte ich mit glühenden Augen Berichte über Angkor verschlungen. Die Ruinenstadt, die nach ihrem Niedergang von Dschungel überwuchert wurde, zog mich magisch an. Von den viertausend Inseln im Süden von Laos fuhr ich über 20 Stunden bis in den Westen Kambodschas. Siam Raep liegt direkt vor den Toren Angkors. Der Stadt ist deutlich…
Beim Tauchen in Ambon geht es um die Entdeckung skurriler Kreaturen – sogenannter "Critters" – im Schlamm und Müll.
Reisen. Nonstop Bewegung. Schmutzige Straßen. Gefährliche Gassen. Spannende Menschen. Fremde Kulturen. Aber nur dort „wo die Einheimischen sind.“ Länder inhalieren. Sich bilden. Und sich was drauf einbilden. Sich bewegen. So viel wie möglich. Und in der kürzesten Zeit. Nur einfach niemals stehenbleiben. Ist das wirklich möglich?
Thailand ist mehr als weiße Sandstrände und dem vergangenen Transpirationen Leonardo DiCaprios, die manche glauben in dem Meer vor Ko PhiPhi absorbieren zu können.
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