Reiseberichte aus Deutschland

Couchsurfing vor der Haustür - Teil 3

Vielleicht sehen wir uns in Kampala

Drei Wochen bin ich nun auf meiner Vespa durch die Region nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenze gefahren, habe auf fremden Couches geschlafen und mir die Städte und Dörfer der Gegend aus der Sicht eines Einheimischen angeguckt.
Zeit, etwas von der mir zuteil gewordenen Gastfreundschaft zurückzugeben.

Über das Fremdsein

„Weil ihr Gäste seid in unserem Land!“

Und auch wenn ich aufgehört habe die Situationen zu zählen, so erinnere ich mich an jede einzelne Einladung zum Tee, zu einem Picknick, einem Abendessen, an jedes Gästezimmer das uns für die Nacht angeboten wurde, jeden Parkplatz oder Garten für unser Auto, jede spontane Hilfe in zunächst aussichtslosen Situationen, an das Wasser das uns immer und überall zur Verfügung gestellt wurde, oder die einfache Frage „Hey, braucht ihr Hilfe?“ … unabhängig des Alters, der Kultur, der Religion oder des Vermögens dieser Menschen.