Lennart Adam

berichtet

Reggae, Weed und Jürgen Klopp - Teil 2

Welcome to Trench Town

War im Culture Yard in Trench Town alles mit einer Art nostalgischem Schleier überzogen und der Rost, der abblätternde Putz und die verwitterten bunten Farben der Außenwände von einem fast schon romantischen Hauch der Vergänglichkeit umgeben, dann ist das hier das Gegenteil.
Die Wellblechhütten, die Autowracks, die Einschusslöcher an einigen Wänden:
Kein verklärtes Überbleibsel vergangener Zeiten. Das hier ist echt.

Reggae, Weed und Jürgen Klopp - Teil 3

Arte sagt, du kiffst zu viel

„Und? Wie lang bist du nun schon in Jamaika?“, frage ich Azushi, den japanischen Rastafari mit dem Dreadlock-Vogelnest auf dem Kopf.
„Hm, lang“, sagt er.
„Lang?“, frage ich.
„Lang“, antwortet er nickend.
„Und du?“
„Noch nicht so lang“, antworte ich.

Reggae, Weed und Jürgen Klopp - Teil 1

Auf Bob Marleys Spuren

Ich muss nach Trench Town. Ich muss.
Es führt kein Weg daran vorbei, dem wohl berüchtigsten und gleichzeitig faszinierendsten Stadtteil Kingstons einen Besuch abzustatten.
Zu oft habe ich Bob Marley in seinen Liedern darüber singen hören.
Zu oft habe ich mich gefragt, woher diese Lieder stammen.
„Ich weiß nicht, Mann, du bist einfach zu weiß“, sagt Rob, einer der Mitarbeiter von Bob Marleys alter Plattenfirma Tuff Gong.

Fußkrank durch Uganda

Beim Busch-Doktor

„Ich mache morgen eine Tour zur Insel. Dort gibt es einen Medizinmann, der kann dir vielleicht mit deinem kaputten Knöchel helfen“, sagt Andrew und ergänzt, dass auch ein Zwischenstopp in einem Bergdorf eingeplant ist, deren Einwohner ihr eigenes Bier brauen. Eine eventuelle pseudo-medizinische Heilung für meinen lädierten Fuß und selbstgebautes Bier? Ich muss nicht lange überlegen.