Alle Beiträge aus Iran

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Zu Besuch in Irans facettenreicher Hauptstadt

Nightlife in Teheran

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Teheran. Ein kleines Wort für eine große Stadt. Teheran. Hauptstadt des Iran und Heimat für knapp 20 Millionen Menschen. Teheran… In meinem Kopf habe ich Bilder religiöser, bärtiger Männer, beiger, einfacher Häuser, Staub und Dreck und Frauen, die mit Kopftüchern verhüllt versuchen, der brütenden Mittagshitze zu entkommen. Schon viele Male habe ich den Namen dieses Ortes bereits gehört, zum allergrößten Teil in negativem Zusammenhang. Umso gespannter bin ich daher, als unser Nachtzug aus Tabriz im Bahnhof von Teheran einfährt.

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Von Vorfreude und Unsicherheit - als Frau in der islamischen Republik

Let’s get ready for Iran!

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Morgen brechen wir auf in den Iran! Die Rucksäcke sind gepackt, die Spannung steigt. Nie zuvor musste ich mich für den Besuch in einem fremden Land neu einkleiden. Habe ich an alles gedacht? Vorfreude mischt sich mit Aufregung…

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Zu Gast bei den Mullahs im konservativen Herzen des Iran: Ghom 2/2

Ghoms Heiligtum und ein Familienausflug nach Kashan

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Ghom ist eine religiöse und erzkonservative Stadt. Buchgeschäfte mit theologischen Schriften gibt es hier so häufig wie Starbucks Filialen in New York. Hier tragen schon Kleinkinder Kopftuch und Frauen sind ausschließlich im schwarzen Tschador unterwegs. Pilger versammeln sich am Hazrat-e Masumeh Schrein und wer im Iran Theologie studiert, kommt unweigerlich hierher. In Ghom führt uns Maryam durch die Gassen der Stadt. Zusammen mit Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen schlemmen wir uns durch den Tag und besuchen gemeinsam die UNESCO Weltkulturerbestätten in der alten Handelsstadt Kashan.

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Unser Weg nach Ghom und der Beginn der islamischen Revolution: Ghom 1/2

Das konservative Ghom und der radikale Klerus

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Ghom ist die konservativste Stadt des Iran. Hier tragen Frauen ausschließlich Tschador und selbst Kleinkinder sind mit Kopftüchern umhüllt. Hier studierte Ruhollah Khomeini, der spätere Führer der islamischen Revolution. Hier sind wir zu Gast bei Maryam. Die junge, quirlige Frau lebt mit ihrer Familie irgendwo im Zentrum Ghoms. Seit Generationen ist die streng gläubige Familie mit dem Islam verbunden. Maryams Großvater, ihr Vater aber auch viele ihrer Onkel studierten Theologie und arbeiten als Mullahs, islamische Religionsgelehrte, in verschiedenen Einrichtungen im In- und Ausland.

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Ein Stadtporträt in zwei Teilen 2/2

Schiras: Erzählungen von Wein, Poesie und persischen Gärten

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Schiras ist das kulturelle Zentrum des Iran und gilt als Stadt der feinen Künste und der Schönheit. Hier schlendern wir über den historischen Vakil Basar und bestaunen die pinke Nasir-al-Molk Moschee. Hier trinken wir Wein mit Hafez und Goethe und genießen die grünen Oasen in den Gärten der Stadt.

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Ein Stadtporträt in zwei Teilen 1/2

Schiras – Wohnzimmergespräche in der Stadt der schönen Künste

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In einer Opiumwolke erreichen wir Schiras, die Stadt der schönen Künste. Hier sind Ashkan und seine Freunde zuhause. In ihrer WG leisten die jungen Männer auf knapp 40m² den Repressionen der Außenwelt Widerstand. Hier wird gekifft und Hochprozentiges die Kehle hinuntergekippt. Hier sind die Gedanken frei! – Ganz ungeachtet dem Willen der Mächtigen.