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Ein Hausbesuch in den peruanischen Anden: Auf holprigen Wegen, zwischen eiskalten Wind und herzlichen Begegnungen, erlebt Antonia was es wirklich bedeutet einzutauchen- in das Leben der Familien, in die raue Schönheit der Berge und in die Realität ihres Freiwilligendienstes.
Ein Jahr in den peruanischen Anden: Zwischen Kulturschock, intensiven Begegnungen und persönlichem Wachstum erlebt Antonia hautnah die Herausforderungen und Schönheiten eines Freiwilligendienstes – eine Erfahrung, die alles verändert. Die Reise geht los!
Schwere, graue Wolken spiegeln sich im Fluss. Eine Schar bunter Papageien fliegt kreischend über den Abendhimmel – wahrscheinlich machen sie sich gerade auf die Suche nach einem geeigneten Regenschutz unter dem dichten Blätterdach der Bäume. Zum Glück hat am Nachmittag ein wenig die Sonne geschienen – das trockene Feuerholz für unser Abendessen lagert sicher unter…
Es gibt Orte, die sind zum Bleiben da. Und manchmal sind das die Orte, von denen man es am wenigsten erwarten würde.
Ich dachte, Geister hätten keinen Platz zwischen zehn Millionen Menschen, gefühlt eben so vielen Kleinbussen und Hochhäusern. Ich lag ja so falsch. Wie ich lernte, an das Übersinnliche zu glauben.
Ich muss dir einfach schreiben, denn du lässt mich nicht mehr los. Mal hab ich dich geliebt, mal hab ich dich gehasst. Und jetzt hab ich verdammte Sehnsucht nach dir. Eine Hassliebeserklärung an eine chaotische, verrückte und ganz wunderbare Stadt.
Im Süden von Lima liegt der zweitgrößte Friedhof der Welt, "Nueva Esperanza". Den Rest des Jahres ein fast unwirklicher Ort der Stille innerhalb der chaotischen 10-Millionen-Stadt, wandelt er sich an Allerheiligen zum Volksfestplatz - und zeigt, was für eine große Rolle das Übernatürliche in Peru auch heute noch spielt.
Eine Nebenwirkung des Reisens ist die Entzauberung der Welt.
"Der anhaltende Regen, die Schlaflosigkeit und die damit einhergehende Enttäuschung: Die Stimmung ist erstmal, das muss man jetzt auch nicht schönreden, grottenschlecht."
Und es stimmt: Jeder will der Erste sein.
Sonntage sind perfekt, um den Staat zu erpressen. Als gewöhnlicher Minenarbeiter, unzufrieden mit seinen Arbeitsbedingungen, ruft man seine paar hundert Kumpel zusammen. Gemeinsam errichtet man kurzerhand morgens um vier eine Barrikade auf der Panamericana, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Südamerikas.
Der Urubamba Fluss rauscht links vorbei, die Eisenbahn rauscht rechts vorbei. Greg und ich haben uns vor dem Zug auf einen Grashügel gerettet - nicht zum letzten Mal heute.
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