Annika Engelbert

berichtet

In 14 Texten um die Welt! - ein Geburtstagsspezial - Melbourne, Australien

Tag 10: Nullpunkt

Drei Monate habe ich in Melbourne verbracht. In dieser Zeit habe ich gehadert und gerungen mit mir und der Stadt. Weil ich Hummeln im Hintern hatte. Weil ich es langweilig fand. Und weil ich Melbourne einfach keine Chance gegeben habe. Ohne es gemerkt zu haben, war ich in Melbourne verliebt.

Zwischen Hektik und Spiritualität

Endspurt

Wenn ein verstorbener Hindu zwischen den Flüssen Varuna und Assi am Ganges verbrannt wird, ist das eine gute Sache, weil dann die Seele auf eine höhere Ebene als üblich kommt. Das finden nun auch viele Touristen spannend, und die Geschäftemacher in Varanasi beherrschen virtuos das Spiel der spirituellen Erpressung.

Welcome to India!

Alles auf Anfang

Vor Indien als Reiseland wird gewarnt: Voll, laut, dreckig. Da muss ich definitiv hin, ich bin ja auch gerne im Sommer in Athen. Indien hat die allerschönsten Taxen auf der ganzen Welt, serviert mir köstliche Dinge, hat schönes smoggy Wetter im Angebot, sehr viele kleine Menschen, und die spielen auch noch sehr ausdauernd… Cricket! Ich bin hin und weg.

Fragen über Fragen

I Heart Cambodia

Kambodscha ist meine Antipode zu Malaysia. Ich wundere mich den ganzen Tag (naja, fast) und bin schon ganz verliebt, obwohl ich ja noch gar nicht so lange hier bin. Hier also meine vorläufige Liste der wundersamen Eigenheiten des Landes.

Ayurveda

Der Doktor und das liebe Vieh

Ayurveda, das ist doch das, wo man in flauschigen weißen Bademänteln auf Teakholzmöbeln gebettet wird und dann ein warmer Strahl Kräuteröl sanft über die Stirn… mein Kopf war eine einzige 5-Sterne-Wellness-Broschüre. Wie sich herausstellte, ist Ayurveda ein knallhartes Geschäft.

Strandurlaub

I’m in Goa, bitch!

Goa ist speziell. Die Spezie des Goaurlaubers ist schwer zu definieren, es bewegt sich zwischen wenig fröhlich gestimmten russischen Pauschaltouristen und unterernährten Dauerhippies mit glasigem Blick. Morgens beim Müsli-Frühstück sitze ich gemütlich auf der Strandterrasse eines Cafés, während unten ein älterer Herr mit Geschirrtuch auf dem Kopf und Leopardenstring um die Hüften am Wasser entlangjoggt. Guten Morgen!

Das Königreich des Himmels

Beam me up!

Es fühlt sich so an, als ob eine dicke fette Geldregenwolke über Afrika gezogen ist und, kurz bevor sie das Kontinentende erreicht hat, schnell noch alles abgeregnet hat, was sie so im Gepäck hatte. Abflug Lusaka, Ankunft Johannesburg, andere Welt.