Morten & Rochssare

berichtet

Ani, Ruine, Türkei
Buchauszug: Per Anhalter nach Indien - Auf dem Landweg durch die Türkei, den Iran und Pakistan

Kars und Ani: Die Provinz im Winter und die Ruinen einer Metropole

Im Nordosten der Türkei erreichen wir Kars. Die Pronvinzstadt mit der verschlungenen Historie liegt eingezuckert in einer winterlichen Melancholie. Von hier erkunden wir die einstige Metropole Ani an der armenischen Grenze. Früher so bedeutend wie Konstantinopel war ihr jedoch keine Jahrhunderte lange Erfolgsgeschichte vergönnt. Ani liegt heute in den Trümmern ihrer selbst.

Meghalaya und das Dorf mit dem Pfiff

In Kongthong sagt man Jing-wai-jau-bey

Abgelegen inmitten der östlichen Khasiberge im indischen Meghalaya, liegt das winzige Dorf Kongthong. Es ist die letzte Bastion einer beinahe verlorenen Tradition. In Kongthong gibt es keine Namen. Die Bewohner rufen sich mit Pfiffen und Gesängen, die weit über die umliegenden Felder tönen. Pynshai wuchs hier auf und führt uns durch das Dorf seiner Kindheit.

Inside India

23 Kuriositäten über Indien, die du noch nicht wusstest

Es riecht nach scharfem Essen, Müll und Urin. Überall sind Menschen in bunten Kleidern, die ständig lächelnd mit dem Kopf wackeln. Die Lärmbelastung ist extrem. Unablässig wird gehupt und gebrüllt, Tempelmusik dröhnt ohrenbetäubend selbst durch die Gassen des kleinsten Dorfes. Im Morgengrauen kacken die Menschen in langen Reihen am Strand ins Meer. Indien ist anstrengend und undurchschaubar. Es ist erregend und ernüchternd. Hier erfährst du 23 Kuriositäten vom fernen Subkontinent, die du bisher noch nicht wusstest.

Unser Weg nach Ghom und der Beginn der islamischen Revolution: Ghom 1/2

Das konservative Ghom und der radikale Klerus

Ghom ist die konservativste Stadt des Iran. Hier tragen Frauen ausschließlich Tschador und selbst Kleinkinder sind mit Kopftüchern umhüllt. Hier studierte Ruhollah Khomeini, der spätere Führer der islamischen Revolution. Hier sind wir zu Gast bei Maryam. Die junge, quirlige Frau lebt mit ihrer Familie irgendwo im Zentrum Ghoms. Seit Generationen ist die streng gläubige Familie mit dem Islam verbunden. Maryams Großvater, ihr Vater aber auch viele ihrer Onkel studierten Theologie und arbeiten als Mullahs, islamische Religionsgelehrte, in verschiedenen Einrichtungen im In- und Ausland.

Ein Stadtporträt in zwei Teilen 1/2

Schiras – Wohnzimmergespräche in der Stadt der schönen Künste

In einer Opiumwolke erreichen wir Schiras, die Stadt der schönen Künste. Hier sind Ashkan und seine Freunde zuhause. In ihrer WG leisten die jungen Männer auf knapp 40m² den Repressionen der Außenwelt Widerstand. Hier wird gekifft und Hochprozentiges die Kehle hinuntergekippt. Hier sind die Gedanken frei! – Ganz ungeachtet dem Willen der Mächtigen.