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Freunde

Ein Prosit auf die Freundschaft

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Play! Play!

Als mein Plan durcheinander kam, wusste ich, auf wen ich zählen kann. Auf meine Familie, immer. Das ist großartig. Es ist ein Privileg, zu den Menschen, mit denen man immer auf eine elementare Weise verbunden ist, ein so gutes Verhältnis zu haben. Und was sogar noch besser ist: Ich war nicht überrascht; Das Vertrauen in meine Familie wurde noch nie erschüttert.

Diese Grundlage ist entscheidend. Im Alltag aber sind es die Freunde, mit denen ich meine freie Zeit verbringe, mit denen ich koche, rede, tanze, und betrunken in der Morgensonne nach Hause spaziere. Blödsinn und Tiefsinn diskutiere, und auch mal irritiert und genervt bin. Es sind nicht viele Menschen, die ich „Freund“ nenne (und ich hasse die Begrifflichkeiten bei facebook u.a., es ist ein oft missbrauchtes Wort).

Freundschaften in normalen Zeiten sind Spaß. Wichtig, klar, und vor allem machen sie die gute Zeit erst gut.

Manche Freundschaft, die früher eng waren, sind flacher geworden. Man läuft sich immer wieder über den Weg, aber es ist nicht mehr das Gleiche. Und in den schlechten Tagen merkte ich, dass die Substanz fehlt, eine gewisse Ebene nicht (mehr) erreicht wird. Das ist sehr schade, und enttäuschend, wenn ich mehr erwartet habe.

Die positive Seite ist aber viel entscheidender: Als es mir nicht gut ging, habe ich gemerkt, dass die besten Freunde viel mehr sind. Werden. Denn in Krisen geht es um andere Dinge. Das ist kein Spaß mehr.

Und deshalb freue ich mich so sehr, dass die Freundschaften zu ein paar Menschen, die mir wichtig sind, ein neues Niveau erreicht haben. Andere Themen selbstverständlich wurden, die elementarer sind. Der Kontakt stetig ist. Und wir trotzdem jederzeit einen heben gehen können, eine Menge Spaß haben. (Jetzt gerade natürlich leider nicht… I’ll be back!)

Vielen Dank dafür.

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