Die schönsten Cafés in Nantes

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Stand: Oktober 2026. Wir haben geprüft, welche Cafés noch geöffnet sind. Das Canyon hat geschlossen, bei Café Bécot und Le Trèfle konnten wir den aktuellen Stand nicht sicher klären.

Schlendert durch Nantes und entdeckt dabei die coolsten Cafés der Stadt. Ob ihr auf der Suche nach einem gemüt­li­chen Platz für eine Kaffeepause seid oder einfach nur neue Orte erkunden wollt – hier findet ihr neun absolute Lieblingscafés, die ihr nicht verpassen solltet.

Nantes liegt im Westen Frankreichs in der Region Pays de la Loire und gehörte histo­risch zur Bretagne. Die Stadt hat rund 328.000 Einwohner*innen. Die Atlantikküste ist nur gut etwas über eine Stunde Autofahrt entfernt und auch mit dem Zug kann man die größeren Küstenorte gut errei­chen. Die Stadt hat eine entspannte Atmosphäre und lässt sich einfach erkunden.

Ganz gewiß nicht verpassen sollte man Les Machines de l’île. Ein äußerst beein­dru­ckendes Ausstellungsprojekt, das die mecha­ni­schen Objekte der Performance-Gruppe „La Machine“ in einer Ausstellungshalle im Hafen von Nantes zeigt. Ein wartet ein riesiger mecha­ni­scher Elefant auf euch, der seine Runden auf dem Gelände und im Sommer ordent­lich mit Wasser spritzt. Auch die Karusselle und Vorführungen sind den Eintritt wert. Ein Ticket für den Elefanten kostet 12 Euro, von Anfang November bis Anfang März macht er Winterpause.

Aber was wäre jeder Städtetrip ohne einen guten Kaffee zwischen­durch? Wir lieben es die jewei­ligen Viertel zu erkunden und dabei stets nach einem schönen Café für eine kurze Pause Ausschau zu halten. Wir haben euch hier unsere neun liebsten Cafés in Nantes aufge­schrieben, die einen Besuch für Kaffee oder auch mehr wert sind. Bon Voyage!

Nantes, die Kathedrale

Alaïa Café & Boutique

Das Alaïa begrüßt seine Besucher mit seiner einfa­chen hellen Einrichtung. Alles ist in warmen Farben gehalten, aus der Küche duftet es nach Südfrankreich und Italien. Für welchen Kaffee man sich entscheidet, ist egal – da jede einzelne Sorte vom Barista höchst­per­sön­lich ausge­wählt wurde, kann man darauf vertrauen, dass er gut sein wird. Glückes Geschick, dass man die Bohnen auch abgepackt kaufen kann. Was täte man zu Hause ohne seinen neuen Lieblingskaffee?

Adresse: https://maps.app.goo.gl/dVDmP4bkuw1Vt2xt7


Billie’s

Das Billie’s könnte sich vom Alaïa nicht deutli­cher unter­scheiden. Gelegentlich sind alle freien Flächen mit den Gesichtern der engli­schen Royals gepflas­tert, die Tapeten sind farbig, das Geschirr und die Möbel eine kunter­bunte Mischung aus allem mögli­chen, das nicht unbedingt immer farblich zusam­men­passt. Die Speisekarte ist ebenfalls very british mit Baked Beans and Poached Eggs. Ein bisschen fühlt man sich wie in einer engli­schen Teestube – was das Team sehr glück­lich machen würde. Immerhin ist genau das ihr Ziel. Die Fotos fürs Familienalbum können wir hier sehr schön ergänzen durch die verfüg­baren Masken – wer wollte nicht schon immer mal als Queen Elizabeth II. oder Prinz William seine greetings in die Heimat schicken?

Adresse: https://maps.app.goo.gl/B5ZFzpVksesohgiNA


Café Bécot

Dieses Café bietet eine große Besonderheit: es betei­ligt sich an der Aktion Refugee Food. An den Aktionstagen bereiten Geflüchtete Speisen aus ihrer Heimat zu. Es ist eine Aktion für kultu­rellen Austausch und Integration und das Bécot ist eins der Cafés, die ihre Türen dafür geöffnet haben. Aber auch außer­halb dieser Aktion ist dieses Café einen Besuch wert. Es lässt sich nicht wirklich in eine Schublade/​ in die Schublade der herkömm­li­chen Cafes stecken. Französisches Bistrot oder engli­scher Coffeeshop? Grandmères Rezepte oder kulina­ri­sche Mitbringsel von weiten Reisen? Alles ist ein bisschen vertreten. Was sich aber definitiv mit Bestimmtheit sagen lässt: Die Kuchen sind ein absolutes Highlight.

Adresse: https://maps.app.goo.gl/BK8iUCNneFS4Dqh26


Canyon

Hier wird es wieder bunt, denn hier gibt es nicht nur Kaffee, sondern auch Blumen. Wie roman­tisch! Oder Retro, wie man es nimmt. Die Atmosphäre des Canyon ist nämlich weniger roman­tisch, sondern strahlt statt­dessen eher Flower Power und moderne Hippie-Vibes aus. Rosa, Lila und Orange auf Weiß sind die vorherr­schenden Farben, dazu Smileys und Blumen – es klingt nach ameri­ka­ni­schem Sommer.

Die Spezialität des Hauses muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – Lavendel-weiße-Schokolade-Cheesecake.  So lang wie der Name ist auch der Genuss, denn es schmeckt hinrei­ßend. (Update Oktober 2026: Das Canyon musste 2025 schließen. Die früheren Betreiber*innen haben im Juni 2026 in der Rue de l’Hôtel-de-Ville 4 das Café Saguaro eröffnet.)

Adresse: https://maps.app.goo.gl/Xc8EM2YTCzbCoiJSA


CHOP CHOP

Das CHOP CHOP ist noch so ein Grenzgänger, der sich nicht einordnen lässt. Das sieht man schon allein an der Spezialität des Hauses – dem Brookie. Cookie und Brownie in einem. Was will man mehr? Hmm – also wir würden noch den Nantes-Marrakech dazu nehmen, eine mit Gewürzen variierte Version der Nantaiser Spezialität. Dann sind wir aber wunschlos glück­lich. Das sehen wohl viele so, die hier vorbei­kommen, denn das Café ist zu jeder Zeit gut gefüllt. Viele bestellen sich zum Kaffee einen der Salate, für die das CHOP CHOP hier weithin bekannt ist. Für uns bleibt es beim Brookie. Da kommt kein Salat gegen an. 

Adresse: https://maps.app.goo.gl/ssqYcAzA8c5Ks4NCA


Café Penché

Der Herbst ist in vollem Gange und was wäre da besser, als eine gewürzte heiße Schokolade oder ein dampfender Chai? Ein Stück Kuchen oder ein Teller köstliche Suppe natür­lich. Auf die Zubereitung wird hier viel Wert gelegt, sonst ist im Penché alles sehr einfach gehalten, aber uns gefällt das. Man kann hier ganz einfach seinen Kaffee genießen, ohne viel drumherum. Ein perfekter Ort, um zu entspannen, bevor es wieder losgeht, um die Stadt zu erkunden. 

Adresse: https://maps.app.goo.gl/83qtuDMYeSs1YGdV6


izi

Ah, la musique. Das izi steht für Jazz zum Kaffee. Entgegen der Erwartung, die die große Sammlung an Schallplatten aufbaut, ist das Café modern minima­lis­tisch und nicht retro einge­richtet. Von der erhöhten Sitzecke aus hat man einen schönen Überblick über das ganze Café und kann dem Barista bei der Arbeit zuschauen. Für jemanden, der liebend gern Leute beobachtet, ist das natür­lich ein Traum. 

Neben einem guten Kaffee kann man hier auch Schallplatten kaufen – und bei der guten Musik können wir diesem Angebot nur schwer wider­stehen. Schade, dass wir keinen Plattenspieler zu Hause haben.

Adresse: https://maps.app.goo.gl/yncZGMK2NU3asdDG9


Maison Arlot Cheng

Die Auswahl an Kaffee ist hier gigan­tisch. Keines der anderen Cafés arbeitet mit so vielen Rösterein zusammen wie das Arlot Cheng. Unser Highlight hier ist jedoch nicht der Kaffee, sondern das Sauerteigbrot. Ach, wie haben wir das hier in Frankreich vermisst. Ja ja, deutsche Touris und so, aber so richtiges dunkles Brot fehlt einem mit der Zeit doch sehr. Wer das nicht so empfindet (seltsame Menschen!), kann hier halt statt­dessen Frankreichs Vorzeigegebäck wählen, die berühmten kleinen Küchlein, die einfach keine deutsche Patisserie so hinbe­kommt, wie hier.

Adresse: https://maps.app.goo.gl/xfgn2cP9AToJpkvCA


Le Trèfle 

Das Trèfle bewegt sich ein Stück von Frankreich weg. Küche und Kaffee ziehen ihre Inspiration aus Zentralasien. Unser persön­li­cher Favorit war der Kashmiri Chai. So eine heiße Tasse Gewürztee tut ungemein gut. Und dazu natür­lich noch unseren absoluten Liebling: Waffeln! Nichts geht über Waffeln. Und die gibt es hier in mannig­fa­cher Variation. Also, wir rollen hier wieder raus.

Adresse: https://maps.app.goo.gl/nPeRd3aKNMc4gX266

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