Reiseberichte aus USA

Über eines der letzen, wilden Abenteuer von Amerika

Trainhopping – Wahre Liebe!

Trainhopping ist gefährlich. Im Gegensatz zum Trampen kann hier ein falscher Schritt den Tod bedeuten. Oder „nur“ den Verlust von diversen Gliedmaßen. Züge sind eines der wenigen Objekte, bei denen es schwerer ist sie anzuhalten, als sie zu bewegen. Wie brutal und monströs diese Dinger sind, konnte ich vorher nur erahnen.

Fight Night im Patty-Cab Shop

Und dann boxten wir uns.

Ich hatte gemischte Gefühle zu diesem Abend. Mein letzter ernsthafter Kampf war mit 13 auf dem Schulhof gegen eine verfeindete Parallelklasse. Seitdem keine Kämpfe mehr. Allerdings beendete ich meine Karriere ungeschlagen. Einen Tag vorher überkam mich die Angst und ich dachte nur: „In was für eine Scheiße bewegst du dich da wieder rein?“

Drei Jahre Reisedepeschen: Ein Geburtstagsspezial

Von Leipzig nach Alaska per Anhalter: USA, der erste Kulturschock (10)

Die erste Nacht in Texas habe ich vor einem Holzzaun hinter der Tankstelle geschlafen. Als ich morgens noch am Aufwachen war und auf meiner Isomatte saß, kam ein Auto vorbei gefahren. Es stoppte eine Frau, die mich aus dem heruntergelassenen Fenster anstarrte: „Are you homeless?“ Ich musste erstmal lachen über diese Frage. „No, I am just hitchhiking.“ „Oh, but I bought you breakfast!“ Willkommen in Amerika. Dem Land in dem man ständig mit Essen beschenkt wird. Oder sagen wir besser mit FastFood. Es gab McDonalds diesen Morgen.

Hitzeschlacht in Amerikas Schaltzentrale

Washington D.C.

Die USA haben mich schon immer fasziniert. Möglicherweise weil mich meine erste große Reise hierher geführt hat. Vielleicht ist ein ganz großes Gefühl der Freiheit hängengeblieben, als ich mit 20 Jahren und gefälschtem Führerschein in die Disko gegangen bin.