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Land des Buddhas

Gro­ßer Bud­dha in Bodhga­ya

»Ich bin dann mal weg« in Indi­en!

Für Chris­ten ist es der Jakobs­weg, für Bud­dhis­ten der Bud­dha-Trail in Indi­en.

Vor über 2.500 Jah­ren leb­te und wirk­te der his­to­ri­sche Bud­dha im heu­ti­gen Nepal und Nord­in­di­en.

Über­ra­schen­der­wei­se ist der Bud­dhis­mus heu­te in sei­nem Hei­mat­land Indi­en fast aus­ge­stor­ben.

Dafür haben alle bud­dhis­ti­schen Län­der in den letz­ten Jahr­zehn­ten wun­der­schö­ne Tem­pel in Indi­en gebaut.

In den 4 Haupt-Pil­ger­or­ten bist du immer umge­ben von Pil­gern, egal ob aus Thai­land, Sri Lan­ka oder Japan.

Komm mit auf eine bud­dhis­ti­sche Pil­ger­rei­se.

Tibe­ti­sche Frau, Thais und Inder in Bodhga­ya

Der Buddha-Trail in Nordindien

Jeder bud­dhis­ti­sche Pil­ger besucht min­des­tens 4 wich­ti­ge Orte im Leben Bud­dhas:

  1. Lum­bi­ni: Geburts­ort des Bud­dhas
  2. Bodhga­ya: Ort der Erleuch­tung
  3. Sar­nath: Ers­te Pre­digt des Erleuch­te­ten
  4. Kus­hi­na­gar: Tod des Bud­dhas

Dane­ben gibt es noch 7 wei­te­re Pil­ger­or­te in Nord­in­di­en, die eben­falls von vie­len Pil­gern besucht wer­den.

Außer­dem hast du eine gro­ße Aus­wahl von sehens­wer­ten bud­dhis­ti­schen Monu­men­ten. Sie stam­men aus den ers­ten Jahr­hun­der­ten nach Bud­dha und lie­gen in Indi­en, Nepal und Sri Lan­ka.

Bud­dha-Trail und bud­dhis­ti­sche Monu­men­te – in GROSS

Buddhismus für Anfänger

Ich bin kein Bud­dhist, son­dern Asi­en- und Tem­pel-Fan. Für spi­ri­tu­el­len Rat musst du woan­ders schau­en. Hier geht es um sehens­wer­te Orte auf dem Bud­dha-Trail.

Ein biss­chen Inter­es­se am Bud­dhis­mus oder Indi­ens Geschich­te soll­test du aber mit­brin­gen. Sonst wird dich der Bud­dha-Trail wahr­schein­lich nicht inter­es­sie­ren.

Wenn du nur Bud­dhis­mus schnup­pern willst, besu­che Sar­nath als Tages­aus­flug von Var­a­na­si. Von den rest­li­chen Orten lohnt sich Bodhga­ya am meis­ten.

Bud­dhis­mus ist dir egal? Ell­o­ra und Ajan­ta sind zwei bud­dhis­tisch-hin­du­is­ti­sche Monu­men­te für jeden Indi­en-Rei­sen­den. Der Kailash-Tem­pel in Ell­o­ra ist beein­dru­cken­der als das Taj Mahal.

Hier fin­dest du mehr Infos zum Pil­gern auf dem Bud­dha-Trail. Weil es um Sehens­wer­tes geht, bekommt jeder Ort eine Tem­pel-Wer­tung nach Land.

Tibe­ti­scher Mönch mit Gebetstrom­mel in Bodhga­ya

Arten von Pilgern auf dem Buddha Trail

Beim Rei­sen und Pil­gern sind beson­ders die Begeg­nun­gen inter­es­sant. Fast alle Pil­ger kom­men aus bud­dhis­ti­schen Län­dern in Asi­en. Als west­li­cher Tou­rist bist du eine Aus­nah­me und wirst vie­len Fra­gen begeg­nen.

Die meis­ten Pil­ger sind Ther­ava­da-Bud­dhis­ten. Sie kom­men in gro­ßen Grup­pen vor allem aus Thai­land und Sri Lan­ka mit je ein paar Mön­chen. Ther­ava­da ist die ana­ly­ti­sche ältes­te Kon­fes­si­on des Bud­dhis­mus.

Maha­ya­na-Bud­dhis­ten aus Chi­na, Viet­nam oder Japan tre­ten eher ver­ein­zelt oder in Paa­ren auf. Maha­ya­na ist die ange­wand­te und all­tags­na­he Kon­fes­si­on des Bud­dhis­mus. Es gibt im Maha­ya­na kei­ne so gro­ße monas­ti­sche Struk­tur.

Am meis­ten fal­len die tibe­ti­schen Bud­dhis­ten auf. Vajra­ya­na ist die beson­ders ritu­el­le Kon­fes­si­on im Bud­dhis­mus. Du siehst aller­lei Gebetstrom­meln, Gebets­ket­ten und Auf-Den-Boden-Gewer­fe.

Tibe­tisch-stäm­mi­ge Bud­dhis­ten sind meis­tens in Indi­en wohn­haf­te Exil­ti­be­ter. Indi­en ist ihre Hei­mat und sie blei­ben län­ger. Ther­ava­da- und Maha­ya­na-Bud­dhis­ten machen oft nur einen kur­zen Besuch.

Ver­ein­zelt triffst du sogar indi­sche »Neo-Bud­dhis­ten« aus Mum­bai und Maha­rash­tra. Ghan­di woll­te das Hin­du-Kas­ten­we­sen refor­mie­ren, aber Ambedkar woll­te es abschaf­fen. Dazu kon­ver­tier­ten er und Hun­dert­tau­sen­de Unbe­rühr­ba­re ganz prag­ma­tisch zum Bud­dhis­mus.

Ambedkars Nava­ya­na-Bud­dhis­mus kommt ganz ohne Mön­che aus. Die 7 Mil­lio­nen Nava­ya­na-Bud­dhis­ten sind all­er­gisch gegen »Aber­glau­ben« wie Wie­der­ge­burt, Kar­ma und Nir­va­na. Nava­ya­na ist die welt­li­che bud­dhis­ti­sche Kon­fes­si­on.

Ther­ava­da-Mas­sen­me­di­ta­ti­on unter dem Bodhi-Baum in Bodhga­ya

Zere­mo­nie von chi­ne­si­schen Maha­ya­na-Mön­chen in Bodhga­ya

Bodhgaya: Wo Buddha erleuchtet wurde

Bodhga­ya ist der wich­tigs­te Ort auf dem Bud­dha-Trail. Hier fand Bud­dha sei­ne Erleuch­tung unter dem Bodhi-Baum.

Ein Able­ger des Bau­mes wur­de nach Sri Lan­ka expor­tiert und reimpor­tiert. Heu­te steht er unter dem Haupt­tem­pel und spen­det den Medi­tie­ren­den Schat­ten.

Auf dem gro­ßen Tem­pel­ge­län­de kannst du einen gan­zen Tag ver­brin­gen. Es ist fas­zi­nie­rend die Pil­ger aus ver­schie­de­nen Län­dern und Kon­fes­sio­nen zu beob­ach­ten.

In den Win­ter­mo­na­ten kom­men vie­le Tibe­ter und Bhu­ta­ne­sen aus den Ber­gen um in Bodhga­ya zu über­win­tern. Es gibt dann einen tibe­ti­schen Markt und vie­le tibe­ti­sche Zelt-Restau­rants. Tashi Delek!

Am meis­ten los ist im Janu­ar zum Kal­ach­akra. Man­che Jah­re kommt sogar der Dalai Lama. Auch im Dezem­ber habe ich in nur einer Woche eine gro­ße und meh­re­re klei­ne­re bud­dhis­ti­sche Ver­samm­lun­gen erlebt.

Vie­le Pil­ger machen einen Aus­flug zur Dun­geshwa­ri Höh­le, wo sich Bud­dha fast zu Tode gefas­tet hat. Kannst du machen, wenn du viel Zeit in Bodhga­ya hast, muss aber nicht sein.

Japa­ni­scher gro­ßer Bud­dha in Bodhga­ya

Thai Tem­pel Met­ta Bud­dha­ram in Bodhga­ya

Bodhgaya: Tempel-Wertung

  • 5 Thai­land [Ther­ava­da]
  • 4 Japan [Maha­ya­na]
    4 Bhu­tan [Vajra­ya­na]
    4 Tibet [Vajra­ya­na]
  • 3 Viet­nam [Maha­ya­na]
    3 Myan­mar [Ther­ava­da]
  • 2 Mon­go­lei [Vajra­ya­na]
    2 Laos [Ther­ava­da]
    2 Sri Lan­ka [Ther­ava­da]
    2 Chi­na [Maha­ya­na]
  • 1 Tai­wan [Maha­ya­na]
    1 Korea [Maha­ya­na]
    1 Kam­bo­dscha [Ther­ava­da]
    1 Nepal [Vajra­ya­na]
    1 Ban­gla­desch [Maha­ya­na]
    1 Sik­kim [Vajra­ya­na]

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Thai­land ist sehr reli­gi­ös und das reichs­te Land des Ther­ava­da-Bud­dhis­mus. Beson­ders krass siehst du das in Bodhga­ya. Es gibt 5 gro­ße Thai Tem­pel mit Bau­sti­len aus ver­schie­de­nen Regio­nen Thai­lands. Beson­ders gelun­gen ist der Met­ta Bud­dha­ram Tem­pel. Er erin­nert an das sil­ber­ne Wat Sri Suphan in Chiang Mai. Es ist einer der schöns­ten, wenn nicht der schöns­te Tem­pel in Bodhga­ya.

Japan hat einen rie­si­gen Bud­dha zwi­schen sei­ne 2 Tem­pel gebaut. Die Sta­tue ist zum Wahr­zei­chen für Bodhga­ya gewor­den und ist zu recht »die Sehens­wür­dig­keit«.

Der bhu­ta­ne­si­sche Tem­pel in der Stadt hat den schöns­ten Innen­raum mit Diora­men an der Wand. Das gro­ße bhu­ta­ne­si­sche Klos­ter außer­halb ist bei indi­schen Besu­chern sehr beliebt – kei­ne Ahnung war­um.

Tibet hat 7 Tem­pel in Bodhga­ya, davon einen direkt vor der Dun­geshwa­ri Höh­le. Kei­ner der tibe­ti­schen Tem­pel ist über­ra­gend schön, die 4 Punk­te gibt’s für Quan­ti­tät 😉

Viet­nam hat einen hüb­schen Tem­pel, der aber nicht für Besu­cher geöff­net ist. 2 wei­te­re älte­re­re Tem­pel lie­gen am Fluss und nahe der tibe­ti­schen Zelt­stadt. Myan­mar unter­hält 4 Tem­pel, der neu­es­te davon bei der Dun­geshwa­ri Höh­le.

Kanal­boot in Lum­bi­ni

Geburts­tem­pel in Lum­bi­ni

Lumbini: Wo Buddha geboren wurde

Lum­bi­ni gilt als Geburts­ort Bud­dhas. Das klei­ne Dorf Lum­bi­ni Bazaar liegt nur weni­ge Kilo­me­ter von der indi­schen Gren­ze in Zen­tral­ne­pal. Kul­tu­rell bist du schon in Indi­en.

Extra für Pil­ger wur­de der Frie­dens­park ange­legt, ein rie­si­ges Gelän­de mit 5 km x 1,6 km. Zwi­schen ver­ein­zel­ten Tem­peln über­wiegt die Natur. Das ist per­fekt für eine Fahr­rad­tour.

Es geht um eini­ges ruhi­ger zu als in Bodhga­ya. Natür­lich ver­tei­len sich die Leu­te auch bes­ser. Nur um den Geburts­tem­pel und den Vajra­ya­na-See begeg­nest du über­haupt Men­schen­grup­pen.

Die Tem­pel der bud­dhis­ti­schen Kon­fes­sio­nen sind streng sor­tiert. Im Osten sind die Ther­ava­da-Län­der, im Süd­wes­ten die Maha­ya­na-Län­der und im Nord­wes­ten um einen See die Vajra­ya­na-Län­der.

Das schi­zo­phre­ne Nepal hat gleich einen Theravada‑, einen Maha­ya­na- und zwei Vajra­ya­na-Tem­pel. Aus­glei­chend gibt es über­ra­schend weni­ge Tibe­ter.

Ganz im Süden liegt der Geburts­tem­pel und ganz im Nor­den thront die japa­ni­sche Frie­dens­stu­pa. Zwi­schen Süden und Nor­den fährt auf einem Kanal ein Pas­sa­gier­boot. Außer­dem kannst du Fahr­rä­der lei­hen oder eine Rik­scha neh­men.

Deut­scher Tem­pel in Lum­bi­ni

Thai Tem­pel und Baby-Bud­dha in Lum­bi­ni

Lumbini: Tempel-Wertung

  • 5 Deutsch­land [Vajra­ya­na]
  • 4 Nepal [Vajra­ya­na]
    4 Kam­bo­dscha [Ther­ava­da]
  • 3 Japan [Maha­ya­na]
    3 Thai­land [Ther­ava­da]
  • 2 Myan­mar [Ther­ava­da]
    2 Viet­nam [Maha­ya­na]
    2 Korea [Maha­ya­na]
    2 Sri Lan­ka [Ther­ava­da]
    2 Chi­na [Maha­ya­na]
  • 1 Frank­reich [Vajra­ya­na]
    1 Öster­reich [Vajra­ya­na]
    1 Kana­da [Vajra­ya­na]
    1 Sin­ga­pur [Vajra­ya­na]
    1 Tibet [Vajra­ya­na]

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Der schöns­te Tem­pel in Lum­bi­ni ist – halt dich fest – der deut­sche! Die Drikung Sek­te des Vajra­ya­na Bud­dhis­mus scheint in Deutsch­land beliebt zu sein. Sie haben in Lum­bi­ni eine Lotus-Stu­pa auf ein Tem­pel­dach gebaut. Die Wand­ma­le­rei­en im Innen­gang und die Skulp­tu­ren im Außen­be­reich las­sen dich den Tem­pel mehr­mals umrun­den.

Nepal trumpft im eige­nen Land auf. Das World Cen­ter for Peace and Unity am Vajra­ya­na-See mit nepa­le­si­scher Stu­pa auf dem Dach ist gelun­gen. Noch schö­ner ist der neue Tem­pel im Newa­ri-Stil schräg gegen­über. Er bie­tet eine gute Kost­pro­be von Bhak­ta­pur oder Patan.

Kam­bo­dscha hat an allen ande­ren Orten die ein­falls­lo­ses­ten Tem­pel, aber nicht in Lum­bi­ni. Am kam­bo­dscha­ni­schen Tem­pel wird zwar aktu­ell noch gebaut. Die zukünf­ti­ge Schön­heit lässt sich aber schon erah­nen.

Die japa­ni­sche Sek­te Nip­pon­zan-Myōhō­ji baut seit dem 2. Welt­krieg über­all auf der Welt Frie­dens­pa­go­den. Mehr als 80 gibt es schon. Viel­leicht kennst du die in Mün­chen oder die in Wien. Eine gro­ße Frie­dens­pa­go­de steht auch in Lum­bi­ni.

Der thai­län­di­sche Tem­pel in Lum­bi­ni ist von den 4 Haupt­or­ten der unspek­ta­ku­lärs­te. Das gro­ße, kom­plett wei­ße Gebäu­de erin­nert ein wenig an das Wat Rong Khun in Chiang Rai. Den Akzent setzt der gol­de­ne Baby-Bud­dha davor. Thai­land hat auch den grö­ße­ren Baby-Bud­dha an der ewi­gen Flam­me des Frie­dens gestif­tet.

Gar­den of Spi­ri­tu­al Wis­dom in Sar­nath

Kir­chen­för­mi­ger Haupt­tem­pel in Sar­nath

Sarnath: Wo Buddha seine erste Predigt hielt

In Sar­nath hielt Bud­dha nach der Erleuch­tung sei­ne ers­te Rede vor 4 Jün­gern. Er ver­kün­de­te die 4 edlen Wahr­hei­ten und den acht­fa­chen Pfad. Leben heißt Lei­den.

Sar­nath ist der ein­zi­ge der vier Pil­ger­or­te, wo du außer Pil­ger auch Tou­ris­ten siehst. Sar­nath kannst du als Aus­flug vom 10 Kilo­me­ter ent­fern­ten Var­a­na­si besu­chen (und umge­kehrt).

Neben den Län­der­tem­peln siehst du in Sar­nath 2 anti­ke Stu­pas aus der Zeit von König Asho­ka. In den ande­ren Orten sind wenn über­haupt nur Fun­da­men­te von anti­ken Stu­pas übrig.

Neben der Chauk­han­di Stu­pa liegt bei­na­he unbe­ach­tet der wun­der­schö­ne Gar­den of Spi­ri­tu­al Wis­dom. Mache die Kurz­ein­füh­rung in den Bud­dhis­mus oder erho­le dich von den Tou­ris­ten-Grup­pen.

Viet­na­me­si­scher Rie­sen­bud­dha in Sar­nath

Thai Rie­sen­bud­dha in Sar­nath

Sarnath: Tempel-Wertung

  • 4 Thai­land [Ther­ava­da]
    4 Viet­nam [Maha­ya­na]
    4 Tibet [Vajra­ya­na]
  • 3 Sri Lan­ka [Ther­ava­da]
  • 2 Japan [Maha­ya­na]
    2 Kam­bo­dscha [Ther­ava­da]
    2 Myan­mar [Ther­ava­da]
  • 1 Chi­na [Maha­ya­na]
    1 Korea [Maha­ya­na]

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Thai­land setzt nor­ma­ler­wei­se auf Anmut und Ein­fach­heit. In Sar­nath haben sie aber einen rie­si­gen ste­hen­den Bud­dha hin­ge­stellt. Egal, es funk­tio­niert und der Thai-Tem­pel ist der belieb­tes­te.

Kei­ne Spur dezen­ter ist Viet­nam mit einem sit­zen­den Rie­sen­bud­dha. Wäh­rend der Thai Tem­pel über­lau­fen ist, hast du den viet­na­me­si­schen Tem­pel für dich allei­ne. Er liegt nörd­lich etwas außer­halb.

Tibet hat kei­nen Rie­sen­bud­dha, aber einen gro­ßen Tem­pel. Vajra Vidya ist das Zen­tral­in­sti­tut für tibe­ti­sche Stu­di­en. Der gol­de­ne Tem­pel könn­te auch im Hima­la­ya ste­hen. Wei­te­re tibe­ti­sche Tem­pel sind über Sar­nath ver­teilt.

Sri Lan­ka hat in Sar­nath einen alten Tem­pel und einen Able­ger des Bodhi-Bau­mes. Der Baum steht umge­ben von Gebets­müh­len neben dem kir­chen­för­mi­gen Haupt­tem­pel.

Schla­fen­der Bud­dha am Todes­ort in Kus­hi­na­gar

Maha­ya­na-Mön­che vor Ther­ava­da-Grup­pe aus Sri Lan­ka in Kus­hi­na­gar

Kushinagar: Wo Buddha starb

In Kus­hi­na­gar soll Bud­dha mit 80 ins Pari­nir­va­na über­ge­gan­gen sein. Das heißt er starb und konn­te als Erleuch­te­ter sei­ne erneu­te Wie­der­ge­burt ver­hin­dern. Das ist das Ziel jedes Bud­dhis­ten.

Das klei­ne Dorf Kus­hi­na­gar wirkt viel ärmer als die ande­ren 3 Pil­ger­or­te. Den­ke dir die Tem­pel weg und du bist mit­ten im länd­li­chen Indi­en. Es gibt Pfer­de­kar­ren und du kannst sehen wie eine fünf­köp­fi­ge Fami­lie zusam­men auf ein Fahr­rad passt.

Kus­hi­na­gar ist der unwich­tigs­te von den 4 Haupt-Pil­ger­or­ten. Das merkst du an der Anzahl der Tem­pel und Pil­ger. Du kannst alle Tem­pel in einem hal­ben Tag sehen und wenn nicht ver­passt du auch nichts.

Es ist schon inter­es­sant, daß im Chris­ten­tum der Tod des Reli­gi­ons­grün­ders so eine gro­ße Rol­le spielt. Das Kreuz wur­de sogar zum Sym­bol für die Reli­gi­on.

Im Bud­dhis­mus ist die Erleuch­tung das wich­tigs­te Ereig­nis. Das bud­dhis­ti­sche Sym­bol ist das Lebens­rad. Das wur­de bei der ers­ten Pre­digt in Sar­nath in Gang gesetzt.

Bur­me­si­sche Pago­de in Kus­hi­na­gar

Tem­pel von Viet­nam und Chi­na in Kus­hi­na­gar

Kushinagar: Tempel-Wertung

  • 4 Viet­nam-Chi­na [Maha­ya­na]
  • 3 Myan­mar [Ther­ava­da]
    3 Thai­land [Ther­ava­da]
  • 2 Japan [Maha­ya­na]
  • 1 Tibet [Vajra­ya­na]
    1 Korea [Maha­ya­na]
    1 Sri Lan­ka [Ther­ava­da]
    1 Kam­bo­dscha [Ther­ava­da]

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Viet­nam hat sich mit Chi­na zusam­men­ge­tan und einen moder­nen Tem­pel hin­ge­stellt. Das zwei­stö­cki­ge Haupt­ge­bäu­de könn­te so auch in Chi­na oder Viet­nam ste­hen. Sehens­wert sind die Nach­bil­dun­gen von Haupt­tem­peln aus den ande­ren Pil­ger­or­ten.

Myan­mar hat mit Sri Lan­ka die ältes­ten Tem­pel. Der in Lum­bi­ni ist trotz­dem beein­dru­ckend mit einer schö­nen Kopie der Shwe­d­a­gon Pago­de in Ran­gon. Die gibt es zwar auch in Lum­bi­ni, aber hier ist sie frei­ste­hend an der Haupt­stra­ße und wirkt bes­ser.

Thai­land hat wie immer einen gro­ßen Tem­pel mit weit­läu­fi­gem Gar­ten. Das Haupt­ge­bäu­de erin­nert an das Wat Kaew in Kra­bi Town. Eines der Neben­ge­bäu­de erin­nert mit gol­de­nen Glo­cken an das Wat Tri Thots­a­thep in Bang­kok.

Thai-Grup­pen pil­gern auch nach Nalan­da

Seil­bahn zur Frie­dens­stu­pa in Raj­gir

Rajgir /​ Nalanda: Wo das erste Konzil war

Kurz nach Bud­dhas Tod kamen in Raj­gir etwa 400 v.Chr. hoch­ran­gi­ge bud­dhis­ti­sche Mön­che zum 1. bud­dhis­ti­schen Kon­zil zusam­men. Hier wur­den die 3 wesent­li­chen bud­dhis­ti­schen Schrif­ten der Tri­pit­a­ka zusam­men­ge­tra­gen.

Nalan­da war 500 n.Chr. die ers­te Uni­ver­si­tät der Welt und die größ­te der Anti­ke. Mehr als 1.000 bud­dhis­ti­sche Pro­fes­so­ren lehr­ten vor mehr als 10.000 Stu­den­ten. Die Bibi­li­o­thek in einem der neun­stö­cki­gen Gebäu­de galt als legen­där.

Raj­gir und Nalan­da sind kei­ne der 4 Haupt­or­te, aber wer­den eben­falls von Pil­gern besucht. Vor allem Thais kom­men hier­her. Das liegt sicher auch an der ein­fa­chen Erreich­bar­keit von Bodhga­ya.

Nalan­da ist auch heu­te noch ein Ehr­furcht ein­flö­ßen­der Ort. Du läufst durch die Rui­nen des ältes­ten Uni-Cam­pus und stellst dir das stu­den­ti­sche Leben damals vor.

In Raj­gir sind von der frü­he­ren Grö­ße nicht viel mehr als Fun­da­men­te der Stadt­mau­er übrig. In den Hügeln im Süden sind Höh­len aus Bud­dhas Zei­ten, dar­un­ter die in der das bud­dhis­ti­sche Kon­zil statt­fand.

Inter­es­san­ter sind die Tem­pel der Jain auf den Gip­feln ober­halb einer hei­ßen Quel­le. Es ist ein Vor­ge­schmack auf die jai­nis­ti­sche Stadt der Tau­send Tem­pel Pali­ta­na in Guja­rat. Maha­vi­ra, der Grün­der des Jai­nis­mus war Zeit­ge­nos­se von Bud­dha. Schau dir auch das Veera­ya­tan Jain Muse­um an.

Chi­ne­si­sches Denk­mal für Xuan­zuang in Nalan­da

Frie­dens­pa­go­de ober­halb vom Vulture’s Peak in Raj­gir

Rajgir /​ Nalanda: Tempel-Wertung

  • 3 Japan [Maha­ya­na]
    3 Chi­na [Maha­ya­na]
    3 Thai­land [Ther­ava­da]
  • 2 Myan­mar [Ther­ava­da]
  • 1 Kam­bo­dscha [Ther­ava­da]
    1 Tibet [Vajra­ya­na]
    1 West Ben­gal [Maha­ya­na]

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Bit­te erwar­te nichts Groß­ar­ti­ges von den Tem­peln in Raj­gir und Nalan­da. Die bei­den Neben­ort sind aber ins­ge­samt sehens­wer­ter als der Haupt­ort Kus­hi­na­gar.

Der japa­ni­sche Tem­pel bei den hei­ßen Quel­len ist der sehens­wer­tes­te in Raj­gir. Natür­lich gibt es auch eine japa­ni­sche Frie­dens­pa­go­de. Sie ist sehr schön gele­gen, ver­gleich­bar mit der in Pokha­ra. Eine Seil­bahn ver­süßt den Auf­stieg.

Chi­na hat in Nalan­da einen schö­nen gro­ßen Tem­pel als Denk­mal für den chi­ne­si­schen Pil­ger Xuanzang gebaut. Der chi­ne­si­sche Mönch pil­ger­te ca. 650 n. Chr. durch Indi­en und stu­dier­te 2 Jah­re in Nalan­da.

Thai­land über­treibt es wie­der mit einem Tem­pel in Nalan­da und einem halb­fer­ti­gen Tem­pel in Raj­gir. Bei­de Tem­pel sind nichts Beson­de­res. Die »Wat Thai« sind ein­fach eine ange­neh­me Zuflucht.

Stu­pa im moder­nen Bud­dha-Park in Pat­na

7 Neben-Pilgerstätten

Außer Raj­gir und Nalan­da gibt es noch 5 wei­te­re Neben-Pil­ger­stät­ten für Lieb­ha­ber:

  • Pat­na
    Pata­li­pu­tra wur­de nach Raj­gir die Haupt­stadt der Mau­rya. Hier war Sitz von Kai­ser Asho­ka, der den Bud­dhis­mus in Indi­en und Sri Lan­ka pro­fi­lier­te. Spä­ter fand hier das 3. bud­dhis­ti­sche Kon­zil statt. Heu­te ist Pat­na eine häss­li­che 2‑Mil­lio­nen-Stadt mit einem moder­nen Bud­dha-Park.
  • Shra­va­sti
    Shra­va­sti war Bud­dhas Wahl­hei­mat. Hier ver­brach­te er die Regen­zei­ten in einem Klos­ter. Davon und von vie­len ande­ren Stät­ten aus Bud­dhas Zeit sind Rui­nen übrig. Es gibt eini­ge Län­der­tem­pel, drun­ter Thai­land, Korea, Sri Lan­ka und Myan­mar.
  • Vais­ha­li
    Bud­dha kam oft nach Vais­ha­li und hielt hier angeb­lich sei­ne letz­te Pre­digt vor dem Tod. Spä­ter fand das zwei­te bud­dhis­ti­sche Kon­zil hier statt. Es sind eini­ge Fun­da­men­te von Stu­pas und einem Klos­ter übrig. Die Japa­ner haben eine Frie­dens­pa­go­de gebaut und die Thais einen Tem­pel.
  • Kes­a­ri­ya Stu­pa
    Hier über­gab Bud­dha sei­ne Almo­sen­scha­le vor sei­nem Tod. Die Über­res­te der Stu­pa ähneln in Form und Grö­ße Boro­bo­dur in Indo­ne­si­en. Die Kes­a­ri­ya Stu­pa ist aber viel weni­ger bekannt – und viel schlech­ter erhal­ten. Es gibt natür­lich einen Thai Tem­pel.
  • Kapi­la­va­stu
    Bevor Sid­dha­r­ta zum Aske­ten und dann zum Bud­dha wur­de war er 29 Jah­re lang Prinz der Shak­yas in Kapi­la­va­stu. Die genaue Lage von Kapi­la­va­stu ist nicht ganz klar. Ein mög­li­cher Ort liegt in Nepal. Zu sehen gibt es ein paar Rui­nen und einen Thai Tem­pel.

Maha­ya­na Pil­ger in Bodhga­ya

Praktische Tipps für den Buddha-Trail

Der Bud­dha-Trail ist sehr ein­fach auf eige­ne Faust zu berei­sen. Du bist aber schon abseits der nor­ma­len Indi­en-Tou­ris­ten­run­den. Nur in Sarnath/​Varanasi gibt es wirk­lich Tou­ris­ten und ver­ein­zelt in Lum­bi­ni und Bodhga­ya. In den untou­ris­ti­schen Orten fin­dest du Wifi immer­hin im Thai-Tem­pel 😉

In jedem Ort fin­dest du vie­le Guest­hou­ses, auch ohne zu buchen. Du kannst außer­dem in man­chen der Tem­pel gegen eine klei­ne Spen­de schla­fen. Ich habe in Sar­nath im chi­ne­si­schen und in Kus­hi­na­gar im viet­na­me­si­schen Tem­pel über­nach­tet. In Bodhga­ya habe ich kei­nen Platz bekom­men. Pil­ger-Unter­künf­te sind recht rus­ti­kal. Ein Mos­ki­to­netz soll­test du unbe­dingt mit­neh­men.

Mache am bes­ten ein elek­tro­ni­sches Visum für Indi­en. Du kannst damit ein­mal aus- und wie­der ein­rei­sen. Gehe z.B. über die Land­gren­ze in Sonau­li nach Lum­bi­ni in Nepal und zurück nach Gorakh­pur. In Nepal bekommst du ein Visum on Arri­val für 15 oder 30 Tage.

Die Tem­pel in den tou­ris­ti­sche­ren Orten bie­ten auch Tou­ris­ten­pro­gram­me an. So hat der Thai Tem­pel in Sar­nath einen mehr­tä­gi­gen Basis­kurs für Vipas­sa­na-Medi­ta­ti­on. Natür­lich fin­dest du das auch über­all in Thai­land.

Mehr prak­ti­sche Infos gibt es wie immer auf Wiki­voya­ge.

Bur­me­si­sche Mön­che in Bodhga­ya

Transport auf dem Buddha-Trail

Lau­fen wie auf dem Jakobs­weg wür­de ich nicht. In Indi­en sind schon die loka­len Bus­se hard­core genug für ein Kar­ma-Plus.

Ich bin von Kolk­a­ta nach Gorakh­pur mit Spi­ce­jet rein­ge­flo­gen für Kus­hi­na­gar und Lum­bi­ni. Dann folg­ten Sar­nath, Bodhga­ya, und Rajgir/​Nalanda über Land. Vais­ha­li und Kes­a­ri­ya gehen als Aus­flug von Pat­na. Am Ende bin ich von Pat­na nach Kolk­a­ta mit Indi­go raus­ge­flo­gen. Das geht genau­so mit Delhi statt Kolk­a­ta.

Von Gorakh­pur (Kushinagar/​Lumbini) nach Var­a­na­si (Sar­nath) und wei­ter nach Gaya (Bodhga­ya) fährt die Eisen­bahn. Die klei­ne­ren Orte erreichst du mit loka­len Bus­sen. Ein­fach nach­fra­gen, in Indi­en spricht man viel Eng­lisch.

Wenn du unbe­dingt willst und alles per­fekt durch­ge­plant ist, kannst du den Bud­dha-Trail in 10 Tagen abrei­ßen. Ich wür­de mir aber min­des­tens 2 Wochen Zeit neh­men, unge­fähr so:

  • 2 Tage Lum­bi­ni
  • 1 Tag Kus­hi­na­gar
  • 1 Tag Sar­nath
  • 3 Tage Bodhga­ya
  • 1 Tag Raj­gir und Nalan­da
  • 1 Tag Vais­ha­li und Kes­a­ri­ya

Dazu kom­men Tran­sit-Tage. Pla­ne zusätz­lich etwas Zeit für einen der fas­zi­nie­rends­ten Orte der Welt ein: Var­a­na­si. Ich bin dies­mal gleich eine Woche dort hän­gen­ge­blie­ben und das war schon mein 3. Besuch 😉

Kai­ser Asho­ka rechts und sei­ne Löwen-Säu­le in Sar­nath

Ashoka und der historische Buddha Trail

Als Pil­ger auf dem Bud­dha Trail stehst du in einer lan­gen Tra­di­ti­on. Mil­lio­nen bud­dhis­ti­sche Pil­ger sind vor dir durch Nord­in­di­en gezo­gen.

Der bekann­tes­te frü­he Pil­ger war Kai­ser Asho­ka. Nach einer beson­ders blu­ti­gen Schlacht mit hun­dert­tau­sen­den Toten bekann­te sich der Kai­ser 263 v.Chr. zum Bud­dhis­mus.

Er such­te dar­auf­hin die wich­ti­gen Orte im Leben Bud­dhas. Dort errich­te­te er tau­sen­de Stu­pas und sei­ne Säu­len. Die vier sti­li­sier­ten Löwen auf einer der Säu­len sind heu­te Sym­bol für Indi­en.

Nicht weni­ger inter­es­sant ist die Geschich­te der chi­ne­si­schen Pil­ger. Der Bud­dhis­mus ver­brei­te­te sich über die Sei­den­stra­ße nach Chi­na und fass­te etwa um Chris­ti Geburt Fuß.

399 n.Chr. brach der chi­ne­si­sche Mönch Faxi­an (Fa-Hien) zu Fuß nach Indi­en auf um die bud­dhis­ti­schen Ori­gi­nal­tex­te zu lesen. 13 Jah­re war er ent­lang der Sei­den­stra­ße, in Nord­in­di­en und in Indo­ne­si­en unter­wegs. Er führ­te ein genau­es Rei­se­ta­ge­buch.

629 n.Chr. ver­ließ der Mönch Xuanzang (Hiuen-Tsa­ng) Chi­na. Er reis­te 17 Jah­re durch Zen­tral­asi­en und ganz Indi­en. Er hielt oft um zu stu­die­ren, allein 2 Jah­re in Nalan­da. Auch er führ­te ein genau­es Rei­se­ta­ge­buch.

Der Bud­dhis­mus war in Indi­en im 7. Jahr­hun­dert schon im Ver­fall. Die Unter­schie­de zwi­schen blü­hen­den Städ­ten und rie­si­gen Klös­tern bei Faxi­an und teil­wei­se ver­las­se­nen Orten bei Xuanzang sind bemer­kens­wert.

Für eine tie­fer gehen­de Ein­füh­rung kann ich das kos­ten­lo­se eBook Bud­dhist Pil­grimage von Chan Kho­on San emp­feh­len. Es ist sehr kurz­wei­lig und geht auch auf die chi­ne­si­schen Pil­ger und die Geschich­te des Bud­dhis­mus ein.

Aus dem Fels gehaue­ner lie­gen­der Bud­dha in Ajan­ta

Buddhistische Monumente in Südasien

Auch über den Bud­dha-Trail hin­aus gibt es vie­le sehens­wer­te bud­dhis­ti­sche Monu­men­te in Süd­asi­en. Hier mein per­sön­li­ches Ran­king:

  • 5 Ell­o­ra-Höh­len
  • 4 Ajan­ta-Höh­len
    4 Boudha­nath (Nepal)
    4 Anu­rad­ha­pura (Sri Lan­ka)
    4 Polon­na­ru­wa (Sri Lan­ka)
  • 3 Mihin­ta­le (Sri Lan­ka)
    3 Swa­yambh­u­nath (Nepal)
  • 2 Sanchi
    2 Nagar­ju­na­kon­da
    2 Dam­bulla-Höh­len (Sri Lan­ka)
  • 1 Lali­ta­gi­ri
    1 Uda­ya­gi­ri
    1 Rat­na­gi­ri
    1 Pan­dav­le­ni-Höh­len
    1 Bar­ab­ar-Höh­len

(5: Must See – 1: weg­lass­bar)

Am ein­fachs­ten las­sen sich die nepa­le­si­schen Monu­men­te mit dem Bud­dha-Trail ver­bin­den. Boudha­nath und Swa­yam­bu­nath sind nur die Spit­ze des Eis­bergs. Das Kath­man­du-Tal ist kul­tu­rell ein­zig­ar­tig und vol­ler Geschich­te.

Flie­ge dazu nach Kath­man­du statt nach Gorakh­pur. Von Kath­man­du ist es eine lan­ge und rum­pe­li­ge Bus­fahrt bis Lum­bi­ni.

Boudha­nath: Kath­man­du wants you!

Hast du Lust bekom­men auf den Bud­dha-Trail oder kennst du ihn schon?

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Antworten

  1. Avatar von Anna
    Anna

    Hal­lo, vie­len lie­ben Dank für die­sen Bei­trag! Ich bin aktu­ell am hadern, ob ich den Bud­dha-Trail allei­ne als Frau (Anfang 30) bewerk­stel­li­gen kann oder ob es zu gefähr­lich sein könn­te. Habt Ihr even­tu­ell Erfah­run­gen damit? Rei­sen Frau­en durch die­se Regi­on allei­ne? In den . Medi­en fin­det man eini­ge Hor­ror­sze­na­ri­en… Manch­mal sind nei­gen die Medi­en jedoch zu Über­trei­bung und viel­leicht bekom­me ich bei Euch aus ers­ter Hand eine vali­de Aus­sa­ge dar­über

    Vie­len Dank und Grü­ße,
    Anna

    1. Avatar von Florian Blümm

      Hi Anna,

      in tou­ris­ti­schen Orten wie Bodhga­ya, Lum­pi­ni und Varanasi/​Sarnath sehe ich abso­lut kei­ne Pro­ble­me. Ich habe selbst allein­rei­sen­de Frau­en getrof­fen in Bodhga­ya und Var­a­na­si. Die meis­ten Pil­ge­rin­nen sind aber in rie­si­gen Grup­pen unter­wegs.

      Kus­hi­na­gar und ande­re klei­ne Käf­fer in loka­len Bus­sen usw.? Kei­ne Ahnung! Kann ich lei­der als allein­rei­sen­der Mann nicht beur­tei­len. Even­tu­ell wür­de es sich loh­nen für die­sen Stre­cken­ab­schnitt einen Fah­rer anzu­heu­ern.

      Ich glau­be gene­rell wer­den die Ein­zel­fäl­le von Gewalt gegen weib­li­che Rei­sen­de in Indi­en eher über­be­wer­tet. Aber die Gefahr ist kei­nes­falls erfun­den und es ist Vor­sicht gebo­ten.

      Grüss­le,
      Flo­ri­an

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