Marokko

People of Morocco – Eine Fotostrecke

Die Gesichter Marokkos. Gesichter von Menschen, die wir nie wieder sehen werden, die jedoch – jeder und jede für sich – unsere Reise nach Marokko bereichert haben.

Die Gesichter Marokkos. Gesichter von Menschen, die wir nie wieder sehen werden, die jedoch – jeder und jede für sich – unsere Reise nach Marokko bereichert haben. Um ein Lächeln, ein Lachen, um neues Wissen und um Geschichten, an die wir noch lange zurückdenken werden.

Eine kleine Randnotiz: Es ist schade zu sehen, dass hier fast ausschließlich Männer vertreten sind. Und es ist doch so aussagekräftig. Die Fotos sind ein Spiegelbild der Gesellschaft Marokkos, einer Gesellschaft, in der Frauen nur Randfiguren sind.

 

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Besitzer eines Lampengeschäfts, Marrakesch
Unser Wohnzimmer ist seit kurzem um einen Kerzenständer reicher und das verdanken wir diesem netten Mann. Sein Geschäft liegt in einer unscheinbaren Gasse im Herzen von Marrakesch.

 

 

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TaxifahrerMarrakesch
Wir sind untröstlich: Wir haben den freundlichsten Taxifahrer Marrakeschs versetzt. Er hatte auf uns gewartet („I wait you here“) aber wir konnten ihn in der Medina einfach nicht mehr finden. Jammerschade!

 

 

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Bäuerin, Ait Ben Haddou
Kurz bevor wir die Lehmstadt Ait Ben Haddou erreichten, kreuzte diese Frau unseren Weg. Ihr Gesicht und ihre Hände erzählen eine Geschichte, findet ihr nicht auch?

 

 

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Besitzer eines Keramikshops, Ait Ben Haddou
Karim war 20 Jahre lang Reiseführer für deutsche Reisegruppen in der Sahara, bevor er sich mit einem kleinen Shop in Ait Ben Haddou selbstständig gemacht hat. Seine Standardphrase: „Nur gucken, nichts kaufen“. Geguckt haben wir und gekauft natürlich auch.

 

 

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Mann mit Packesel, Todraschlucht
Dieser nette Mann hofft vermutlich den ganzen langen Tag, dass sich jemand mit seinem Esel fotografieren möchte.

 

 

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Schafhirte, bei Ifrane
Im kargen Gebirge Marokkos haben wir auf knapp 2.000 Metern Höhe diesen freundlichen Mann mit seinen Schafen getroffen. Frisch war es hier, es lag sogar noch Schnee.

 

 

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Schafhirte, Sefrou
Fast hätten wir diesen Mann übersehen, so sehr haben sich seine Kleidung und seine Schafe der Landschaft angeglichen.

 

 

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Besitzer eines Ledergeschäfts, Fès
Hassan kennt Österreichs ehemaligen Bundespräsidenten Kurt (– „Nur sein Pferd war bei der SA“ –) Waldheim, und hat 20 Jahre in der Ledergerberei schwer gearbeitet. Nun gehört ihm der Laden.

 

 

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Souvenirverkäufer, Fès
Faszinierend: Sein Verkaufsstil gleicht seinem Lächeln. Und natürlich konnten auch wir nicht widerstehen. Unser Balkon freut sich nun über einen marokkanischen Beistelltisch.

 

 

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Gewürzverkäufer, Fès
Dem wohl freundlichsten Gewürzhändler der gesamten Altstadt haben wir beinahe den Laden leergekauft. Unsere Muskatnuss-Vorräte sind für die nächsten Jahre gedeckt.

 

 

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Chefkoch, Fès
Er versteht sein Handwerk: Der Koch des Karawan Riad in Fès hat uns ein grandioses Abendessen gezaubert.

  1. Sehr schöne Serie, vielen Dank dafür! Meine Favoriten sind der Besitzer des Lampengeschäfts und die Bäuerin …

  2. Hallo, die Fotos haben mir sehr gut gefallen und der Text dazu ebenfalls, ich habe vor vielen Jahren eine Rundreise durch das herrliche Land gemacht und sehr viel Freundlichkeit da erlebt .Danke dafür

  3. Stefan Bahle

    Sehr schöne Bilder, vielen Dank. Mein Favorit ist der Gewürzverkäufer aus Fès. Ich war vor vielen Jahren mal in Marocco mit dem Bus unterwegs. Mein nächste Traum-Roadtrip führt mich am 30. Januar 2016 nach Santo Antao/Kap Verden :-)

    • Hallo Stefan,
      danke für deinen Kommentar! Der Gewürzverkäufer war tatsächlich ein unheimlich sympathischer und authentischer Mann. Interessant, dass sich das anscheinend in den Fotos widerspiegelt…
      Liebe Grüße,
      Katharina und Romeo

  4. David von www.fernwehnachwelt.de

    Danke für die tollen Bilder! Wenn ich mit meiner Kamera durch die Straßen von Marokkos Städten geschwärmt bin fand ichs immer schwer, Leute zu finden, die sich ablichten lassen wollten. Abbildungsverbot und so…

    • Hallo David,
      da hast du recht, nicht jede bzw. jeder möchte sich fotografieren lassen – viele aus religiösen Gründen. In den größeren Städten wie Marrakesch fanden wir es besonders schwierig. Auf dem Land waren die Menschen interessanterweise viel offener für Fotos.
      Liebe Grüße,
      Katharina und Romeo

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