Hand aufs Herz, wer wird nicht gerade schwach bei der Idee in einen Camper zu steigen – die Kinder einzupacken – und einfach drauf los zu fahren, mal sehen, wohin der Weg uns führt?

Vor gut einem Jahr, alles zu einer Zeit in der man noch Reisen durfte, haben wir es getan. Bulli abgeholt, Kinder auf die Rückbank gesetzt, ein paar Wechselklamotten und Essen eingepackt und sind drauf los gefahren.

Im Gepäck hatten wir tolle Tipps von Milch & Moos und dann wollten wir spontan vor Ort entscheiden, worauf wir Lust haben.
Abfahrt Richtung Ellbogensee.

Der Ellbogensee ist Teil des Neustrelitzer Kleinseenlandes und eines der idyllischsten Naherholungsziele an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Es gibt dort einen sehr schönen Naturcampingplatz. Wir haben uns sofort verliebt und die Kinder auch. Marlene fragt regelmäßig nach, wann wir da endlich wieder hinfahren. Mal schauen, wann…

Doch kurz zurück zum eigentlichen Weg. So ein T3 ist ein richtiger Blickfang, aber eben auch ein Auto für Liebhaber, denn es fährt sich ohne die modernen Annehmlichkeiten wie beispielsweise Servolenkung schwerfälliger, in der Stadt mit engen vollgeparkten Straßen und kaum Einblick, definitiv anstrengend. Sobald wir auf der Landstraße angekommen sind stellt sich Entspannung ein.

Als wir dann parken, auf unserem Stellplatz mit prächtigem Blick auf den Ellbogensee stellt sich soviel Entspannung ein, dass wir diesen Platz auch gar nicht mehr verlassen werden oder wollen.
Alle weiteren Tipps von Milch & Moos haben wir uns also aufgehoben, vielleicht für dieses Jahr oder nächstes ;)
Unsere vermeintliche Spontanität durch den fahrbaren Untersatz lassen wir gekonnt auf sich beruhen.

Mit den beiden Kleinen ging das Campen im T3 auch hervorragend. Weil sie noch so klein waren (10 Monate + 2 Jahre), haben wir auch zu viert gut Platz zum Schlafen gehabt. Mit deutlich älteren Kindern könnte es zu viert allerdings im T3 eng werden.

RENT A BULLI hatte uns den Wagen freundlicherweise zum Test kostenlos überlassen.

CategoriesDeutschland
Marianna Hillmer

Marianna war eigentlich Doktorandin in Literaturwissenschaft. Die schöne Literatur inspirierte sie viel zu oft die Bibliotheksgemäuer zu verlassen und mal zu schauen, wie das in der realen Welt denn ausschaut. Mittlerweile schreibt sie selber schöne Geschichten und hat die Promotion zugunsten des Reisens an den Nagel gehängt.

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