Nachdem sie an der Kasse die Eintrittskarten gekauft haben (Khmer 1 $, Foreigner 4 $), sehen sie sich die bunte Schautafel an, auf der man Krokodile angeln kann. »Ich will zuerst die Elefanten besuchen!«, ruft Klys aufgeregt.
Gesagt, getan. Kurze Zeit später bestaunt Klys die riesengroße Elefantenmutter und ihr auch ziemlich riesengroßes Elefantenkind. Zack! Mit dem Rüssel umklammert die große Elefantin das Bein von Klys und will ihn mit ihren großen Stoßzähnen erstechen. Klys hat keine Bananen gebracht! Immer näher zieht sie Klys an die Gitterstangen…! »Guten Appetit!«, ruft Cici ihr freundlich zu. Sie schlagen den rauen Rüssel hart, härter, härter… und endlich lässt sie das Bein los.
Da war sie noch brav…
Bei den Affen ist die Hölle los, denn diese putzigen Kerle spielen gerade ihr Lieblingsspiel! Sie hängen gemütlich ab oder laufen im Kreis. Klys ist begeistert! Ganz nahe geht er an die winzigen Zellen heran um das muntere Treiben besser beobachten zu können… und: Schwupps! schon schnappen ein paar haarige Finger nach seiner Kamera. Schnell stolpert er ein paar Schritte zurück. »Du bist ein richtiger Teufelskerl!«, sagt Klys. »So lange Finger wie du möchte ich auch mal haben.« Cici lacht fröhlich.
Gleich neben den grauen Elefanten hat das braune Vielfraß sein gemütliches Zuhause. Cici ist fasziniert: »Ist es tot? Ist es tot?« Ah, nein, es lebt noch. Seine Barthaare haben sich etwas bewegt.
In den Bereich, in den Cici und Klys nun kommen, befinden sich weitere kleine Käfige. Vögel aus allen Teilen der Welt sitzen auf dem Boden und blicken Klys streng in die Augen. Ein großer Geier plumpst von einer Stange auf den Beton, um etwas aus einer Pfütze zu trinken. »Diese Vögel sehen aber merkwürdig aus. Können die sprechen?«, fragt Klys. »Halt den Schnabel«, antwortet der Geier.
Langsam nähert sich der aufregende und sehr interessante Zoobesuch von Cici und Klys seinem Ende. Doch nein, der kleine Vergnügungspark muss auch noch erkundet werden! »Du brauchst wirklich keine Angst zu haben.«, sagt Cici und setzt sich in das Riesenrad. Hoch und höher schwingt es, sie haben einen wunderschönen Blick über das Zoogelände.
»Ein Karussell! Ein Karussell!« ruft Klys und rennt zu der fröhlichen Musik. »Ich will ein Pferdchen!«, jauchzt er und schwingt begeistert seine Hände im Takt. Cici wählt ein Motorrad und rundherum geht es! Ewig könnte es so weiter gehen, finden die Beiden.
Doch der Abend bricht schon herein, und so spazieren sie beschwingt vorbei am Fischteich (»Schau mal, ein Fisch.«) zum Ausgang. Der Wärter lächelt und winkt zum Abschied. »Das war ein toller Tag! Danke Cici!«, sagt Klys.
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Achtung: Video!
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Als Graf von und zu Klys sieht sich der Verfasser nicht in der Position, Quellen kenntlich zu machen.
Na gut, doch: Mein Kinderbuch. Tolles Ding!

















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