Das ewige Afrika

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Das ewige Afrika

Westafrika wird von Ebola verheert. Der Ausbruch der Seuche ruft in unseren Köpfen die typischen Schablonen ab, die wir auf Afrika anlegen. Es ist kaum möglich, diesen Kontinent »wirklich« zu verstehen. Ein Geständnis der Ahnungslosigkeit.

Der Himmel über Freetown ist blau. Von der Autobrücke mitten in der Stadt richte ich die Kamera in Richtung der bunten Wellblechbaracken, die auf dem kleinen Hang gegen­über stehen, auf eine ungeschönte Kulisse der Hauptstadt von Sierra Leone. Wir besuchen den alten cotton tree, ein Wahrzeichen der Stadt, und stolpern in einer kleinen Kapelle sogar in eine Hochzeit hinein.

Unsere Reisegruppe ist heiter gestimmt. Freetown ist ein freund­li­cher Ort an diesem Tag im Oktober 2013. Ein Jahr später, man verfolgt es gerade jeden Tag in den Medien, ist alles anders. Die Bilder, die ich im Kopf habe, scheinen aus einer anderen Stadt zu sein, aus einem anderen Land.

In dieser Stunde herrscht in Freetown Ausgangssperre: Hilfsorganisationen und Regierungsbeamte gehen von Haus zu Haus, um Ebola-Infizierte zu finden und aufzu­klären. Leichen liegen auf der Straße. Die tödliche Seuche breitet sich immer weiter aus, der jetzige Ausbruch ist so schlimm wie noch nie zuvor. Liberia hat es am stärksten getroffen, aber daneben ist Sierra Leone der größte Virus-Hotspot.

»The Ebola epidemic in West Africa has the poten­tial to alter history as much as any plague has ever done«, warnte kürzlich der oberste Seuchenexperte der USA, Michael Osterholm, in der New York Times.

Da ist es wieder, das typische Bild von Afrika: Krankheiten, Armut und Katastrophen. Die Reaktionen waren zu erwarten gewesen: Das ganze Elend ist doch zum größten Teil selbst­ver­schuldet! Da stürmen diese Wilden, die noch an Hexer und Magie glauben, einfach eine Krankenstation! Afrika, das scheint vielen als ein hoffnungs­loser Fall, für immer Dritte Welt.

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Freetown.

Als die Ebola-Epidemie in Westafrika irgend­wann wirklich bedroh­lich wurde, las ich nach langer Zeit wieder in dem Buch Ach, Afrika, das der Auslandskorrespondent und große Afrikakenner Bartholomäus Grill geschrieben hat.

Er beschreibt gut, wie einge­schränkt die Sicht eines Europäers auf Afrika ist: Die religiösen, ethni­schen und sozialen Referenzsysteme fehlten. So bleibe nur eine Art »herme­neu­ti­scher Kolonialismus«. Interpretationen, rein speku­lativ. Auf diese Weise seien bloß Zerrbilder der Wirklichkeit möglich, wenn überhaupt.

Man erliegt dabei den eigenen Projektionen: Afrika als das urtüm­liche, wilde Land. Als der kaputte Kontinent. Kriege, Krankheiten und Korruption – das sind die drei Konstanten, die sich in so vielen Ländern finden lassen. Darfur, Ostkongo, Ruanda: Der ausdrucks­lose Soldat in Camouflage auf der Ladefläche eines Geländewagens mit aufge­schraubtem Maschinengewehr ist ein arche­ty­pi­sches Bild, das man von den großen afrika­ni­schen Konflikten im Kopf hat.

Aber dann gibt es diese Freundlichkeit, die Offenheit der einfa­chen Leute, die einem überall begegnet.

Auf unserer Fahrt durch das Moyamba District in Sierra Leone hatten wir eine Reifenpanne und mussten in einem Dorf Halt machen. Die Kinder der einzigen Schule folgten ihrer Neugier und drängelten sich bald um unsere Wagen. Der Rektor tauchte auf und bestand darauf, dass die Kinder für uns vor der Schule singen, ohne dafür eine Gegenleistung haben zu wollen. Wir waren, ganz einfach, gerührt.

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Schulkinder.

Wenn man in Afrika unter­wegs ist, stellt sich zum Beispiel auch die Frage: Wie kann man in einem Bus voller Fremder nicht anfangen mitein­ander zu sprechen? In einer deutschen U‑Bahn wird man gleich für einen aufdring­li­chen Sonderling gehalten.

Aber es gibt eben auch dieses ewige Missverständnis von der fröhli­chen Armut in Afrika: Die Menschen haben nichts, aber sieh mal, wie sie trotzdem lachen! Ein Klischee. Und doch glaubt man sich, wenn man selber durch Afrika reist, plötz­lich leichter und sorgen­freier zu fühlen.

Im Kreuzberger Biomarkt LPG, wo die linken Akademiker für ihren Wocheneinkauf 200 Euro ausgeben und einen Lebensstil pflegen, den sich vielleicht drei Prozent der Weltbevölkerung leisten können, wird mit biederster Ruppigkeit der Kaffee bestellt, als gäbe es an diesem Tag speziell und allge­mein im Leben wirklich überhaupt nichts zu lachen. Wie entsetz­lich falsch einem das plötz­lich erscheint!

Aber wie falsch es auch ist, zu glauben, die Afrikaner würden das Elend ihres Kontinents irgendwie »leichter nehmen«. Und wie naiv zu glauben, man könnte sich von dieser vermeint­li­chen Leichtigkeit im Umgang mit seinen Problemchen kurzer­hand etwas mit nach Hause nehmen, als ob einen die Sorgen des Alltags dann weniger berührten.

Wenn man im Stillen die unter­schied­li­chen Maßstäbe abwägt und versucht, seine persön­liche Haltung zu den Dingen zu finden, muss man irgend­wann kapitu­lieren: Die „andere Seite“ ist doch kaum nachzu­voll­ziehen. Etwas anderes zu behaupten ist reine Anmaßung. Vielleicht muss man das einfach akzep­tieren.

Ein Medizinmann in Kamerun habe ihm den »abend­län­di­schen Erkenntnisdrang« ausge­trieben, schreibt Grill. Alles erklären und durch­dringen müssen, eine schlüs­sige Antwort finden wollen: Das ist das Selbstverständnis der europäi­schen Aufklärung. In Afrika scheint es oft unend­lich entfernt zu sein.

Was dächte wohl der Dorfälteste Sengbeh Sannoh, wenn er die Berliner Charité betreten würde? Wenn man ihm eine Infusion legen wollte? Ich traf den Mann im Dschungel von Sierra Leone in dem kleinen Dorf Jene, gegen­über von Tiwai Island.

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Sengbeh Sannoh, Jene, Mann mit Schlangenbiss.

Zwischen den Lehmhütten saß jemand, dem eine Schlange in den Fuß gebissen hatte. Dazu erzählte man uns, dass die Menschen in dieser Region glauben, dass Frauen, die von einer grünen Schlange gebissen werden, in vier Monaten schwanger werden. Auf dem T‑Shirt von Sannohs Sohn stand wiederum: »Washing hands with soap is best.« Das Shirt hatte eine Hilfsorganisation im Dorf gelassen.

Auf Reisen in Afrika bin ich manchmal unerklär­lich gerührt, mich ergreift so ein humanis­ti­scher Optimismus, und ich denke: Irgendwie wird es schon klappen mit uns Menschen, wir werden unsere kultu­rellen Differenzen überwinden, den anderen in seinem Anderssein verstehen lernen und zusammen an der Zukunft arbeiten. Was anderes könnte auch das Ziel sein?

Aber dann sehe ich ein, dass ich mir doch bloß gut in der Rolle des abenteu­er­lus­tigen Reisenden gefalle, des vermeint­lich einfühl­samen Entdeckers. Dabei verstehe ich ja oft wenig bis überhaupt nichts von den Menschen und der Art, wie sie leben. Und natür­lich bin ich komplett privi­le­giert. Wie albern, da seine Hand auszu­stre­cken und zu sagen: Ach komm, lass gut sein, wir sitzen doch alle im gleichen Boot.

Trotzdem kann ich nicht abstreiten, dass mir das Schicksal der Menschen zu Herzen geht. Dass es mich anrührt und nachdenk­lich und senti­mental macht. Aber damit ist natür­lich niemandem irgendwie geholfen. Und man ist damit nah dran an einem histo­ri­schen Schuldkomplex. Aber ich bin überzeugt, dass Mitgefühl immer besser ist als Gleichgültigkeit oder sogar Zynismus.

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Auto-Stopp in Sierra Leone.

»Das Afrika, das unser Traveller erkundet, ist nur ein Sammelsurium exoti­scher Abziehbilder, die er zur Kulisse auf der Reise zu sich selber arran­giert hat«, schreibt Bartholomäus Grill. Den Eindruck bekommt man oft. Und man kann nicht leugnen, dass er bis zu einem gewissen Punkt auch für einen selbst zutrifft. Afrika als ein Abenteuer, dass unser Leben in Überfülle ein bisschen aufre­gend macht!

Sierra Leone ist gerade kein Ort für exoti­sche Selbstinszenierung. Die Ebola-Epidemie repro­du­ziert das Klischee von Afrika als dem Kontinent der Katastrophen. Das ist irgendwo nachvoll­ziehbar und doch so traurig.

In Freetown haben wir auf unserer Reise vor einem Jahr das Sierra Leone Peace and Cultural Monument besucht. Es ist ein Mahnmal für den Bürgerkrieg, der vor mehr als zehn Jahren unter anderem um die Diamanten des Landes geführt wurde.

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Sierra Leone Peace and Cultural Monument.

Über das Gelände führte uns Peter Momoh Bassie, 29 Jahre alt. Er hatte beide Elternteile im Krieg verloren. Auf einer Schautafel zeigte er uns den Namen seines erschos­senen Vaters. Er kenne auch den Menschen, der seine Mutter umgebracht habe, der lebe in der Nachbarschaft. »I know the guy who shot my mother.« Er sagte diesen Satz ohne Zorn, als sei die Vergangenheit eben Vergangenheit. Was für eine Bereitschaft, den Teufelskreis der Gewalt zu überwinden!

»It was not a tribe war«, erklärte uns der damalige Chef des Fremdenverkehrsamtes, Cecile Williams, bei einem Mittagessen in Freetown. Die meisten Menschen hätten sich ausge­söhnt und Frieden gefunden. Der Aussteiger und Hotelbesitzer John Pierce aus Großbritannien am Tokeh Beach zeigte sich überzeugt: »They are Sierra Leones first, and every­thing else second«, so seine Erfahrung. »The tolerance of the people is their winning point.«

UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon sagte 2010 in Freetown: »Sierra Leone repres­ents one of the world’s most successful cases of post-conflict recovery, peace­kee­ping and peace­buil­ding.« Das klingt so gar nicht nach dem typischen Afrika.

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Peter Momoh Bassie.

Das Ziel unserer Reise war vor allem, das touris­ti­sche Potenzial Sierra Leones auszu­loten. Es könnte ein Sektor sein, der Geld ins Land bringt, das waren die Hoffnungen des Ministeriums. Aber dann kam Ebola. Alle Pläne, das Land zu einer Feriendestination zu machen, sind auf unabseh­bare Zeit hinfällig geworden.

Das afrika­ni­sche Schreckgespenst ist wieder da. Die Postkartenidylle am Tokeh Beach bleibt vorerst menschen­leer. Sierra Leone wird wohl in Vergessenheit geraten, so wie Afrika jedes Mal, wenn die eine Krise vorüber ist – solange bis die nächste kommt.

Dazwischen kann man nur versu­chen zu verstehen. Scheitern und es weiter versu­chen. Es ist der einzige Weg.


Kommentare

  1. Avatar von Kasia Oberdorf

    Der Artikel gefällt mir. Schön, dass Dich diese Reise doch noch berührt hat.

    1. Avatar von Philipp Laage

      Das hat sie auf jeden Fall…

  2. Avatar von Kenia Urlaub

    Ja die Afrikaner werden wir nie ändern und warum sollten wir auch. Genau wie anschei­nend tausende Urlauber nicht nach Ostafrika kommen, weil in Westafrika Ebola ist, so glauben die Afrikaner alles aus Zeitungen und werden so immer von einem Extrem in das andere kommen.

  3. Avatar von Barbara Huebscher

    Ein wirklich großar­tiger Artikel – und so wahr!
    Es gibt leider viel zu wenige, die bereit sind, Afrika zu sehen, wie es wirklich ist: die einen »kennen« Afrika, weil sie auf einer Luxussafari waren – und die anderen, weil sie ja Zeitung lesen und und Nachrichten hören und deshalb wissen, wie es dort ist.
    »Du willst nach Afrika? Aber ist das nicht gefähr­lich?« ist die stereo­ty­pi­sche Antwort, die man erhält, wenn man erzählt, dass man auf diesen Kontinent reist. Wäre das Wissen nur rudimentär, wäre es noch verzeih­lich. Leider ist es bei so vielen Menschen jedoch voller Klischees und dummen Vorbehalten.

    Danke für diesen Artikel, dem ich sehr viele Leser wünsche.
    P.S.: meine Website ist im Augenblick noch in Arbeit, wird aber spätes­tens Mitte Oktober fertig sein!

    1. Avatar von Philipp Laage

      Es stimmt alles so, wie du es schreibst, Barbara. Leider.

  4. Avatar von Petra Thomas via Facebook

    Schöner, nachdenk­li­cher Text, Philipp Laage!

  5. Avatar von Biene

    Ein sehr schöner reflek­tierter Bericht, der unsagbar nachdenk­lich stimmt. Wie betrübt sind wir derzeit ‑nachvoll­ziehbar- alle, wenn wir in den Nachrichten von den erschre­ckenden Entwicklungen in »Afrika« hören. Und wie schnell vergeht es wieder aus unseren Köpfen, wenn die Nachrichten übe etwas anderes berichten. Einzig vielleicht ein »was ist denn eigent­lich inzwi­schen in Sierra Leona, da war doch dieser schlimme Ebola-Ausbruch« kommt vielleicht einige Monate später noch einmal hoch, wenn die Entwicklungen aus dem aktuellen Geschehen verdrängt wurden. Danke für diesen reflek­tierten Bericht.

    1. Avatar von Philipp Laage

      Das stimmt leider wirklich. Ebola ist auch einfach ein Killerwort, das kaum mehr andere Assoziationen als Elend und Tod zulässt,

  6. Avatar von Eva

    Danke für diesen wunder­baren Artikel, Philipp! Der Zwiespalt, der Einen auf Reisen in afrika­ni­sche Länder begleitet, wird sehr reflek­tiert darge­stellt. Ich will verstehen, kann aus meiner Prägung und meinen Gedankenmustern aber niemals ausbre­chen…

    1. Avatar von Philipp Laage

      Manchmal kommt man sich tatsäch­lich schein­heilig vor.

  7. Avatar von Marco

    Wieder ein toller Artikel von Dir, Philipp! Reflektiert und durch­dacht geschrieben. Bei mir haben Deine Worte die Faszination des afrika­ni­schen Kontinents noch verstärkt und ich habe mir direkt das von Dir genannte Buch bestellt.
    Bleibt zu hoffen, dass man die Ebola-Epidemie irgendwie unter Kontrolle bekommt.
    Danke für Deinen Bericht und alles Gute,
    Marco

    1. Avatar von Philipp Laage

      Das Buch ist wirklich großartig. Das Beste, was ich bisher zu Afrika gelesen habe.

  8. Avatar von Fabiola
    Fabiola

    Ein sehr schön geschrie­bener Reisebericht, der einen natür­lich auch etwas traurig macht. Immer trifft es die, die sich am wenigsten wehren können.
    Einen sehr schönen Artikel über Afrika und Ebola hat Dr. Rüdiger Dahlke geschrieben mit den Schlussworten: »Bisher gibt es keine Therapie, ledig­lich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegen­über Afrika betreiben und offenbar keine Lösung.«
    Wunderschön sind deine farbfrohen Bilder!

    1. Avatar von Philipp Laage

      Schlimm ist auch, wenn in Kommentarspalten (zum Beispiel auf Welt Online) die Hetzer auftau­chen und behaupten, bei Ebola handele es sich sozusagen um eine Art »natür­li­cher Auslese«, weil sich die Menschen dort ohne Sinn und Verstand fortpflanzten und nicht nachhaltig wirtschaften könnten. Einfach traurig.

  9. Avatar von Sam Arn via Facebook
    Sam Arn via Facebook

    Kompliment an den Autor. Sehr ehrli­cher, berüh­render Text der bewegt. Ich habe Afrika noch nie besucht aber trotzdem einige Monate in dritt Welt Ländern verbracht und bin mir sicher das es viele fried­liche Orte gibt.

    1. Avatar von Philipp Laage

      Ich kann eine Reise nur empfehle. Für mich fühlt es sich einfach ganz »anders« an als Asien oder Südamerika. Aber das ist vielleicht auch wieder nur eine Projektion.

  10. Avatar von Reiseknipse via Facebook

    Ich hoffe das viele Menschen diesen Artikel lesen und dann etwas anders Afrika für sich entde­cken. Das Buch sollte es Lesemuss für alle Menschen sein, die Afrika kennen­lernen möchten.

    1. Avatar von Philipp Laage

      Danke! Und ja, das Buch ist sehr, sehr klug und einfühlsam geschrieben.

  11. Avatar von Daniela

    Diese Worte sollten viele viele Menschen lesen und dazu das genannte Buch »Ach, Afrika« Bartholomäus Grill beschreibt. Es sind die Menschen, die einma­lige Natur und Momente die wir erleben dürfen wenn wir uns einlassen auf Afrika. Ohne es immer nur durch die Sicht der Touristen zu sehen. Ich danke dem Leben für jeden Moment den ich bisher in Afrika verbringen konnte und werde.
    Grüsse sendet Daniela

    1. Avatar von Philipp Laage

      Das geht mir auch so!

  12. Avatar von Carolin Schubert via Facebook
    Carolin Schubert via Facebook

    Was für ein unglaub­lich tief gehender und berüh­render Text!!!

  13. Avatar von inka

    Danke danke danke für diesen Afrika-Bericht, der keine Klischees wieder­käut, und seien sie mit noch solcher »humani­tären« Patina überzogen.
    Außerdem danke für die Erinnerung an dieses großar­tige Buch, das ich das letzte Mal vor 15 Jahren gelesen habe und jetzt unbedingt nochmal aus meinem Regal ziehen muss.
    /​inka

    1. Avatar von Philipp Laage

      Ich wollte es auch gleich nicht mehr aus der Hand legen…

  14. Avatar von Beatrice

    Ein großar­tiger Artikel, der mich sehr berührt hat!
    Vielen Dank!

  15. Avatar von Planet Hibbel

    Danke für den Bericht, der mir echt Tränen in die Augen getrieben hat.

  16. Avatar von Aylin

    Selten liest man so ehrliche und reflek­tierte Worte in einem Reisebericht.
    An so vielen Plätzen der Welt wird doch nur das Hineinprojizierte gesehen, das, was der »Abenteurer«, meist mit seinem westli­chen Blick, sehen möchte. Vielleicht in Afrika beson­ders stark, da das Unvermögen zu Verstehen hier beson­ders groß ist. Ryszard Kapuscinski (Afrikanisches Fieber) hat mir zumin­dest ein klitze­klei­nes­biss­chen eröffnet, wie Geschichte und Schicksal Afrikas mit uns verwoben sind. Und doch ist da in meinem Kopf nur ein großes Fragezeichen in Anbetracht der aktuellen Katastrophen.

    Danke für diesen klugen Bericht, lieber Philipp!

    1. Avatar von Philipp Laage

      »Afrikanisches Fieber«, das muss ich unbedingt auch noch lesen.

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