Jetzt, wenn das Licht den neuen Tag lang­sam erhellt, beginnt das Konzert.

West­lich fließt der Oka­vango nach Bots­wana, im Osten bil­det der Zam­bezi die Grenze nach Sam­bia und Sim­babwe. Vor mei­ner Veranda liegt der ver­schlun­gene Kwando, ein Meer aus Schilf, schon nach weni­gen Metern ver­birgt sich der Fluss darin wie eine Schlange im Gras.

Stei­nig und tro­cken ist Nami­bia am Ende des Win­ters, vor allem die­ses Jahr, wo es über­haupt nicht reg­nete. Hier, ganz oben im Nor­den, in die­sem Wurm­fort­satz, den man Caprivi Zip­fel nennt (oder offi­zi­ell neu­er­dings Zam­besi), hier ist es immer grün.

Hier gibt es Was­ser. Wasser!

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Und mit dem Was­ser kommt das Kon­zert: Ein Quiet­schen, Pfei­fen und Häm­mern, Kräch­zen und Jam­mern, Heu­len und Jubi­lie­ren – so unter­schied­lich sin­gen mir die unzäh­li­gen Vögel ihre Lie­der vor, dass es ganz erstaun­lich ist. Auch die Affen gackern ver­gnügt in den Ästen, und dann und wann grunzt ein Nil­pferd, oder ein Ele­fant trom­pe­tet in der Ferne eine Fanfare.

Ein Auf­tritt ganz nach mei­nem Geschmack.

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Cate­go­riesNami­bia
  1. Volker says:

    Herz­li­chen Dank für diese fan­tas­ti­schen Bil­der und den tol­len Sound! Durch das Vogel­ge­zwit­scher fühlt man sich quasi vor Ort. Ich habe mir Afrika und spe­zi­ell Nami­bia für nächs­tes Jahr vor­ge­nom­men, mal schaun, ob es klappt.
    Übri­gens: Mari­anna Hill­mer-Wiech­mann vom Blog Wel­ten­bumm­ler Mag war fast zeit­gleich auch am Oka­wango. Habt ihr Euch getrof­fen? Hier ihr Bericht:
    http://www.weltenbummlermag.de/flussfahrt-auf-dem-okawango/

  2. Lynn says:

    Ich komme aus Süd Afrika, Kap­stadt und wohne zur­seit in den USA. Ich habe euren Blog von einem Stu­dent erfah­ren. Danke für die schöne Erin­ne­run­gen. Echt Super …macht Heimweh.

  3. Hey

    wow. Was für eine schöne Bil­der. Ich glaube das war wirk­lich eine Erfah­rung. Hat­test du keine Angst so ganz in der Nähe von den wil­den Tie­ren? Ich würde mich das glaub ich nicht trauen.

    1. Gefähr­lich ist das eigent­lich nicht, es ist ja immer jemand dabei, der sich aus­kennt und die Kör­per­spra­che der Tiere kennt. Der weiß genau, wann man sich zurück­zie­hen muss!

  4. Pingback:Musik am Okawango

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