Wassermusik

Musik am Okavango

Jetzt, wenn das Licht den neuen Tag langsam erhellt, beginnt das Konzert.

Jetzt, wenn das Licht den neuen Tag langsam erhellt, beginnt das Konzert.

Westlich fließt der Okavango nach Botswana, im Osten bildet der Zambezi die Grenze nach Sambia und Simbabwe. Vor meiner Veranda liegt der verschlungene Kwando, ein Meer aus Schilf, schon nach wenigen Metern verbirgt sich der Fluss darin wie eine Schlange im Gras.

Steinig und trocken ist Namibia am Ende des Winters, vor allem dieses Jahr, wo es überhaupt nicht regnete. Hier, ganz oben im Norden, in diesem Wurmfortsatz, den man Caprivi Zipfel nennt (oder offiziell neuerdings Zambesi), hier ist es immer grün.

Hier gibt es Wasser. Wasser!

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Und mit dem Wasser kommt das Konzert: Ein Quietschen, Pfeifen und Hämmern, Krächzen und Jammern, Heulen und Jubilieren – so unterschiedlich singen mir die unzähligen Vögel ihre Lieder vor, dass es ganz erstaunlich ist. Auch die Affen gackern vergnügt in den Ästen, und dann und wann grunzt ein Nilpferd, oder ein Elefant trompetet in der Ferne eine Fanfare.

Ein Auftritt ganz nach meinem Geschmack.

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Johannes Klaus hängte seinen Job als Grafikdesigner an den Nagel, um 14 Monate um die Welt zu reisen. Seine Website Reisedepesche wurde 2011 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. In unbeobachteten Momenten streichelt er den Preis zärtlich, besteht ansonsten aber darauf, dass ihm so was völlig egal sei.

  1. Wow, gigantische Bilder und dann noch das Vogelgezwitscher im Hintergrund, da könnte man glatt meinen man wäre auch dort. Leider nur ein Traum!

  2. Pingback: Musik am Okawango

  3. Hey

    wow. Was für eine schöne Bilder. Ich glaube das war wirklich eine Erfahrung. Hattest du keine Angst so ganz in der Nähe von den wilden Tieren? Ich würde mich das glaub ich nicht trauen.

    • Gefährlich ist das eigentlich nicht, es ist ja immer jemand dabei, der sich auskennt und die Körpersprache der Tiere kennt. Der weiß genau, wann man sich zurückziehen muss!

  4. Ich komme aus Süd Afrika, Kapstadt und wohne zurseit in den USA. Ich habe euren Blog von einem Student erfahren. Danke für die schöne Erinnerungen. Echt Super …macht Heimweh.

  5. Herzlichen Dank für diese fantastischen Bilder und den tollen Sound! Durch das Vogelgezwitscher fühlt man sich quasi vor Ort. Ich habe mir Afrika und speziell Namibia für nächstes Jahr vorgenommen, mal schaun, ob es klappt.
    Übrigens: Marianna Hillmer-Wiechmann vom Blog Weltenbummler Mag war fast zeitgleich auch am Okawango. Habt ihr Euch getroffen? Hier ihr Bericht:
    http://www.weltenbummlermag.de/flussfahrt-auf-dem-okawango/

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