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Eleven Days in Rio De Janeiro

Rio war die erste Stadt, in der ich mich anfangs nicht getraut habe meine Kamera mit auf die Straße zunehmen.

Die gan­zen War­nun­gen und schlim­men Geschich­ten, die einem erzählt wer­den, haben mir Respekt ein­ge­flößt. Vie­len Leute ergeht es wie mir. Sie haben zu viel Angst und sind ange­spannt wenn sie durch die Stadt lau­fen. Sie schauen jeden, der ihnen über den Weg läuft, kri­tisch an und hal­ten dabei ihre Wert­ge­gen­stände in den Taschen fest.

Nach einem Tag hatte ich keine Lust mehr darauf.

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Ich wollte die Stadt erkun­den, neue Leute ken­nen ler­nen und vor allem das alles mit mei­ner Kamera fest­hal­ten. Ich fragte mich wofür ich extra eine Kame­raver­si­che­rung abge­schlos­sen hatte. Ab die­sem Zeit­punkt nahm ich meine Kamera über­all hin mit. Auch nachts alleine am Strand durfte sie nicht feh­len. Laut dem Aus­wär­ti­gem Amt ist dies wohl ziem­lich leicht­sin­nig und schon fast ein siche­rer Weg seine Kamera zu verlieren.

In die­sen elf Tagen wurde ich nicht ein­mal über­fal­len oder bedroht. Mei­ner Mei­nung nach kommt es sehr stark dar­auf an, was man für einen Ein­druck mit­tels sei­ner Kör­per­spra­che hin­ter­lässt. Natür­lich suchen sich die Kri­mi­nelle, die es übri­gens in jeder Stadt gibt, als ers­tes die Leute aus, die ängst­lich und ein­ge­schüch­tert wirken.

Bei der Reise ist mir wie­der klar gewor­den, wie wich­tig es ist mobil und fle­xi­bel in Sachen Videoe­quip­ment zu blei­ben. Ein klei­nes Sta­tiv und meine DSLR Kamera haben aus­ge­reicht die­ses Video zu produzieren…

 

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Cate­go­riesBra­si­lien
Marko Roth

Es sind die kurzen Augenblicke, der perfekte Moment, den ich auf meinen Reisen suche. Es sind die Emotionen der Menschen unterschiedlicher Kulturen, die Eindrücke einer immer neuen Welt, die ich mit meiner Linse einfange. Es sind die Details in den Aufnahmen, die meine Filme zu etwas besonderem machen.

  1. Bianca says:

    Wow! Das ist ja mal ein rich­tig klasse Video. Wie gut, dass Du Dich ent­schei­den hast, die Kamera mitzunehmen :)

    Ich war 2014 damals in Rio und stand wie Du da oben auf dem Pedra Bonita und habe den Tand­em­pi­lo­ten beim Flie­gen (lei­der nur) zuge­se­hen. Sogar eine Nacht hatte ich dort oben ver­bracht – Rio bei Nacht von dort oben aus ist jedem zu empfehlen :)

  2. Pingback:eleven days in Rio De Janeiro, Brasil. | Marko Roth

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