Rio war die erste Stadt, in der ich mich anfangs nicht getraut habe meine Kamera mit auf die Straße zunehmen.
Die ganzen Warnungen und schlimmen Geschichten, die einem erzählt werden, haben mir Respekt eingeflößt. Vielen Leute ergeht es wie mir. Sie haben zu viel Angst und sind angespannt wenn sie durch die Stadt laufen. Sie schauen jeden, der ihnen über den Weg läuft, kritisch an und halten dabei ihre Wertgegenstände in den Taschen fest.
Nach einem Tag hatte ich keine Lust mehr darauf.
Ich wollte die Stadt erkunden, neue Leute kennen lernen und vor allem das alles mit meiner Kamera festhalten. Ich fragte mich wofür ich extra eine Kameraversicherung abgeschlossen hatte. Ab diesem Zeitpunkt nahm ich meine Kamera überall hin mit. Auch nachts alleine am Strand durfte sie nicht fehlen. Laut dem Auswärtigem Amt ist dies wohl ziemlich leichtsinnig und schon fast ein sicherer Weg seine Kamera zu verlieren.
In diesen elf Tagen wurde ich nicht einmal überfallen oder bedroht. Meiner Meinung nach kommt es sehr stark darauf an, was man für einen Eindruck mittels seiner Körpersprache hinterlässt. Natürlich suchen sich die Kriminelle, die es übrigens in jeder Stadt gibt, als erstes die Leute aus, die ängstlich und eingeschüchtert wirken.
Bei der Reise ist mir wieder klar geworden, wie wichtig es ist mobil und flexibel in Sachen Videoequipment zu bleiben. Ein kleines Stativ und meine DSLR Kamera haben ausgereicht dieses Video zu produzieren…




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