Unterwegs auf dem Río Paraguay

Eine Flussfahrt und andere Katastrophen

Dicht gedrängt schlafen wir auf Säcken voller Kartoffeln und Zwiebeln. Die Kiste Knoblauch und der Betrunkene neben mir verpesten die Luft. Es regnet und ein Kleinkind weint bitterlich. Dann ertönt auch noch, wie in einem Traum, blechernd die Stimme von Thomas Anders. „Brother Loui, Loui, Loui…“. So hatten wir uns das Ganze nicht vorgestellt.

Als wir Manuel, unserem Host in Concepción, von unserem Reiseplan erzählen, verdreht er nur die Augen und erklärt uns schlichtweg für verrückt.

Dass er vielleicht nicht ganz Unrecht hat, merken wir am folgenden Tag. Denn damit haben wir nicht gerechnet. Das Schiff, das dort vor uns am Kai liegt, ächzt geradezu aufgrund der schweren Last. Kisten voller Knoblauch, Bananen und Windeln türmen sich meterweise übereinander, Menschen drängen sich eng auf dem Deck der „El Aquidabán“ zusammen und immer noch verladen Träger Unmengen an Säcken und Kisten, drücken sich Mitreisende über die schmale Planke in die organische Masse der an Bord wartenden Passagiere. Einige klettern sogar über die Schiffswand ins Innere des Bootes, in der Hoffnung einen besseren Platz zu ergattern – angesichts der dort vorherrschenden Situation jedoch ein aussichtsloses Unterfangen. Dicht an dicht stehen die Reisenden aneinander gedrängt. Jeder Zentimeter an Bord ist von ihnen belegt und mit jedem Atemzug stößt der Bauch an den Nebenmann.

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In Concepción, einer kleinen Stadt Zentralparaguays, ist das Spektakel um die „El Aquidabán“ die größte wöchentliche Aufregung und so wundert es nicht, dass viele Schaulustige dem Beladen des Schiffes beiwohnen. Wir überlegen kurz, ob wir es wirklich wagen sollen diesen Kahn, der schon so aussieht, als ob er bald sinken wird, zu betreten. Doch als die Planken zum Beladen endlich beiseitegeschoben werden, fassen wir uns ein Herz und springen auf. Vor uns liegt eine 5-tägige Schiffsreise. Es geht Richtung Norden, den Río Paraguay hinauf durch das Pantanal, eines der größten Binnen-Feuchtgebiete der Welt, bis nach Bahia Negra, nahe der brasilianischen Grenze.

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Wir hatten uns eine entspannende Reise auf dem Fluss vorgestellt. Wir wollten Sonne tanken, in Hängematten liegen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Doch der ersehnte Frieden bleibt aus. An Bord geht nun wirklich gar nichts mehr. In den Materialbergen auf dem Deck stecken neben Unmengen von Taschen und Koffern, Motorräder, Schränke, Stühle, eine Motorkutsche, mehrere Bettgestelle und Matratzen. Dazu kommen unzählige Kisten voller Tomaten, Orangen, Bananen, Kohl und säckeweise Kartoffeln, Maniok und Zwiebeln. Alles ist ineinandergeschoben, türmt sich meterhoch auf und stützt sich gegenseitig. An der Reling drängen sich, den wenigen Raum den die Fracht des Schiffes noch übrig lässt nutzend, die Passagiere. Ein paar Glückliche haben soviel Platz, um sich zusammengekrümmt auf den Boden zu kauern, als das Schiff den Hafen verlässt. Männer, Frauen und Kinder, ganze Familien, Mütter mit Kleinkindern, Greise und wir zwei Touristen aus Deutschland: Alle sitzen oder besser gesagt stehen im selben Boot.

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Niemand spricht, lediglich das dumpfe Brummen der Schiffsmotoren ist zu hören. Wir stehen eingeklemmt zwischen Koffern, Säcken voller Knollen und zwei Motorrädern. Einen Meter über mir schläft jemand auf mehreren Reisetaschen. Neben uns quetscht sich eine fünfköpfige Familie auf ein armlanges Stück der eingezogenen Planke und uns gegenüber sitzen drei Jugendlichen auf einem der Motorräder. Die Sonne brennt unerbittlich auf uns herab. Schweißgebadet schaue ich auf die Uhr: Seit 20 Minuten befinden wir uns an Bord.

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Nach einiger Zeit erreichen wir den ersten von vielen noch folgenden Häfen. Das Wort Hafen ist bei den meisten Anlegestellen jedoch der falsche Begriff. Oft handelt es sich lediglich um eine Handvoll Häuser am Ufer, die angefahren werden. Gelegentlich auch nur um einen kleinen Bauernhof. Die „El Aquidabán“ ist ein schwimmender Marktplatz. Ihre Ankunft wird stets voller Freude erwartet. Sobald das Schiff das Ufer erreicht, laufen Kinder aufgeregt lachend herbei, Hunde bellen und Männer und Frauen zeigen ein erfreutes Lächeln, sobald sie das Boot betreten. Das Angebot im Inneren des Schiffes gleicht einem Supermarkt. Es gibt alles für den täglichen Bedarf. Von Obst und Gemüse über Milch, Fleisch, Brot bis hin zu Spielzeug, Taschenlampen, Arbeitshandschuhen und sonstigen Gebrauchsgegenständen. Mehrere Verkäuferinnen, dick und geschäftstüchtig, bieten ihre Waren feil und verkaufen alles, was sie greifen und weiterreichen können. Wir begreifen, dass dieser schwimmende Markt die wöchentliche Attraktion entlag des Río Paraguays ist.

Die Menschen vom Fluss steigen lachend auf und schwer schleppend, aber glücklich wieder ab. Selbst Fünfjährige tragen voller Freude Bananenkisten von Bord, so als wären es die tollsten Spielsachen überhaupt. Draußen auf dem Deck sind wir inzwischen mit einem der Jugendlichen auf dem Motorrad ins Gespräch gekommen. Domingo wohnt ebenfalls am Fluss, in einem kleinen Dorf. Der 20-jährige, der gerade zu Frau und Kind zurück nach Hause fährt, klärt uns auf: „Heute Nacht werden wir leiden.“ Und er scheint Recht zu behalten. Als es Abend wird, sinkt die Temperatur deutlich. Es ist stürmisch und bitterkalt. Da wir auf einen sonnigen Trip eingestellt waren, fehlt uns jegliche Art warmer Bekleidung. Ich habe nicht einmal geschlossene Schuhe, sondern lediglich meine Flip-Flops dabei. Zum Glück bietet mir Domingo eine seiner Jacken an. Allerdings ist das Schiff immer noch so überfüllt, dass wir uns fragen, wo wir eigentlich schlafen werden. Im Moment haben wir nicht mal genügend Platz, um uns auf den Boden zu setzen. Die Zeit gibt die Antwort. Wir lehnen uns gegen einige Kisten und hoffen, dass bald weitere Güter ihre Besitzer erreichen und sich das Schiff nach und nach leert. Den Gedanken im Inneren des Schiffes zu schlafen, haben wir mittlerweile verworfen.

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Als die Sonne schon lange hinter dem Horizont verschwunden ist, erfüllt sich unsere Hoffnung. Immer mehr Waren verlassen das Schiff und geben Raum für die müden Passagiere. Nun liegen wir beinahe komfortabel auf Säcken voller Zwiebeln und Maismehl, neben Kisten voller Knoblauch in unsere Schlafsäcke gehüllt – bis es anfängt zu regnen. Nicht besonders stark, aber beständig. Nieselregen. Es ist kalt. Wir sind durchnässt. In unserer Nähe schreit ein Säugling bitterlich. Er hat vollkommen Recht. Es ist zum heulen. Auf einmal höre ich blechernd, aber gewohnt schräg, die Stimme von Thomas Anders aus einem Handylautsprecher tönen: „Brother Louie Louie Louie. Oh she’s only looking to me…“ Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Dazu kommt der ständige Kampf um das eigene Nachtlager. Die besten Plätze – Obst- und Gemüsesäcke, die als Matratzen dienen, sind heiß begehrt und im wahrsten Sinne des Wortes umkämpft. Die Glücklichen, die einen Platz ergattern, verteidigen ihn ohne Unterlass. Und das ist auch notwendig. Dreht man sich im Schlaf ein klein wenig auf die linke Seite, reckt sich sekundenschnell und unmerklich der Nebenmann in die entstandene Lücke.

Einige unserer Mitreisenden habe eigene Strategien gegen die Umstände der Nacht entwickelt. Sie liegen, völlig betrunken und ohnmächtig auf ein paar Kisten und stoßen gelegentliche Gaswolken aus, die uns den Schlaf rauben. In dieser Nacht halten wir noch weitere Male. Jedes Mal werden wir unsanft geweckt, mit Fußtritten zum Aufstehen aufgefordert. Jedes Mal schauen wir verschlafen und unwillig dem Ausladen weiterer Waren zu. Säcke werden umher geworfen, Materialtürme abgetragen und wieder aufgebaut. Ein Durcheinander ohne jegliches System. Und so dauert die Suche nach einer Tasche, einem Koffer oder einer Kiste nicht selten mehr als eine halbe Stunde. Nachdem das Schiff den Hafen wieder verlässt, beginnt eine erneute Jagd auf die günstigsten Schlafplätze. Von Hafen zu Hafen verringern sich jedoch die Möglichkeiten, da immer mehr Säcke das Schiff verlassen. Als wir, beinahe nur noch auf dem nackten Holzboden des Schiffes liegen, finden wir, mehr durch Zufall und Glück, eine freie Hängematte im Schiffsrumpf. Endlich ungestört schlafen. Mit diesem Gedanken teilen wir uns auf. Wir besetzen die Hängematte und eine Mulde zwischen den riesigen Einkaufstüten einer der vielen Marktfrauen. Diese ist am nächsten Morgen jedoch gar nicht erfreut darüber. Mit bösem Blick und ein paar krächzenden, gurgelnden Worten verabschiedet sie mich aus meinem Schlaf- und ihrem Verkaufsbereich.

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Nach den Strapazen der ersten Nacht ist die Freude groß, als wir merken, dass das Schiff bereits ein Drittel der Fracht, sowohl Waren als auch Menschen, abgegeben hat. Da wir einen unserer Schlafplätze aufgrund der meckernden Marktfrau aufgeben müssen und auch die Hängematte zwischen lärmendem Motorenraum und stinkender Toilette nicht die beste Lage hat, suchen wir uns einen Ort auf dem Oberdeck. Schnell werden wir fündig und so reservieren wir eine Bank mit unseren Schlafsäcken. Die Reviermarkierung erscheint uns nach dem Kampf der letzten Nacht absolut notwendig. Wir verbringen den Tag abwechselnd drinnen und draußen auf dem Deck, auf dem immer noch Unmengen an Gütern lagern. Kurz nach Sonnenuntergang sind wir sogar glückliche Besitzer zweier Holzbänke, die wir erfolgreich verteidigen können.

Wir bereiten uns gerade auf die Nacht vor und erwarten sehnsüchtig den Schlaf und die Erholung, welche die Vorherige vermissen ließ, als das Unfassbare geschieht. Plötzlich und unerwartet fällt eine Horde Teenager in unseren Bereich ein. Begleitet werden sie von zwei Frauen – Nonnen. Die Klosterschüler, aufgeregt und pubertär, sind mit einer Gitarre bewaffnet. Und es vergehen nur wenige Minuten, bis eintritt, was wir bereits mit offenen Mündern und ungläubig befürchteten. Voller Inbrunst und in lauten, schiefen Tönen, beginnen sie in schrecklichen Liedern Jesus zu preisen. Und sie tun das bis spät in die Nacht.

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Am dritten Tag ist das Schiff fast leer. Wir sind nur noch wenige Stunden von Bahia Negra entfernt und mittlerweile ist es merklich kälter geworden. Diesen Wetterumbruch verdanken wir dem frostigen Wind aus Patagonien, der vom Süden Argentiniens bis nach Paraguay weht und uns statt den erwarteten 30 Grad eiskalte Temperaturen knapp über 0 beschert. Wir verlassen kaum noch das Oberdeck, versuchen uns so gut es geht vor dem Wind, der durch die scheibenlosen Fenster bläst zu verstecken und warten nur noch ab, bis wir endlich wieder in Concepción ankommen. Es ist so bitterkalt, dass wir uns ausserhalb unserer Schlafsäcke um keinen Preis aufhalten wollen. An die eingangs erwähnte Erholungsreise denken wir schon lange nicht mehr. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung. Wenigstens sind wir mittlerweile im Besitz zweier Hängematten, so dass das Schlimmste wohl überstanden ist, denken wir.

Falsch.

In Bahia Negra gesellt sich nachts eine ältere Frau mit drei Kindern zu uns, die ihren Schlafplatz auf dem Boden unterhalb unserer Hängematten herrichten. In unseren Hängematten liegend, bekommen wir jedes einzelne ihrer Gepäckstücke in den Rücken gebohrt. Riesige Koffer, Taschen und Kühlboxen. Unmittelbar danach probiert die größte Tochter sämtliche Tasten- und Klingeltöne ihre drei Handys aus. Außerdem beginnt sie einen SMS-Marathon, der die nächsten zwei Tage kein Ende haben wird. Natürlich mit Tastenton, natürlich mit lauter Empfangsbestätigung. Die beiden anderen Giftzwerge vergnügen sich damit die Kühlboxen zu plündern. Sie saugen heftig an Strohhalmen, knabbern geräuschvoll Chips und Kekse, schlürfen, schmatzen, sabbern, husten, niesen, stampfen ununterbrochen mit den Füßen auf den metallischen Schiffsboden und sind so nervenaufreibend, wie es nur möglich ist. Dazu kommt der mittlerweile über das gesamte Schiff verteilte Gestank von Urin und Fäkalien aus den, seit der Abfahrt in Concepción, nicht mehr gereinigten Toiletten und der menschliche Schweiß der Passagiere, die sich um uns herum befinden. Die heruntergelassenen Planen vor den Fenstern, die uns Schutz vor dem kalten Wind bieten sollen, verhindern jeglichen Durchzug und so steht die Luft im völlig überfüllten Inneren des Schiffes, stinkend und ekelerregend. Der Schmutz tut sein Übriges. Riesige Kakerlaken bevölkern nun den Innenraum des Schiffes.

Nach 5 Tagen verlassen wir die „El Aquidabán“ und betreten, wie in einem Traum, die Straßen von Concepción.

Morten & Rochssare

Per Anhalter und mit Couchsurfing reisen Morten und Rochssare ab 2011 zwei Jahre lang zwischen Feuerland und der Karibik kreuz und quer durch Südamerika. Seit 2014 trampen die beiden auf dem Landweg von Deutschland nach Indien und weiter nach Südostasien. Von ihren Abenteuern und Begegnungen erzählen sie auf ihrem Blog und in ihren Büchern „Per Anhalter durch Südamerika“ und „Per Anhalter nach Indien“, jeweils erschienen bei Malik National Geographic.

  1. Sehr unterhalsam euer Beitrag. Gut zu wissen das man die Schifffahrt nicht machen sollte. Ich will in den nächsten Jahren nochmal nach Südamerika.

    Grüße

    • Morten und Rochssare

      Es freut uns, dass dir der Beitrag gefällt. Eine Reise nach Südamerika lohnt sich auf jeden Fall. Kein anderer Kontinent bietet so viel kulturelle und landschaftliche Abwechslung.
      Auch eine Fahrt auf dem Rio Paraguay ist eine Erfahrung wert ;)

  2. Sehr schöne Erzählung; konnte mich gut hineinversetzen! Ich mag solchen Wahnsinn – vielleicht nicht 5 Tage am Stück; währenddessen kann man ja oft nur reagieren und ist der Situation ziemlich ausgelifert; aber letztlich sind das doch die schönsten Geschichten – im Nahhinein. Währendessen schleicht sich sicher auch das ein oder andere Lächeln über den absurden Kontrast zu dem ein, was man von zuhause als „normal“ kennen gelernt hat. Wenigstens konntet ihr die Erfahrung teilen und habt einen tiefen Einblick in die Realität der Menschen an und auf dem Fluss gewinnen können. Lese Euch immer wieder gerne! Liebe Grüsse!

    • Morten und Rochssare

      Vielen Dank für die netten Worte. Du hast absolut recht: Die Geschichte hat sich in unsere Gehirne gebrannt und wir erinnern uns noch immer mit einem Lächeln daran zurück. Wir sind froh, die Erfahrung gemacht zu haben, auch wenn wir damals gerne darauf verzichtet hätten.
      Die schlimmsten Geschichten sind doch immer noch die besten – zumindest für die Zuhörer.

  3. Wahnsinns Beitrag, könnte der Anfang eines Bestsellers werden! Liebe Grüße von der Insel Rügen

  4. Sehr schön geschrieben, sprachlich toll!
    Man fühlt sich, als ob man mitreisen würde.

    Schade jedoch, dass diese einmalige Erfahrung insgesamt doch etwas zu negativ rüberkommt. Gerade vor dem Hintergrund, dass viele Reisende – gerade auch Südamerika-Reisende – oft beschreiben, dass sie „fremde Kulturen und Menschen“ kennenlernen wollen. Auf so einer Reise kann man genau das erleben: Einen Hauch der südamerikanischen Kultur. Auf dieser langwierigen Reise bleibt zudem sehr viel Zeit, sich mit Einheimischen zu unterhalten und diese zu beobachten.

    Über die gleiche Fluss-Reise habe ich übrigens auch einen Bericht auf meiner Webseite veröffentlicht:
    http://www.ulmisreisen.com/2014/11/27/paraguay-abenteuerliche-flussfahrten-mit-haengematten-als-betten/

    Gruß
    ulmi von ulmis Reisen (www.ulmisreisen.com)

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