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Ein Steinwurf entfernt – Eindrücke von der koreanischen Grenze

Aussicht auf Hügel und Felder Nordkoreas

Nur eine Stun­de von Seo­ul ent­fernt liegt ein Ort, an dem zwei Wel­ten auf­ein­an­der­tref­fen. Die Gren­ze zu Nord­ko­rea wirkt unschein­bar – und ist doch einer der span­nends­ten Orte der Welt. Wer die DMZ besucht, kommt einem Land so nah, das für die meis­ten uner­reich­bar bleibt.

Von Seoul zur DMZ: Ein Ausflug an die Grenze

Von Seo­ul aus ist es nur ein Kat­zen­sprung zu mei­nem heu­ti­gen Ziel. Jeden Tag star­ten wahr­schein­lich Dut­zen­de Tou­ris­ten­bus­se von der Hon­gik – Uni­ver­si­tät im Zen­trum der süd­ko­rea­ni­schen Haupt­stadt, um die gute Stun­de Fahr­zeit nach Nor­den zurück­zu­le­gen. In dem Getüm­mel der vie­len, gleich aus­se­hen­den Rei­se­bus­se vor der U‑Bahn-Sta­ti­on muss ich kurz nach dem Rich­ti­gen suchen, fin­de ihn dann aber doch recht schnell. Ich suche mir einen Platz und betrach­te den mor­gend­li­chen Berufs­ver­kehr auf der Yangh­wa-Ro-Stra­ße, wäh­rend ich war­te. Die Autos schie­ben sich im Schne­cken­tem­po an dem gepark­ten Bus ent­lang. 

Im Tru­bel der süd­ko­rea­ni­schen Haupt­stadt ist es schwer vor­stell­bar, dass man in kur­zer Zeit in einer völ­lig ande­ren Welt sein kann. Zumin­dest in der Theo­rie, denn tat­säch­lich ist die Gren­ze in das Nach­bar­land Nord­ko­rea für die meis­ten abso­lut unpas­sier­bar. Bei­de Staa­ten ste­hen sich seit Ende der hei­ßen Pha­se des Korea­krie­ges vor gut sieb­zig Jah­ren unver­söhn­lich gegen­über.

Daher wur­de ent­lang der Gren­ze eine demi­li­ta­ri­sier­te Zone ein­ge­rich­tet, die man im Rah­men geführ­ter Tou­ren besu­chen kann – die DMZ. Bei ihr han­delt es sich um einen etwa vier Kilo­me­ter brei­ten Strei­fen Land an der Gren­ze bei­der Län­der, der offi­zi­ell nicht vom Mili­tär betre­ten wer­den darf. Hier tref­fen die so unter­schied­li­chen poli­ti­schen Sys­te­me des Nor­dens und des Südens auf­ein­an­der, und als ein­fa­cher Tou­rist  in Süd­ko­rea kommt man dem so abge­schot­te­ten Nor­den nir­gend­wo so nah wie hier. Auch wenn ich weiß, dass eigent­lich nichts pas­sie­ren kann, bin ich doch etwas ner­vös gespannt auf die Ein­drü­cke, die mich dort erwar­ten.

Nach­dem alle gut zwan­zig Teil­neh­mer mei­ner Tour ange­kom­men sind, geht es auch schon los. Unter­wegs trich­tert unse­re Gui­de, die sich als Lau­ra vor­stellt, mir und mei­nen Mit­rei­sen­den die Ver­hal­tens­re­geln ein: Grund­sätz­lich soll­te man natür­lich ein der Umge­bung ent­spre­chen­des respekt­vol­les Ver­hal­ten an den Tag legen und – ganz, ganz wich­tig – immer pünkt­lich sein.

Da die DMZ ja von bei­den Län­dern gemein­sam ver­wal­tet wird, ist auch die Koope­ra­ti­on des Nor­dens nötig, wenn man sich hier bewe­gen will. Zum Zeit­punkt mei­nes Besu­ches ist die diplo­ma­ti­sche Stim­mung wohl nicht gera­de die bes­te. Ein Betre­ten nord­ko­rea­ni­schen Bodens jen­seits der Gren­ze, was manch­mal mög­lich ist, bleibt uns daher lei­der unter­sagt. Außer­dem ist es unum­gäng­lich, bei jeder Sta­ti­on unse­rer Tages­tour wie­der pünkt­lich zurück im Bus zu sein, sofern man sich an einem Ort über­haupt frei bewe­gen darf.

Bumm­ler ris­kie­ren, die Grup­pe zu ver­spä­ten und die Tour unfrei­wil­lig zu ver­kür­zen, da die Geneh­mi­gun­gen, eine Sta­ti­on in der DMZ anzu­fah­ren, zeit­lich streng begrenzt sind.

Grund­sätz­lich ist es auch nicht mög­lich, einen Slot zu einer der typi­schen Sta­tio­nen im Vor­aus zu reser­vie­ren. Erst am Tag selbst erhält der Ver­an­stal­ter eine Zusa­ge, wann er wo rein kann. Des­halb kann ein und die­sel­be Tour an unter­schied­li­chen Tagen auch ganz anders ablau­fen, und man kann hier teil­wei­se sehr schlecht pla­nen. 

Imjingak Park: Zwischen Freizeitpark und Geschichte

Am Informationszentrum

Unser Bus fährt nach einer guten Stun­de einen gro­ßen Park­platz an, an des­sen Rand ein zwei­stö­cki­ges Gebäu­de mit der end­lo­sen Auf­schrift »Kore­an Pen­in­su­la Eco­lo­gi­cal Peace Tou­rism Infor­ma­ti­on Cen­ter« steht. Die klei­nen bun­ten Läden im Erd­ge­schoss des Gebäu­des laden zum Ver­wei­len ein, und am ande­ren Ende des Park­plat­zes erkennt man einen Frei­zeit­park mit einer ver­wais­ten Schiff­schau­kel. Es könn­te sich hier auch um einen Wochen­end­aus­flug zur ört­li­chen Shop­ping­mall han­deln, so unver­fäng­lich und all­täg­lich wirkt die Umge­bung, trotz der Ernst­haf­tig­keit des Ortes, an dem wir uns befin­den.

Es hat etwas leicht Absur­des, sich erst ein­mal einen Kaf­fee to Go und einen Scho­ko­rie­gel zu holen, wäh­rend wir dar­auf war­ten, dass Lau­ra Tickets für die spä­te­ren Sta­tio­nen für uns ersteht. Dafür hat sie unse­re Rei­se­päs­se ein­ge­sam­melt, und doch ein biss­chen ner­vös lau­fe ich vor dem Gebäu­de auf und ab, wäh­rend ich mei­nen Kaf­fee schlür­fe. Hier möch­te ich ungern ohne gül­ti­ge Papie­re her­um­lau­fen.

Der Friedenspark

Doch zum Glück ist sie bald wie­der zurück und ver­teilt unse­re Päs­se, bevor wir eine geführ­te Tour durch den umlie­gen­den Imjing­ak Frie­dens­park erhal­ten. Er ist gespickt mit far­ben­fro­hen Blu­men­bee­ten, klei­nen Wie­sen und Bäu­men, wie ein Park eben, und mit eini­gen Denk­mä­lern und ande­ren Deko­ra­tio­nen. Auf­fäl­ligs­tes Aus­stel­lungs­stück hier ist wohl eine alte ram­po­nier­te Dampf­lo­ko­mo­ti­ve, die in einem Unter­stand vor sich hin ros­tet.

Sie ist Opfer des Korea­krie­ges, und der letz­te Zug, der die Gren­ze 1950 über­quer­te, bevor er von ame­ri­ka­ni­schen Sol­da­ten gesprengt wur­de, um ihn nicht in die Hän­de anrü­cken­der chi­ne­si­scher Trup­pen fal­len zu las­sen. Wäh­rend im Frie­dens­park ihr Leben zu Ende gehen soll­te, fing es für vie­le ande­re hier erst rich­tig an: Direkt angren­zend an den rot­brau­nen Stahl­rie­sen beginnt die Free­dom Bridge, die den klei­nen Fluss Imjin in Rich­tung des nörd­li­chen Teil der DMZ über­quert.

Im Lau­fe der Jahr­zehn­te der korea­ni­schen Tei­lung fan­den hier Gefan­ge­nen­aus­tau­sche statt, und Men­schen, die lan­ge Zeit in feind­li­cher Umge­bung aus­har­ren muss­ten, konn­ten end­lich wie­der ver­trau­ten Boden und ihre Hei­mat betre­ten.

Unse­re Gui­de führt uns wei­ter an meh­re­ren Kriegs­denk­mä­lern vor­bei und anschlie­ßend in einen Laden, der aller­lei Sou­ve­nirs wie nord­ko­rea­ni­sches Pro­pa­gan­da­ma­te­ri­al, All­tags­ge­gen­stän­de wie Geschirr und sogar Geld anbie­tet. Auch ich kann mich nicht zurück­hal­ten und erste­he einen Hun­dert-Won-Schein, Gegen­wert etwa zehn Euro-Cent, zu einem Viel­fa­chen des Wech­sel­kur­ses. Das Gan­ze hat, wie auch schon der Park drau­ßen, eine fas­zi­nie­ren­de Mischung aus Welt­po­li­tik und Dis­ney­land.

Das Infor­ma­ti­on Cen­ter
Eisen­bahn im Frie­dens­park

Dora Observatory: Blick nach Nordkorea

Der Ausblick auf Nordkorea

Natür­lich will ich, wie wohl die meis­ten ande­ren hier auch, auch mal einen Blick in das geheim­nis­vol­le Land wer­fen, das so abge­schot­tet ist wie kaum ein ande­res auf der Welt. Die Gele­gen­heit dazu bie­tet sich bei der nächs­ten Sta­ti­on, dem Dora Obser­va­to­ry, einem gro­ßen Aus­sichts­punkt mit Blick auf das nord­ko­rea­ni­sche Grenz­ge­biet jen­seits der DMZ. Hier ist es immer ein biss­chen Glücks­sa­che, ob und was man genau sieht, da einem das Wet­ter schnell einen Strich durch die Rech­nung machen kann. Wir haben gro­ßes Glück, in strah­len­dem Blau lacht der Him­mel, als unser Bus vor einem fla­chen mas­si­ven Beton­ge­bäu­de hält. In hel­lem Flecktarn bemalt, könn­te es auch ein mili­tä­ri­scher Bun­ker sein, wer weiß, ob es nicht mal ande­ren Zwe­cken gedient hat. Neben die­sem neu­en Dora Obser­va­to­ri­um befin­det sich, deut­lich fili­gra­ner und tra­di­tio­nel­ler gestal­tet, das Alte, das nicht viel mehr ist als ein roter höl­zer­ner Unter­stand unter einer präch­ti­gen Pago­de.

Auf der Platt­form haben wir es eilig, einen Blick durch die zahl­rei­chen vor­han­de­nen Fern­glä­ser auf die ande­re Sei­te zu wer­fen. Tat­säch­lich erkennt man, auch ohne Zoom, schon ziem­lich viel. Ein herbst­lich rot­brau­ner Wald erstreckt sich vor dem Obser­va­to­ri­um dort, wo die Gren­ze ver­lau­fen muss. Die­se ist selbst nicht so klar zu erken­nen, was wohl nicht ganz unab­sicht­lich ist.

Wach­tür­me, hohe Mau­ern oder ande­re Ele­men­te einer schwer bewach­ten Gren­ze sind hier nicht zu sehen, nur ein ein­fa­cher Zaun, der erst­mal nicht sehr unge­wöhn­lich aus­sieht. Hin­ter dem Wald tau­chen fla­che Wie­sen und Fel­der auf, hin­ter denen sich hel­le Gebäu­de in der Fer­ne abzeich­nen. Auch eini­ge Hoch­häu­ser, die zu der grenz­na­hen Stadt Kae­song gehö­ren, kann man gut erken­nen. Links und rechts wird der Aus­blick von zacki­gen Berg­ket­ten ein­ge­rahmt.

Ins­ge­samt ist es eine echt fried­li­che und beschau­li­che Land­schaft, und so anders als vie­le Orte dies­seits der Gren­ze sieht es auf den ers­ten Blick gar nicht aus. Als auch ich mal einen Blick durch ein Fern­glas erha­schen darf, erken­ne ich Leu­te auf Fahr­rä­dern, die gemüt­lich die Stra­ße ent­lang radeln, und Feld­ar­bei­ter mit Och­sen und Pflug. Das sieht dann doch etwas unge­wöhn­lich aus. 

Lau­ra erklärt uns die vie­len Pro­pa­gan­da­ele­men­te, die hier natür­lich ganz bewusst in Sicht­wei­te plat­ziert wor­den sind. Wenn man weiß, wonach man suchen soll, kann man sie auch gut erken­nen. Groß und glän­zend ragen Sta­tu­en von Kim Jong-Il und Kim Il-Sung, dem Vater und Groß­va­ter des heu­ti­gen Staa­ten­len­kers Kim Jong-Un, auf einem Platz auf.

Der Panmunjom

Nicht zu über­se­hen ist einer der höchs­ten Flag­gen­mas­ten der Welt, der Pan­mun­jom, der das Dorf Kijong-dong, eines der nächs­ten an der Gren­ze, deut­lich über­ragt. Er ist nicht nur der höchs­te, son­dern über­haupt der ein­zi­ge Ein­woh­ner des Ört­chens, denn wie uns Lau­ra erklärt, ist Kijong-Dong ein potem­kin­sches Pro­pa­gan­da­dorf, das angeb­lich nur zu dem Zweck errich­tet wur­de, uns die Über­le­gen­heit Nord­ko­re­as vor Augen zu füh­ren. Inwie­weit das mit einem rie­si­gen Fah­nen­mas­ten gelin­gen soll, ist mir nicht ganz nach­voll­zieh­bar.

Wei­ter hin­ten in den Ber­gen, selbst durch das Fern­glas kaum erkenn­bar, prangt ein über­gro­ßer wei­ßer Schrift­zug auf korea­nisch, der eben­so die Über­le­gen­heit der Demo­kra­ti­schen Volks­re­pu­blik preist. Eine inter­es­san­te Hom­mage an die Hol­ly­wood Hills, jedoch nicht nur räum­lich so weit fern­ab vom ame­ri­ka­ni­schen Mut­ter­land des Kapi­ta­lis­mus.

Obser­va­ti­on Cen­ter
Blick auf den Pan­mun­jom

Der dritte Tunnel: Kalter Krieg unter der Erde

Dass aus rei­nen Prot­ze­rei­en und Dro­hun­gen auch schnell Ernst wer­den kann, wird uns an der drit­ten Sta­ti­on unse­res heu­ti­gen Aus­flu­ges vor Augen geführt. Auch wenn der hei­ße Kon­flikt schon seit sieb­zig Jah­ren in einem Waf­fen­still­stand schwelt, gab und gibt es doch immer wie­der auf­flam­men­de Kon­flik­te, die zum Glück bis­her nie zur gro­ßen Kata­stro­phe geführt haben. Ein deut­li­ches Zei­chen dafür sind die Infil­tra­ti­on Tun­nel, die ent­lang der Gren­ze in den letz­ten Jahr­zehn­ten immer wie­der ent­deckt wur­den. Bei die­sen han­delt es sich um unter­ir­di­sche Tun­nel von Nor­den nach Süden unter der DMZ hin­durch, von denen man annimmt, dass sie dem Trans­port von Trup­pen und Kriegs­ma­te­ri­al im Fal­le einer Inva­si­on die­nen soll­ten. Dass sich dar­aus erheb­li­che diplo­ma­ti­sche Ver­stim­mun­gen erga­ben, ist klar, auch wenn Nord­ko­rea jede Betei­li­gung abge­strit­ten hat.

Den drit­ten ent­deck­ten Infil­tra­ti­on Tun­nel, krea­tiv Drit­ter Tun­nel genannt, kann man besich­ti­gen. Wir wer­den im Vor­feld auf­ge­klärt, dass es dort unten eng und sti­ckig ist und man die Besich­ti­gung nur bei guter Gesund­heit durch­füh­ren soll­te. Dann geht es, gut aus­ge­rüs­tet mit Gru­ben­helm, durch einen Zugangs­tun­nel hin­ab in das Erd­reich. Der eigent­li­che Tun­nel ist tat­säch­lich über­aus eng, sodass wir hier im Gän­se­marsch, und selbst ich nur im gebück­ten Gang, vor­an wat­scheln. Wir kom­men bis zu 170 Meter an die Gren­ze her­an. Dort kann man durch eine Glas­schei­be ins Dun­kel schau­en, noch mehr Erde, ein biss­chen von Gru­ben­lam­pen beleuch­te­tes Moos und nicht viel Spek­ta­ku­lä­res.

Der Durch­gang zum Nor­den ist durch dicke Beton­bar­rie­ren ver­sie­gelt. Ein komi­scher Gedan­ke, dass hier im Ernst­fall eine Armee samt Aus­rüs­tung hät­te trans­por­tiert wer­den sol­len. Das unan­ge­neh­me Gefühl hier unten ist nicht nur die Enge, son­dern auch die dro­hen­de Eska­la­ti­on des Kon­flik­tes, die hier unten einen so beklem­mend greif­ba­ren Aus­druck bekommt. Zumal es ja noch min­des­tens drei wei­te­re bis­her ent­deck­te Tun­nel gibt, und noch wei­te­re in den Untie­fen der DMZ ver­mu­tet wer­den. Da von hin­ten schon die nächs­ten Besu­cher nach­schie­ben, kann jeder nur einen kur­zen Blick auf ech­te nord­ko­rea­ni­sche Erde wer­fen, bis es wie­der zurück und dann an die Ober­flä­che geht.

Ein­gang zum Drit­ten Tun­nel

Was ein Besuch der DMZ auslöst

Der letz­te Stopp auf dem Rück­weg nach Seo­ul ist ein klei­ner Super­markt, in dem es wohl ech­te nord­ko­rea­ni­sche Pro­duk­te zu kau­fen gibt, eine Art umge­dreh­ter Inter­shop also. Es gibt jedoch auch Pringles und ande­re ein­deu­tig west­li­che Lebens­mit­tel und Sou­ve­nirs. Ich erste­he eine Dose Gin­seng-Bier, die ich mir spä­ter geneh­mi­gen will, und Soja­boh­nen-Soft­eis­creme, die lei­der so mun­det, wie der Name ver­mu­ten lässt. Das sons­ti­ge Waren­an­ge­bot ist erstaun­lich bunt, von Kek­sen über Scho­ko­la­den­pis­to­len bis zu Spi­ri­tuo­sen ist alles dabei. Die Ver­käu­fer, so erklärt uns Lau­ra, sind angeb­lich nord­ko­rea­ni­sche Bür­ger, und wir soll­ten bloß kei­ne neu­gie­ri­gen Pri­vat­ge­sprä­che mit ihnen anfan­gen. Ver­mut­lich spre­chen sie ohne­hin kein Eng­lisch, den­ke ich, vor­ur­teils­be­haf­te­ter Tou­rist, über­heb­lich.

Wie reprä­sen­ta­tiv das Ange­bot hier sein mag, sei mal dahin­ge­stellt, aber die Ein­drü­cke, die ich von hier und der DMZ ins­ge­samt mit­neh­me, sind gewal­tig. Da leben Leu­te einen Stein­wurf ent­fernt, aber in einer für uns ande­ren Welt. Und für sie ist ihr Leben und ihre Rea­li­tät eben­so nor­mal wie für uns unser Leben hier, und Unse­res ist ihnen genau­so mys­tisch und unbe­kannt. Auch wenn sie wohl nicht durch Fern­glä­ser in den Süden her­über­schau­en kön­nen.

Soja-Eiscreme
Soja-Eis
Auslage mit Schokoladen-Waffen
Scho­ko-Waf­fen

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