Ich fühle mich wie in einem Dis­ney­film. Der Kai­man rollt mit den Augen erst nach rechts, dann nach links bevor er mir zuzwin­kert und untertaucht.

Der Storch, der im Flug die Beine hän­gen lässt, fliegt an mir vor­bei um sich gleich einen Korb mit Baby zu schnap­pen. Die Otter spie­len ver­gnügt am Fluss­rand und win­ken uns zu.

Das Was­ser­schwein läd uns nach­her noch auf eine Tasse Tee ein.


Nachts sehen wir einen wun­der­schö­nen Sternenhimmel…

und die Kai­man­au­gen star­ren uns ein wenig bedroh­lich aus der Dun­kel­heit an.

Nicht zuletzt springt das Kalb ein paar Meter hin­ter unse­rem Truck her um dann sehn­süch­tig hin­ter uns her zu sehen.

Als wir mit dem Boot fah­ren, sprin­gen Fische freu­dig um uns herum und begrü­ßen uns…

Möööööööööööp… zurück auf Pla­net Erde!

Ein Fisch springt mir aufs Auge!
Aus mit der Disneyträumerei.

Wenn ein Fisch­kopf auf einem Auge lan­det, tut das ganz schön weh.
Auch wenn es kleine Fische sind!



Nichts­des­to­trotz genieße ich mei­nen Aus­flug ins Pant­anal und lerne mal wie­der inter­es­sante und nette Leute kennen.

Und noch etwas bringt mich auf die Erde zurück. So glaubte ich, dass Fische keine Geräu­sche machen. Man sagt: Fische sind stumm! Sie haben keine Stimme wie andere Tiere. PAH! Das könnt ihr mal dem Weih­nachts­mann erzäh­len. Denn beim Fischen haben mich die Fische eines Ande­ren belehrt. Nach­dem sie mir immer wie­der erfolg­reich an den Haken gesprun­gen sind, habe ich sie in die Hand genom­men, um sie vom Haken zu befreien. Und da habe ich sie gehört. Sie machen ganz schlimme Geräu­sche. Vor Schmer­zen sto­ßen sie die Luft aus ihrem Kör­per und brum­men oder grun­zen dabei. Wie auch immer, habe ich für mich ent­schlos­sen, dass Fischen eine sehr bru­tale Beschäf­ti­gung ist.

Wir haben Piranha gefischt und so hat einer mei­ner Mit­rei­sen­den die Erfah­rung gemacht, dass sich so ein Pri­ranha auch weh­ren kann, wenn ihm etwas weh tut. Trotz allem, hat der Fisch super lecker geschmeckt und viel­leicht würde ich es sogar noch­mal machen. Viel­leicht? mm.. nein ganz sicher.

Cate­go­riesBra­si­lien
Silvia Fritzsche

Silvia. Die im Zwischenraum. Deutschland, Italien. Design, Konzept. Chaos, Ordnung. Geliebtes Zuhause und dennoch Fernweh. Wegen Letzterem ist mein Blog "missia" entstanden.

Missia - als Kind nannte ich mich Sia, da ich meinen Namen nicht aussprechen konnte. Dies fand ich als Erwachsene immer noch so faszinierend, dass ich ein "Miss" davorsetzen musste. Miss + Sia = Missia.

    1. Vie­len Dank :) 

      Alles was mich zum Lachen bringt gefällt mir. Im Pant­anal waren es die Was­ser­schweine. Wie sie lau­fen, mit ihrem Hin­tern wackeln und neckisch nach hin­ten sehen… haha… grandios!

  1. Caro says:

    Buo­nos dias,
    nee, ich hatte Nico­las, der war gut, aber weder Johnny noch Max sagen mir was. Naja, es gibt ja auch nicht nur 3 gui­des in die­ser Hütte. Hab auch schon wie­der alle ande­ren Namen ver­ges­sen. Egal.
    Ber­lin ist so kalt, dass man ver­nünf­tig auf den Seen Schlitt­schuh fah­ren kann. Ich war jetzt schon zwei­mal. Klingt bestimmt komisch, wenn man sich gerad im War­men aufhält.
    Wünsch dir, dass du wei­ter­hin so viele tolle Sachen siehst. Bin immer noch sehr neidisch!

  2. Caro says:

    Hi Sil­via,
    freut mich, dass dir das Pant­anal mit der Tour gefal­len hat. Wie hieß denn euer guide? Irgend­wie sieht das alles auf den Fotos ganz anders aus… und where is the jaguar? :)
    Liebe Grüße aus Schlittschuhlaufcity

    1. missia says:

      Hey Caro, freut mich dass du schreibst.. Ber­lin ist also glatt? Tja den Jaguar haben wir wohl ver­passt. Ich hab den Namen von unse­rem Guide ver­ges­sen. der war aber auch nicht so gut. .. Max glaub ich. Johnny war viel bes­ser. Den hat­test du oder?

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