Teenager in Berlin

Berlin auf eigene Faust

Ich bin Louisa, fünfzehn Jahre alt, und möchte euch auf eine kleine Reise mitnehmen. Die Reise führt in unsere Hauptstadt – nach Berlin. Sieben Tage lang habe ich alles ausprobiert, was sich für mich nach Spaß angehört hat. Nach vielen Erfahrungen habe ich hier meine Favoriten gesammelt, die ganz verschiedene Themen und Orte beinhalten.

Ganz klassisch, das Brandenburger Tor: Ich glaube bei der Aussage dass das Brandenburger Tor zu einem Berlin-Trip dazu gehört würde mir jeder zustimmen. Es zieht die Touristen nur so an. Ich habe mich an meinem ersten Tag in einen Starbucks mit Blick auf das Tor gesetzt und habe, während ich einen Milchshake getrunken trank, dem Trubel vor dem Tor zugeschaut. Dort fiel mir direkt auf, wie viele verschiedene Menschen ihren Weg nach Berlin finden. Überall schaut man in interessante Gesichter und hört verschiedene Sprachen.

Klamotten in Hülle und Fülle: Um mal so richtig seine Shoppingliebe auszuleben, muss man in die „Mall of Berlin“ gehen. In Berlin-Mitte, am Potsdamer Platz findet man eine riesige Anzahl von Geschäften. Auf drei Stockwerken findet man nicht nur Klamotten sondern auch viele Fast-Food Restaurants und ein Buchgeschäft in dem ich es mir mit einem Buch gemütlich gemacht hab, um eine Pause zu machen. Nachmittags würde ich eine Tasse heiße Schokolade im Lindt-Geschäft empfehlen. In dem Einkaufszentrum kann man, wenn man die Energie dazu hat, gut einen ganzen Tag verbringen.


Für alle Geschichtsinteressierte: In Berlin findet man sehr viel zur deutschen Geschichte. An vielen Orten verteilt stehen Mauerstücke der Berliner Mauer. Viele sind bemalt und am Potsdamer Platz steht sogar eines, was mit Kaugummis übersät ist. Dort erfährt man auch viel zu der Geschichte der Mauer. Ein besonderes Mauererlebnis ist die East-Side-Gallery in Berlin-Friedrichshain. Dort kann man sich gar nicht sattsehen an den Kunstwerken, die Künstler an das längste, noch stehende Stück mit Graffiti gesprüht oder gemalt haben. Auch interessant ist das Jüdische Museum, wobei hier mehr Wert auf die Architektur als auf die Ereignisse der Juden im zweiten Weltkrieg gelegt wurde. Nicht nur Informationen, sondern besonders die Architektur der Räume sollen Gefühle auslösen.


Essen in Berlin: In Berlin gibt so gut wie an jeder Straßenecke Möglichkeiten zu essen. Ich habe einige Imbissbuden, Restaurants und Cafés ausprobiert. Wenn man billige und leckere Pizza essen möchte, muss man zu „Pane e Vino“ in Pankow gehen. Lustige Bedienung und leckere Pizza. Was will man mehr. Beim Warten wird einem nicht langweilig, da überall an den Wänden Sprüche und Bilder sind, die Kunden gemalt haben.

Sehr empfehlenswert ist auch das Café Extrablatt, das mich mit seinem tollen Frühstücksbuffet überzeugt hat. Für knapp neun Euro darf man sich den ganzen Vormittag von einem Buffet bedienen. Croissants, Bacon und Spiegelei, Schokopudding, Obstsalat und noch vieles mehr findet man dort.

Und jetzt fehlt natürlich noch die Currywurst. Viele Buden bieten das typisch berlinerische Essen an. Ich habe eine bei „Die Bude“ gegessen und fand sie dort sehr lecker. Einen richtigen Unterschied zu der Currywurst die ich schon in anderen Städten gegessen habe, habe ich aber nicht geschmeckt.


Film ab: Das beste Erlebnis war für mich das Filmmuseum am Potsdamer Platz. Für zwei Euro können Schüler dort alles zum Thema Hollywood und der Filmindustrie lernen. Der Aufbau des Museums ist auch ziemlich cool. Man kommt erst in einen Raum mit Spiegeln und kann dann durch die Ausstellungen laufen und sich alles anschauen. Jeder Raum ist verschieden aufgebaut und zeigt entweder etwas zu bestimmten Schauspielern oder zu einzelnen Filmen bis in die heutige Zeit.

Bei meiner Reise ist mir vor allem aufgefallen, wie viele verschiedene Menschen in Berlin leben. Außerdem ist Berlin eine bunte Stadt voller Kunst und interessanten Orten. In den sieben Tagen konnte ich nur einen Bruchteil der Orte besuchen, die sich für mich nach Spaß angehört haben. Ich hoffe, ich kann noch oft zurück kommen und mehr erleben.

Louisa Klaus

Was für eine tolle Abwechslung zu meinem Schulalltag. Ein Praktikum bei Reisedepeschen. Eine Woche lang die Hauptstadt erkunden. Und das ganz ohne Vorgaben. Meine Eindrücke, Erlebnisse undTipps könnt ihr in meinem Bericht lesen.

  1. Eckhard Schaefer

    Auf eigene Faust mit 15 Jahren. Toll.
    Was ich schon wusste, wurde beim Lesen bestätigt: Berlin ist eine Reise wert. Und wenn man großen Hunger hat, sollte man vor Reiseantritt unbedingt diesen Bericht lesen. Hinweise auf Kultur und Geschichte fehltn aber auch nicht.
    E.Schaefer

  2. Super geschrieben und bebildert, Louisa!! Du hast mir echt Lust auf Berlin gemacht…!! Toll, wie du das alles auf eigene Faust erkundet hast…!!

  3. Ehrlich gesagt bin ich ganz beeindruckt, dass du solche Ziele schon hast, wenn du nur 15 Jahre alt bist! Wunderbar! Weiter so liebe Louisa. Wünsche dir nur viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.