Ganz klas­sisch, das Bran­den­bur­ger Tor: Ich glaube bei der Aus­sage dass das Bran­den­bur­ger Tor zu einem Ber­lin-Trip dazu gehört würde mir jeder zustim­men. Es zieht die Tou­ris­ten nur so an. Ich habe mich an mei­nem ers­ten Tag in einen Star­bucks mit Blick auf das Tor gesetzt und habe, wäh­rend ich einen Milch­shake getrun­ken trank, dem Tru­bel vor dem Tor zuge­schaut. Dort fiel mir direkt auf, wie viele ver­schie­dene Men­schen ihren Weg nach Ber­lin fin­den. Über­all schaut man in inter­es­sante Gesich­ter und hört ver­schie­dene Sprachen.

Kla­mot­ten in Hülle und Fülle: Um mal so rich­tig seine Shop­ping­liebe aus­zu­le­ben, muss man in die „Mall of Ber­lin“ gehen. In Ber­lin-Mitte, am Pots­da­mer Platz fin­det man eine rie­sige Anzahl von Geschäf­ten. Auf drei Stock­wer­ken fin­det man nicht nur Kla­mot­ten son­dern auch viele Fast-Food Restau­rants und ein Buch­ge­schäft in dem ich es mir mit einem Buch gemüt­lich gemacht hab, um eine Pause zu machen. Nach­mit­tags würde ich eine Tasse heiße Scho­ko­lade im Lindt-Geschäft emp­feh­len. In dem Ein­kaufs­zen­trum kann man, wenn man die Ener­gie dazu hat, gut einen gan­zen Tag verbringen.

Für alle Geschichts­in­ter­es­sierte: In Ber­lin fin­det man sehr viel zur deut­schen Geschichte. An vie­len Orten ver­teilt ste­hen Mau­er­stü­cke der Ber­li­ner Mauer. Viele sind bemalt und am Pots­da­mer Platz steht sogar eines, was mit Kau­gum­mis über­sät ist. Dort erfährt man auch viel zu der Geschichte der Mauer. Ein beson­de­res Mauer­erleb­nis ist die East-Side-Gal­lery in Ber­lin-Fried­richs­hain. Dort kann man sich gar nicht satt­se­hen an den Kunst­wer­ken, die Künst­ler an das längste, noch ste­hende Stück mit Graf­fiti gesprüht oder gemalt haben. Auch inter­es­sant ist das Jüdi­sche Museum, wobei hier mehr Wert auf die Archi­tek­tur als auf die Ereig­nisse der Juden im zwei­ten Welt­krieg gelegt wurde. Nicht nur Infor­ma­tio­nen, son­dern beson­ders die Archi­tek­tur der Räume sol­len Gefühle auslösen.

Essen in Ber­lin: In Ber­lin gibt so gut wie an jeder Stra­ßen­ecke Mög­lich­kei­ten zu essen. Ich habe einige Imbiss­bu­den, Restau­rants und Cafés aus­pro­biert. Wenn man bil­lige und leckere Pizza essen möchte, muss man zu „Pane e Vino“ in Pan­kow gehen. Lus­tige Bedie­nung und leckere Pizza. Was will man mehr. Beim War­ten wird einem nicht lang­wei­lig, da über­all an den Wän­den Sprü­che und Bil­der sind, die Kun­den gemalt haben.

Sehr emp­feh­lens­wert ist auch das Café Extra­blatt, das mich mit sei­nem tol­len Früh­stücks­buf­fet über­zeugt hat. Für knapp neun Euro darf man sich den gan­zen Vor­mit­tag von einem Buf­fet bedie­nen. Crois­sants, Bacon und Spie­gelei, Scho­ko­pud­ding, Obst­sa­lat und noch vie­les mehr fin­det man dort.

Und jetzt fehlt natür­lich noch die Cur­ry­wurst. Viele Buden bie­ten das typisch ber­li­ne­ri­sche Essen an. Ich habe eine bei „Die Bude“ geges­sen und fand sie dort sehr lecker. Einen rich­ti­gen Unter­schied zu der Cur­ry­wurst die ich schon in ande­ren Städ­ten geges­sen habe, habe ich aber nicht geschmeckt.

Film ab: Das beste Erleb­nis war für mich das Film­mu­seum am Pots­da­mer Platz. Für zwei Euro kön­nen Schü­ler dort alles zum Thema Hol­ly­wood und der Film­in­dus­trie ler­nen. Der Auf­bau des Muse­ums ist auch ziem­lich cool. Man kommt erst in einen Raum mit Spie­geln und kann dann durch die Aus­stel­lun­gen lau­fen und sich alles anschauen. Jeder Raum ist ver­schie­den auf­ge­baut und zeigt ent­we­der etwas zu bestimm­ten Schau­spie­lern oder zu ein­zel­nen Fil­men bis in die heu­tige Zeit.

Bei mei­ner Reise ist mir vor allem auf­ge­fal­len, wie viele ver­schie­dene Men­schen in Ber­lin leben. Außer­dem ist Ber­lin eine bunte Stadt vol­ler Kunst und inter­es­san­ten Orten. In den sie­ben Tagen konnte ich nur einen Bruch­teil der Orte besu­chen, die sich für mich nach Spaß ange­hört haben. Ich hoffe, ich kann noch oft zurück kom­men und mehr erleben.

Cate­go­riesDeutsch­land
  1. Berta Heike says:

    Ehr­lich gesagt bin ich ganz beein­druckt, dass du sol­che Ziele schon hast, wenn du nur 15 Jahre alt bist! Wun­der­bar! Wei­ter so liebe Louisa. Wün­sche dir nur viel Erfolg!

  2. Ulla says:

    Super geschrie­ben und bebil­dert, Louisa!! Du hast mir echt Lust auf Ber­lin gemacht…!! Toll, wie du das alles auf eigene Faust erkun­det hast…!!

  3. Eckhard Schaefer says:

    Auf eigene Faust mit 15 Jah­ren. Toll.
    Was ich schon wusste, wurde beim Lesen bestä­tigt: Ber­lin ist eine Reise wert. Und wenn man gro­ßen Hun­ger hat, sollte man vor Rei­se­an­tritt unbe­dingt die­sen Bericht lesen. Hin­weise auf Kul­tur und Geschichte fehltn aber auch nicht.
    E.Schaefer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.