Das vierte Mal bin ich nun in die­ser Stadt zu Gast. Nie­mals war ich mehr als fünf Tage hier und immer ver­lasse ich diese Stadt mit gemisch­ten Gefüh­len. Ist es Abnei­gung? Die Stadt zeigt uns ganz offen­sicht­lich ihre Gegen­sätze. Moderne und Tra­di­tion, tou­ris­ti­schen Wahn­sinn und all­täg­li­ches Leben, Tech­nik und Reli­gion. Und nicht zu letzt die Schere zwi­schen Armut und Reich­tum. In den Siam Kauf­häu­sern bekommt man, was das Shop­ping-Herz begehrt und kann außer­dem in einem gro­ßen Aqua­rium exo­ti­sche Fische bestau­nen. Ein paar Stra­ßen Rich­tung Nor­den schlen­dert man über den Stra­ßen­markt, wo man auf­ge­spießte Schwei­ne­häpp­chen für 10 Baht (ca.23 cent) bekommt. Drei Mal um die nächste Ecke und man steht vor diver­sen Obdach­lo­sen­la­gern und Hüt­ten. Jeder Tuk-Tuk-Fah­rer wird erst ein­mal kri­tisch beäugt. Will er mich übers Ohr hauen? Nach der Preis­ver­hand­lung end­lich in Bewe­gung, wird mir mul­mig und einige Male rutscht mir das Herz in die Hose. Denn kreuz und quer geht es über die Stra­ßen – auf der vier­ein­halb­s­ten Spur der zwei­spu­ri­gen Stra­ßen. Über die Kreu­zung geht es ganz selbst­ver­ständ­lich ent­ge­gen­ge­setzt der Fahrt­rich­tung. Hin­ter uns die Sint­flut. Ganz knapp konn­ten wir zwei Unfäl­len ent­ge­hen.  Mag ich das wirk­lich? So chao­tisch, so wild? So vol­ler Men­schen und undurch­dring­li­chem Ver­kehr? Ja! Ein ganz kla­res JA! Denn es ist der Anfang und das Ende eines Aben­teu­ers. Bang­kok ist für mich Sinn­bild für den Beginn eines Aben­teu­ers und für das erhol­same Ende einer lan­gen Thai­land Reise. Es dient als Tor in die fan­tas­ti­sche Welt Thai­lands. Wat Sra­ket oder Tem­pel des Gol­de­nen Ber­ges…       Wat Arun am west­li­chen Ufer des Chao Phraya-Flus­ses ..    Stär­kung am Stra­ßen­rand hin­ter Wat Arun …   Bei die­sem Besuch in Bang­kok habe ich einen neuen Lieb­lings­markt ent­deckt. Lieb­lings­markt, ein­fach weil er beson­ders ruhig ist. Gran­dios für einen ent­spann­ten Sams­tag mit end­los vie­len Lecke­reien. Neben dem gro­ßen Schlem­men ist das Fische füt­tern und der roman­ti­schen Rock­gi­tarre lau­schen ganz hoch auf der Todo-Liste auf die­sem Markt. Ich wünschte ich wäre mit vie­len Freun­den einen gan­zen Tag dort gewe­sen. Lat Mayom Markt (mit der BTS Silom Line zur Sta­tion Wong­wian Yai und von dort aus ein Taxi neh­men)…         Vie­len Dank an Thai­land Tou­ris­mus für die Ein­la­dung und an das Novo­tel Hotel Fenix Silom für die Gastfreundschaft.

Cate­go­riesThai­land
Silvia Fritzsche

Silvia. Die im Zwischenraum. Deutschland, Italien. Design, Konzept. Chaos, Ordnung. Geliebtes Zuhause und dennoch Fernweh. Wegen Letzterem ist mein Blog "missia" entstanden.

Missia - als Kind nannte ich mich Sia, da ich meinen Namen nicht aussprechen konnte. Dies fand ich als Erwachsene immer noch so faszinierend, dass ich ein "Miss" davorsetzen musste. Miss + Sia = Missia.

  1. Alex says:

    Wun­der­schöne Bilder!!!
    Schade, dass der tolle Tipp mit dem Markt für mich ein paar Tage zu spät kam. Wir sind näm­lich am 3.9. am Sai Tai Bus­termi­nal ange­kom­men und muss­ten noch einen gan­zen Tag in BKK tot­schla­gen. Da der Markt wohl nicht allzu weit davon ent­fernt liegt, wäre das bestimmt auch ein tol­les Erleb­nis für unsere Kids gewe­sen. Aber man muss sich ja was für’s nächste Mal aufheben…
    Ich für mei­nen Teil liebe BKK, kann aber auch damit zusam­men­hän­gen, dass es schon oft Aus­gangs­punkt von wun­der­schö­nen Asian-Rei­sen war.

  2. anemina says:

    Ich hätte Bang­kok wohl auch als Ein­stieg wäh­len sol­len. Aber ich bin von dort abge­reist, zurück nach Hause. Müde vom rei­sen habe ich mir nur ganz wenig ange­schaut, alles hat mich irgend­wie erschla­gen. Obwohl ich die Stadt schön fand. Es läuft alles auf ein Wie­der­se­hen hinaus…

  3. Gran­diose Bil­der, von einer mei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­städte! BKK kann man wohl nur has­sen oder lie­ben. Ich denke nach dem 8. Mal dort muss es bei mir ein­deu­tig eine ganz große Liebe sein. ♥

  4. Annika says:

    Oh bei den schö­nen Fotos hab ich auch direkt wie­der Lust Bang­kok zu ent­de­cken – und ich hab jetzt Hun­ger ;-) Bei man­chen Gar­kü­chen kos­tet es ja schon Über­win­dung, sich dort hin­ein­zu­set­zen. Aber meis­tens schmeckt es dort am bes­ten, wo es am gewöh­nungs­be­dürf­ti­ges­ten aus­sieht – in irgend­ei­ner ver­steck­ten Sei­ten­strasse, ohne Tou­ris­ten mit ganz vie­len Ein­hei­mi­chen. Den Lat Mayom Markt kenne ich noch nicht und muss ich mir mal merken.
    LG, Annika

  5. Kris TheWolf via Facebook says:

    In Love with City of Angels! BKK ist wie nach Hause kom­men in SOA (von dem man auch nen Tape­ten­wech­sel braucht ;)))

  6. Patrick says:

    Die­ses pure Chaos – nicht zu ver­glei­chen mit deut­schen Städten.
    Und genau diese Gegen­sätze, die du beschrie­ben hast, fand ich so fas­zi­nie­rend an Bangkok :)
    Das macht irgend­wie den Charme der Stadt aus. Anders als in Sin­ga­pur. Das für mich irgend­wie zu west­lich wirkte.

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