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Erst ein­mal ankom­men! Am vier­ten Tag suche ich nicht mehr so viel im Ruck­sack. Die Hand­griffe wer­den ganz lang­sam selbst­ver­ständ­lich und ich freue mich über kleine Dinge, die ich im Vor­raus orga­ni­siert habe.

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Ich finde es erst­mal schwer, sich in kur­zer Zeit kom­plett auf ein neues Land ein­zu­las­sen, denn ich weiß ich habe nur vier Tage in Island. Trotz­dem habe ich es erst­mal ruhig ange­hen las­sen. Nach­dem das Flug­zeug um Mit­ter­nacht und im Son­nen­un­ter­gang den Lan­de­an­flug auf Kefla­vik nahm, habe ich die erste Nacht in der Nähe des Flug­ha­fens über­nach­tet, um am nächs­ten Tag in der „Blauen Lagune“ baden zu gehen.

 

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Die erste war auch die ein­zige Nacht, die ich dun­kel erlebt habe. In den fol­gen­den Tagen bin ich immer wäh­rend des ewig anhal­ten­den Son­nen­un­ter­gangs schon schla­fen gegan­gen und auf­ge­wacht, als es schon längst wie­der hell gewor­den ist.

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Island. Ursprüng­lich! – Finde ich.
Sie sagen jedoch: jung, neu, gerade erst ent­stan­den. Dabei habe ich das Gefühl, dass eine starke Ruhe in die­ser Natur liegt, als sei sie schon ewig hier und hätte schon viel gese­hen. Erlebt hat diese Natur jedoch tat­säch­lich schon viel, obwohl sie noch so jung ist. Denn sie bewegt sich stän­dig. Jedes Jahr ent­fer­nen sich die ame­ri­ka­ni­sche und eura­si­sche Platte 2 cm von­ein­an­der und Island liegt genau auf die­sem Spalt und ist genau aus die­sem Grund entstanden.

Dadurch haben sich Gebirge auf­ge­tan, die aus Lava bestehen. Sie sehen aus, als seien sie extrem schnell erstarrt. Wie bei der Reise nach Jeru­sa­lem müsste man ledig­lich die Musik anma­chen, und sie wür­den sich wei­ter bewe­gen, zum nächs­ten Stuhl laufen.

 

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Am letz­ten Tag habe ich mir eine Tour gegönnt und wollte die islän­di­schen Wale sehen. Das Ein­zige, was ich jedoch gese­hen habe: Vögel! Hin­ter der Kamera habe ich mich jedoch recht sicher gefühlt.

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Cate­go­riesIsland
Silvia Fritzsche

Silvia. Die im Zwischenraum. Deutschland, Italien. Design, Konzept. Chaos, Ordnung. Geliebtes Zuhause und dennoch Fernweh. Wegen Letzterem ist mein Blog "missia" entstanden.

Missia - als Kind nannte ich mich Sia, da ich meinen Namen nicht aussprechen konnte. Dies fand ich als Erwachsene immer noch so faszinierend, dass ich ein "Miss" davorsetzen musste. Miss + Sia = Missia.

  1. Isabelle says:

    Hallo Sil­via,

    wahn­sin­nig schöne Fotos hast du da gemacht! Ich wün­sche dir wei­ter­hin viel Spaß und bin gespannt wie es bei dir weitergeht!

    Liebe Grüße von

    der Tante aus dem Reisebüro :-)

  2. Waltraud says:

    Habe den Link zu dei­nem Blog von Katha­rina bekom­men. Super schöne Bil­der. Wün­sche dir noch viele schöne Erleb­nisse auf dei­ner wei­te­ren Reise.

  3. Ina says:

    Wirk­lich schöne Bil­der, die mich ein biss­chen nei­disch wer­den las­sen. Ich komme grad aus Mün­chen zurück, da isses zwar auch schön aber nicht SO!!!
    Hof­fent­lich gehts dem Fuß wie­der gut damit du in New York nicht nur mitm Taxi fah­ren musst :-)

    :-*

    1. missia says:

      Wie war es denn in Mün­chen und vor Allem, wie war der Flug? Ist alles gut gegan­gen. Dem Fuß geht es wie­der gut und ich bin von der 66. Straße bis run­ter nach Soho gelaufen.

    2. Ina says:

      Der kleine Mann hat wun­der­bar mit­ge­macht. Hat nicht geweint, wollte kei­nen Schnuller…echt cool! Und Mün­chen war schön und anstren­gend aber die Nächte sehr ent­spannt, weil Fre­de­rik durch­ge­schla­fen hat :-)

    1. missia says:

      Ich kann es nur emp­feh­len. Aber dann län­ger als die vier Tage dich ich dort ver­bracht habe. Ein Öster­rei­cher mit dem ich einige Zeit ver­bracht habe, hat sich zwei Wochen Zeit für Island genom­men und reist ein­mal quer von süd-wes­ten nach nord-osten durch die High­lands. Von dort aus dann außen herum über den Süden zurück nach Rejk­ja­wik. Ich glaube das ist eine opti­male Tour für Island.

  4. Monika says:

    Ich schließe mich den gelun­ge­nen Kom­men­ta­ren mei­ner Vor­gän­ger an und freue mich schon auf den nächs­ten Bericht aus USA.

    1. missia says:

      Bis hier­hin ist alles gut. Bei Mar­cia fühle ich mich sehr wohl. Zumal ich das Gefühl habe mit unglaub­lich vie­len Lecke­reien gemäs­tet zu werden :)

    1. missia says:

      Oh ja, der gelun­gene Start ging ein­her mit einem blauen Zeh.. haha… Aber Island, Islän­der und andere Tou­ris­ten haben das sehr entschädigt.

    1. missia says:

      Danke. Am Bes­ten hat mir das ruhige Inland gefal­len. Es gab einige Stel­len, wie bei den Gey­si­ren, die vol­ler Tou­ris­ten waren. Dort gab es keine Ruhe und man konnte die Natur nicht genießen.

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