Die Hauptstadt Ashgabat – Unterwegs auf einem fremden Planeten

Vor Ort spre­che ich es so nicht aus. Aber ich fühle mich wie in einer turk­me­ni­schen Ver­sion von Hit­lers Ger­ma­nia. Streng bewacht von Poli­zis­ten und Sol­da­ten bewege ich mich durch Ash­ga­bats monu­men­ta­lis­ti­sche Stra­ßen­züge. Die Innen­stadt von Ash­ga­bat darf gar nicht foto­gra­fiert wer­den, außer­halb der Innen­stadt nur nach erteil­ter Erlaub­nis der zahl­rei­chen Wach­pos­ten. Diese ste­hen an jeder Ampel und Kreu­zung und beob­ach­ten jeden unse­rer Schritte. Dazu sehen wir in die Lin­sen unzäh­li­ger Über­wa­chungs­ka­me­ras. Ich gebe mein Bes­tes, trotz­dem zumin­dest ein paar Ein­drü­cke fest­zu­hal­ten. Das Stadt­zen­trum besteht aus gigan­ti­schen Reprä­sen­ta­ti­ons­bau­ten, Paläs­ten und Wohn­tür­men. Alles ist aus Mar­mor und Gold. Zahl­rei­che bizarre Monu­mente, Denk­mä­ler, Museen, Thea­ter und leere Hoch­häu­ser säu­men die lee­ren Stra­ßen. Wie in Nord­ko­rea, kom­men­tiert „Typ drei“. Absur­der­weise haben die meis­ten Hoch­häu­ser weder einen Was­ser- noch einen Strom­an­schluss. Sie sind ein mar­kan­tes Bei­spiel für die Ver­schwen­dungs­sucht sowohl des ver­stor­be­nen als auch des jet­zi­gen Präsidenten.

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Damals, in Hit­lers Ger­ma­nia, soll­ten sich die Men­schen win­zig und zer­drückt füh­len. Die kühle Atmo­sphäre in Ash­ga­bat ist ver­gleich­bar. Den Über­fluss an kal­tem Mar­mor kann ich nur mit­tels Son­nen­brille ertra­gen. Wie in Nord­ko­rea, flüs­tert „Typ drei“. Bis auf die Tat­sa­che, dass sie dort ohne Mar­mor und Gold auskommen.

Ash­ga­bat ist eine peni­bel geplante und sau­bere Stadt mit­ten in der Wüste Kara­kum, unweit ent­fernt von der ira­ni­schen Grenze. In Ash­ga­bat leben ca. 1 Mil­lio­nen Men­schen, aber wir begeg­nen kei­nem ein­zi­gen. Wäh­rend in den meis­ten Haupt­städ­ten und Metro­po­len die­ser Erde das Leben in den Stra­ßen pul­siert, wirkt Ash­ga­bat wie eine Geis­ter­stadt. Was hier pul­siert, sind skur­rile Bau­werke des Prä­si­den­ten, wie zum Bei­spiel das größte Indoor-Rie­sen­rad der Welt – natür­lich aus Marmor.

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Selbst der größte Basar Zen­tral­asi­ens, der Tol­kutscha Basar, 8 km außer­halb von Ash­ga­bat, wirkt ste­ril und unper­sön­lich und lässt die typisch ori­en­ta­li­sche Herz­lich­keit vermissen.

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Welt­weit ein­zig­ar­tig in sei­ner Archi­tek­tur und Funk­tion ist der 2011 eröff­nete Palace of Hap­pi­ness. Im Ernst. Als wir da sind, stoppt eine Hoch­zeits­ka­ra­wane vor dem Palast und tanzt auf der Straße. Für einen kur­zen Moment denke ich, auch das ist insze­niert. Doch wir erle­ben tat­säch­lich einen kur­zen Moment ech­ter Freude. Wel­ches sel­te­nen Glück für uns, turk­me­ni­sche Freude jen­seits staat­lich auf­ok­troy­ier­ter Hap­pi­ness zu erleben.

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Am Erdgaskrater von Darvaza mit DJ Begga, dem turkmenischen Popstar

Als wäre es in der Kara­kum-Wüste nicht schon heiß genug, heizt seit mehr als 40 Jah­ren zusätz­lich ein Gas­kra­ter die Gegend in der Nähe des ehe­ma­li­gen Ortes Dar­vaza auf. Der Kra­ter ist DIE Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen in Turk­me­ni­stan. Um der Hitze des Tages zuvor zu kom­men, machen wir uns bereits ganz früh am Mor­gen auf den Weg durch die Kara­kum-Wüste in Rich­tung Nord­os­ten. Unser Ziel ist das „Tor zur Hölle“, wie es einige in mei­ner Rei­se­gruppe ehr­furchts­voll nennen.

Der bren­nende Gas­kra­ter ist das Ergeb­nis eines Unfalls, der sich in den 1970er Jah­ren ereig­nete. Bei Erd­gas­boh­run­gen stie­ßen sowje­ti­sche Geo­lo­gen zufäl­lig auf einen Hohl­raum, der unter der Bohr­platt­form zusam­men­brach. Nach einem Besuch des Kra­ters in 2004 ließ der dama­lige Prä­si­dent Nija­sow anord­nen, das eins­tige Dorf Dar­vaza zu räu­men. Ein­fach, weil es ihm nicht gefiel. Auch die aktu­elle Regie­rung ist immer noch nicht zufrie­den mit der Umge­bung des Kra­ters. Ihr Ziel ist es, das Loch wie­der zu verschließen.

Am Kra­ter selbst ist es heiß. Extrem heiß. Es knis­tert wie am Lager­feuer, nur hat die­ses Feuer hier einen Durch­mes­ser von gut 70 Metern. Je mehr sich der Tag dem Ende neigt und die Sonne unter­geht, umso spek­ta­ku­lä­rer erscheint der Gaskrater.

Wir über­nach­ten hin­ter einem Hügel, inmit­ten der Kara­kum-Wüste, unweit des Kra­ters. Wie­der ein­mal sind wir die ein­zi­gen Gäste. Iso­liert und abge­schnit­ten. Immer und immer wie­der zieht es mich hin­un­ter zum Kra­ter. Es ist ein unbe­schreib­li­ches Gefühl hier zu ste­hen, ihn zu umrun­den, das Feuer und die Hitze zu spü­ren. DJ Begga, die turk­me­ni­sche Ver­sion von Jus­tin Bie­ber, ist auch da. Er dreht gerade sein aktu­el­les Video am Erd­gas-Kra­ter. https://www.youtube.com/watch?v=1RvlN3Lj7C4
Wir lau­schen dem turk­me­ni­schen Pop­star, tan­zen, lachen und trin­ken zusam­men. Bis tief in die Nacht machen wir ver­rückte Fotos und phi­lo­so­phie­ren über das Rei­sen. So schön wie die Nacht am Kra­ter war, so wun­der­voll beginnt der nächste Tag mit einem unver­gleich­li­chen Son­nen­auf­gang. Nach dem Früh­stück am Kra­ter bre­chen wir auf.

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Auf dem Hin- und Rück­weg zum Kra­ter machen wir Sta­tion in Yer­bent, einem klei­nen Dorf inmit­ten der Kara­kum-Wüste. Es hat mit Ash­ga­bat nix gemein­sam. Die Kin­der sind fröh­lich und freuen sich auf uns. Wir spei­sen in einer Jurte, die auf Beton­bo­den steht und schauen zu, wie Kamele gemol­ken wer­den. Die Frauen und jun­gen Mäd­chen tra­gen far­ben­frohe lange Klei­der und Kopf­hau­ben. Ihre Haare sind lang und zu Zöp­fen gefloch­ten. Sie sind höf­lich und auf eine scheue Art neu­gie­rig. So bestau­nen wir uns gegenseitig.

Erst­mals bekomme ich so etwas wie einen Ein­druck vom Leben hier. Ob der Prä­si­dent hier schon ein­mal war? Kennt er seine Land­be­völ­ke­rung über­haupt? In Yer­bent scheint jeden­falls die Zeit ste­hen geblie­ben zu sein. Die Leute haben auf den ers­ten Blick alles, was sie min­des­tens zum ein­fa­chen Leben brau­chen. Mehr aber auch nicht.

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Der Yangikala Canyon – der wohl spektakulärste Platz Turkmenistans

Auch der nächste Aus­flug von Ash­ga­bat aus beginnt wie­der mit einer lan­gen Fahrt durch die Wüste. Immer­hin macht die Kara­kum-Wüste vier Fünf­tel des Lan­des aus. Am Ende des ers­ten Tages stop­pen wir im 600 km nörd­li­chen Bal­ka­na­bat. Das impo­san­teste Gebäude ist die Stadt­bi­blio­thek. Sie ist einem auf­ge­schla­ge­nen Buch nach­emp­fun­den, wie bemer­kens­wer­ter­weise jede Stadt­bi­blio­thek in Turk­me­ni­stan. Doch wie­der ein­mal: Foto­gra­fie­ren ver­bo­ten. Am nächs­ten Tag geht es sehr früh wei­ter. Off Road. Schlag­loch für Schlag­loch. Schot­ter um Schot­ter. Immer wie­der stop­pen wir, wenn turk­me­ni­sche Dro­me­dare unse­ren Weg kreu­zen oder inter­es­sante Fos­si­lien auf ihre Ent­de­ckung war­ten. Wüste, so weit das Auge reicht. Hier kann man leicht die Ori­en­tie­rung ver­lie­ren. Doch wir blei­ben auf Kurs.

Pünkt­lich zur Mit­tags­zeit errei­chen wir den Kalk­stein-Can­yon, wel­cher uns in wun­der­schö­nen Nuan­cen von rot bis rosa zu Füßen liegt, als hätte er sich extra für uns aus der Erde erho­ben. Für mich gleicht er einem Kro­ko­dil, wel­ches auf seine Beute lau­ert. Es ist voll­kom­men still. Und heiß. Kein Wind­hauch weht. Ich sitze auf dem gewal­ti­gen Fels­vor­sprung, dem Maul des stei­ner­nen Kro­ko­dils, und bewun­dere diese ein­zig­ar­tige Land­schaft. Und frage mich, wie das Leben hier wohl zu Zei­ten des Ur-Mee­res Parat­ethys aus­sah, des­sen Pro­dukt die­ser Can­yon wahr­schein­lich ist.

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Turkmenbashi’s Stadt „Turkmenbashi“ am Kaspischen Meer

Turk­men­ba­shi ist die ein­zige Hafen­stadt Turk­me­ni­stans und die letzte Sta­tion der trans­kas­pi­schen Eisen­bahn. Die Stadt lebt von der Erd­gas- und Schwer­me­tall­in­dus­trie sowie vom spo­ra­di­schen Güter­ver­kehr. Es gibt von hier aus sogar eine Fähr­ver­bin­dung nach Baku. 1993 hat der ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten Sapar­mu­rat Nija­sow sie nach sei­nem Ehren­ti­tel benannt. In Turk­men­ba­shi sind die rus­si­schen Ein­flüsse aus den 1930er Jah­ren noch sicht­bar, als die Stadt noch Kras­no­wodsk hieß. Im Gegen­satz zu Ash­ga­bat pul­siert in Turk­men­ba­shi das Leben auf dem Basar und auf den Stra­ßen. Die Turk­me­nen und ich machen Fotos und lachen gemein­sam, pro­bie­ren die ört­li­chen Köst­lich­kei­ten und tau­schen sogar Han­dy­num­mern aus. Lei­der bräuchte ich die turk­me­ni­sche Ver­sion von Whats­App, die mir bis heute nicht bekannt ist.

Mir fällt auf, dass die Kin­der hier die alte Ruh­nama („Buch der Selle“), die eins­tige Pflicht­lek­türe des ver­stor­be­nen Prä­si­den­ten Nija­sow, als Notiz- und Schmier­zet­tel für ihre Haus­auf­ga­ben nut­zen. Wie für die Kir­gi­sen ist es auch für die Turk­me­nen ein Schock wenn sie hören, dass man mit 28 Jah­ren noch keine Kin­der hat und nicht ver­hei­ra­tet ist. Da wird man schnell zum Gesprächs­thema Nr. 1 auf dem ört­li­chen Basar. Eine Turk­me­nin in mei­nem Alter ist bereits seit min­des­tens acht Jah­ren ver­hei­ra­tet und hat im Schnitt drei Kinder.

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Geht es nach dem Wille des Prä­si­den­ten, Gur­ban­guly Ber­dim­u­ham­me­dow, wird der Tou­ris­mus in der ca. 12 km ent­fern­ten „natio­na­len Tou­ris­mus­zone Awaza“ schon bald an Bedeu­tung gewin­nen. Klingt wie eine sym­bio­ti­sche Uto­pie von Indus­trie und Tou­ris­mus – das turk­me­ni­sche Las Vegas am Kas­pi­schen Meer. Der Flug­ha­fen von Ash­ga­bat hat jeden­falls schon jetzt die Grund­la­gen dafür geschaf­fen und nach Turk­men­ba­shi gibt es täg­li­che Flug­ver­bin­dun­gen mit Turk­me­ni­stan Air­lines. Als ich ankam fragte ich mich aber: Wieso macht hier kei­ner Urlaub? Wir sind die ein­zi­gen Gäste in Awaza. Die Stadt ähnelt Ash­ga­bat sehr. Nur dass sich hier bizarre leere staat­li­che Hotel­prunk­bau­ten ent­lang der Küste des Kas­pi­schen Mee­res reihen.

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Und aus Gonur Depe wurde Merv, das heutige Mary

Mit Turk­me­ni­stan Air­lines geht es von Turk­men­ba­shi aus über Ash­ga­bat nach Mary in den Süden des Lan­des. Turk­me­ni­stan besitzt eine sehr moderne Flotte – staat­lich voll sub­ven­tio­niert. Inf­light-Enter­tain­ment-Pro­gramme gibt es nicht, dafür fliegt der Prä­si­dent mit. Sein Kon­ter­fei befin­det sich auf jeder Sitz­ta­sche. Doch zurück zu Mary. Die Stadt liegt in einer frucht­ba­ren Oase am Fluss Murg­hab, auch sie besitzt prunk­volle Bau­ten, zum Bei­spiel die Haddschi-Gur­ban­guly-Moschee. Mary und die umlie­gende Region bil­den das wirt­schaft­li­che Zen­trum der turk­me­ni­schen Erd­gas-und Baumwollindustrie.

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Das gleich­na­mige Hotel „Mary“ wird mir immer in Erin­ne­rung blei­ben. Auch die­ses Gebäude ist ein pom­pö­ser kal­ter mar­mor­ner Prunk­bau. Auf den ers­ten Blick alles vom Feins­ten. Die wesent­li­chen Dinge, die man von einem Hotel erwar­tet, funk­tio­nie­ren nicht: Früh­stü­cken und Duschen. In den Bädern feh­len die Dusch­brau­se­köpfe und zum Früh­stück gibt es nur einen abge­zähl­ten Becher Joghurt für jeden. Wir waren ja die ein­zi­gen Gäste im Hotel und kamen anschei­nend zu über­ra­schend, um die Ver­sor­gungs­lage zu klären.

Doch Mary hat andere Qua­li­tä­ten. Die Stadt erstreckt sich heute auf über 12 Qua­drat­ki­lo­me­ter und gehört zu den ältes­ten Sied­lun­gen der Welt. Her­aus­ge­bil­det hat sie sich einst aus den Orten und umlie­gen­den Ort­schaf­ten von Merv bzw. Gonur Depe. Zig­mal wurde Merv im Laufe der Geschichte zer­stört und ist ebenso oft wie­der neu ent­stan­den. Die Fluss­land­schaft des Murg­hab hat sich über Jahr­zehnte geän­dert, auch des­halb zog Merv ein Stück wei­ter und wuchs. Ein Groß­teil ihrer Ent­wick­lung ist auch der Tat­sa­che geschul­det, dass hier die wich­tigs­ten Kara­wa­nen­stra­ßen der dama­li­gen Zeit kreuz­ten, allen voran die legen­däre Seidenstraße.

Nach einer rasan­ten Fahrt durch die Kara­kum-Wüste, vor­bei an blü­hen­den Baum­woll­fel­dern, die gerade geern­tet wer­den, lande ich zuerst in Gonur Depe. Schnell wer­den die unzäh­li­gen rie­si­gen Lehm­hü­gel links und rechts von der Straße sicht­bar. Der „Kul­tur­schutt“ ist in Summe nicht weni­ger als die Aus­läu­fer der bedeu­tends­ten Sied­lung der Bron­ze­zeit in Zen­tral­asien: Gonur Depe. Das heißt „Grauer Hügel“ und gehört zum UNESCO Welt­kul­tur­erbe. Gonur Depe liegt etwa 70 km öst­lich vom alten Merv und ca. 80 km öst­lich von Mary. Gonur Depe ist ein rie­si­ges Areal aus einem zen­tral gele­ge­nen, qua­dra­ti­schen Palast- und Tem­pel­kom­plex, ver­schie­de­nen Häu­sern, Was­ser­re­ser­voirs, könig­li­chen Grä­bern und gro­ßen Werk­statt­quar­tie­ren, umge­ben von einer Befestigungsmauer.

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Merv wurde vor Jahr­hun­der­ten das geis­tige und wirt­schaft­li­che Zen­trum der Sel­djuki­den und ent­wi­ckelte sich zu einer Welt­stadt mit über 100.000 Ein­woh­nern. Das High­light von Merv sind vor allem die Rui­nen der Fes­tung Kis-Kala (6.–7. Jh. n. Chr.). Im Museum für Geschichte in Mary sind die inter­es­san­tes­ten archäo­lo­gi­schen Funde von Merv und Gonur Depe gesammelt.

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Neben der his­to­ri­schen Bedeu­tung, ist Merv wegen dem Pil­ger­kom­ple­xes Yusuf Hama­dani, ein gepflas­ter­ter Park­platz mit meh­re­ren neuen Zie­gel­bau­ten und einer eben­falls recht neu wir­ken­den Moschee, ein bedeu­ten­der reli­giö­ser Ort für die Turk­me­nen. Ein­mal im Monat kom­men Gläu­bige und Pil­ger zusam­men, um gemein­sam zu beten und zu spei­sen. Unsere Rei­se­gruppe besucht Merv an einem Sonn­tag. Wir haben gro­ßes Glück und kön­nen sie bei ihren Ritua­len erleben.

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Cate­go­riesTurk­me­ni­stan
  1. Andy says:

    wow. Also die Bil­der sind teil­weise schon echt sehr beein­dru­ckend. Bei dem Bild von dir, am Rande eines Ber­ges, da habe ich feuchte Hand­flä­chen bekom­men. Das ist schon sehr imponierend.

    1. Vanessa says:

      Hallo Andy,

      vie­len Dank. Mir ging das an der Stelle genauso. War geil.
      Turk­me­ni­stan ist ein ganz fas­zi­nie­ren­des Land, fernab von der trau­ri­gen poli­ti­schen Realität.

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