Beschreibung
Handy aus, Welt an – Reisen ohne Smartphone
Was bleibt von einer Reise, die nach Plan läuft?
Vielleicht kennst du Reisen, bei denen alles gestimmt hat: Das Café war gut, die Unterkunft sah aus wie auf den Bildern, der Aussichtspunkt war wirklich schön. Trotzdem bleibt manchmal dieses Gefühl – als hättest du eine Version des Ortes besucht, die du schon kanntest, bevor du angekommen bist.
Johannes Klaus reist wieder öfter ohne Smartphone: durch die Hügel hinter Marseille, durchs bosnische Hinterland, in eine Garküche in Südthailand, deren Namen er bis heute nicht kennt. Und es bleiben ihm nicht die perfekten Programmpunkte im Kopf, sondern der Umweg, der fremde Mensch, der plötzlich half, der Ort, der nur in diesem Moment ein besonderer wurde.
Handy aus, Welt an ist kein Manifest gegen das Smartphone. Das Buch hält das Gerät für ein Werkzeug, nicht für einen Feind. Doch Johannes Klaus zeigt, wie viel zurückkommt, wenn man es öfter mal ganz tief im Gepäck lässt: Aufmerksamkeit für einen Ort, Gespräche, die sonst nie entstanden wären, Entscheidungen, die wieder einem selbst gehören.
Eine Einladung, die Welt wieder mit eigenen Sinnen zu entdecken.


Über den Autor

Johannes Klaus reiste um die Welt und schrieb darüber auf seinem Blog, der 2011 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Daraus wurde 2013 die Plattform Reisedepeschen.de und 2017, gemeinsam mit Marianna Hillmer, der Reisedepeschen Verlag in Berlin. An seinem guten Vorsatz – Handy aus – scheitert er regelmäßig. Dieses Buch hat er deshalb vor allem (aber das soll bitte unter uns bleiben) für sich selbst geschrieben.
Bibliografische Angaben
- Autor: Johannes Klaus
- Titel: Handy aus, Welt an. Eine Einladung, die Welt wieder mit eigenen Sinnen zu entdecken
- Verlag: Reisedepeschen, Berlin
- Erscheint: 1. Oktober 2026
- Umfang: 160 Seiten
- ISBN: 978–3‑96348–040‑9

Häufige Fragen zu Reisen ohne Smartphone
Das Buch erzählt, wie sich Reisen verändert, wenn man das Smartphone unterwegs seltener nutzt: Orientierung, Unterkunftssuche und Kommunikation funktionieren dann anders, oft langsamer, aber mit mehr eigenen Entscheidungen. Neben persönlichen Reisegeschichten von Johannes Klaus enthält es einen ausführlichen Praxisteil mit konkreten Anleitungen.
Beides. Es verbindet Essay und persönliche Reisegeschichten mit einem praktischen Teil und einem Toolkit mit den Dingen, die auf einer Reise ohne Smartphone wirklich hilfreich sind.
Mit etwas Vorbereitung, der richtigen Einstellung und ein paar analogen Hilfsmitteln. Das Buch beschreibt ihre Anwendung im Detail, inklusive eines analogen Toolkits für die Reisetasche.
Das Buch erklärt, welche Vorbereitung vor der Reise dabei hilft und wie man auch in unbekannten Städten oder Gegenden ohne GPS zurechtkommt.
»Handy aus, Welt an« zeigt, wie sich die Unterkunftssuche organisieren lässt, ohne dass die Reise dadurch unsicherer wird.
Nein. »Handy aus, Welt an« versteht das Smartphone als Werkzeug, nicht als Gegner: Es geht darum, es gezielt einzusetzen und erreichbar zu bleiben, wo es zählt, statt es durchgehend als ständigen Begleiter zu nutzen.
Für alle, die unterwegs wieder mehr selbst entscheiden, genauer hinsehen und bewusster reisen möchten. Eine Reise ohne Smartphone ist möglich – und bietet mehr als gedacht.

SiWel –
Wer traut sich denn heute noch ohne Handy aus dem Haus geschweige denn auf Reisen? Wir z.B., weil wir nämlich ohne diese Teile aufgewachsen sind und noch Land – bzw. Straßenkarten lesen können. Johannes Klaus von Reisedepeschen gibt in seinem Buch Handy aus, Welt an wertvolle Tipps wie man auch mal ohne Smartphone durch die Welt reisen kann. Er zeigt auf, was man so alles mehr erleben kann, auf fremde Menschen zugeht und was man zurück bekommt. Allerdings birgt es auch so manche Gefahren, trotzdem ist es spannend dies einmal zu erleben. Also, Handy aus und los geht es.
Das hochwertige Buch mit abgerundeten Ecken, ein DIN A5 Format, sehr handlich und perfekt zum Mitnehmen, hat ein dickes Kartoncover und auch dickere Innenseiten. Das Cover passt perfekt zum Titel, es zeigt eine Frau mit Rucksack, die entschlossen ihr Handy zur Seite wirft. Das Inhaltsverzeichnis listet die verschiedenen Kapitel auf, die von der Vorbereitung über neu gewonnene Freiheiten bis hin zum analogen Toolkit führen, selbst an eine freie Seite nach jedem Kapitel für erste eigene Gedanken, Ideen oder Beobachtungen wurde gedacht.
Wie geht z.B. eine Kommunikation ohne Dauerverbindung? Schwierig in der heutigen Zeit, wo alle nur ständig auf ihr Handy gucken und tippen. Interessant für mich war es in dem Kapitel wo es um 3 Experimente geht um seine Handyfreiheit einmal zu testen. Vieles davon ist mir noch aus meiner Jugend bekannt. Für mich ist es wie eine Zeitreise in die Vergangenheit und es freut mich, dass sich Johannes Klaus zu dem Thema Gedanken gemacht hat. Ich kann nur noch hoffen, dass viele das Buch lesen und tatsächlich mal einen Versuch Handy aus starten.
St –
Sobald man das Buch in der Hand hält, ist man fasziniert davon. Es sieht sehr hochwertig aus, hat eine tolle Haptik und ist sehr schön aufgebaut und gestaltet. Die Illustrationen gefallen mir gut und wirken direkt entschleunigend.
Johannes Klaus berichtet aus eigener Erfahrung, wie es sein kann, ohne ständig aufs Smartphone zu schauen zu Reisen und die Welt wieder anders zu entdecken. Man lernt vielleicht unbekanntere, aber nicht weniger schöne Ecken kennen und bekommt wieder eher Verbindung zu anderen Menschen. Aber er beleuchtet auch den Aspekt, wo es eine Hürde sein kann, nicht alles online organisieren zu können. Die Welt ist einfach schon stark darauf ausgelegt, dass jeder ein Gerät hat. Die Untermischung von vielen persönlichen Erfahrungen und Anekdoten hat mir gut gefallen.
Mir hat das Buch neue Blickwinkel eröffnet. Ich schätze die Vorteile des Smartphones, kann es aber auch gut aus der Hand legen. Vielleicht wage ich ja mal einen Kurztrip ohne…
Nicole –
So viele gute und wichtige Gedanken zu unserem Umgang mit dem »klugen« Telefon… ich habe dieses Buch verschlungen. Johannes erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und macht Mut, einfach mal etwas länger auf den Aus-Knopf zu drücken, sich zu trauen, die Welt wieder selbst zu entdecken, Umwege zu laufen und auch kleine Fehler zu machen. Denn warum muss immer alles perfekt und optimiert sein? Mittelmässigkeit einfach mal zuzulassen erspart viel Stress und eröffnet manchmal auch total neue Wege. Unbedingt lesen … und eine supergute Idee zum Verschenken!