Anthologie

Die erste Reise

Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verändert – wie die erste Liebe

25 Autorinnen und Autoren erzählen von Suchen und Finden, Lernen und Leiden, von unverhofften Dramen und erfüllten Träumen. Und all den Dingen, die das Unterwegssein so unwiderstehlich machen

19,50 €
(7 Kundenrezensionen)

Umfang
320 Seiten
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Beschreibung

Ein Buch das mit Reisegeschichten den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verändert – wie die erste Liebe

Das erste Mal bleibt für immer. Das gilt für vieles, insbe­son­dere für das Reisen. Wohin man zuerst gereist ist und was man erlebt hat, wird zu einer prägenden Erfahrung. Egal, wie oft man sich danach auf den Weg macht und wohin man fährt. Die Reisegeschichten in dem Buch erzählen von Suchen und Finden, Lernen und Leiden, Dramen und Träumen sowie all den Dingen, die das Unterwegssein so unwider­steh­lich machen.

Geschrieben von ganz unter­schied­li­chen Menschen:

  • Andreas Wenderoth
  • Anna Sanner
  • Anuschka Roshani
  • Barbara Schaefer
  • Elena Witzeck
  • Elisaveta Schadrin-Esse
  • Gerhard Waldherr
  • Giuseppe Di Grazia
  • Hans-Jürgen Burkard
  • Harald Nicolas Stazol
  • Ingo Petz
  • Kalle Harberg
  • Karin Lochner
  • Lucas Vogelsang
  • Martina Wimmer
  • Niklas Maak
  • Norah Steiner
  • Peter Burghardt
  • Peter Stamm
  • Peter von Felbert
  • Philipp Laage
  • Sarah Levy
  • Swantje Strieder & Teja Fiedler
  • Tania Kibermanis
  • Tatjana Kerschbaumer

Über den Herausgeber

Gerhard Waldherr, geboren 1960, war Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Reporter beim Stern, freier Korrespondent in den USA sowie Chefreporter von brand eins. Seine Texte wurden darüber hinaus u.a. in Geo, Die Zeit, Spiegel special, Merian, Mare und Greenpeace Magazin veröf­fent­licht und mit diversen Journalistenpreisen ausge­zeichnet. Waldherr ist Autor zahlrei­cher Bücher und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Die Musik für die »erste Reise«

Die Playlist für Erste Reise begleitet euch mit Lieder, die die Emotionen und Erlebnisse der Reisegeschichten wider­spie­geln. Sie fängt die prägenden Momente des Reisens ein – von Suchen und Finden bis zu den unerforschten Gefühlen, die das Unterwegssein so beson­ders machen. Lasst euch von der Musik auf eine Reise entführen, die den Blick auf die Welt und euch selbst verän­dert.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,5 kg
Maße 18 × 12 cm
Herausgeber

Gerhard Waldherr

Verlag

Reisedepeschen Verlag

ISBN

978-3-96348-013-3

Auflage

Erste Auflage, Originalausgabe

Seiten

320

7 Rezensionen für Die erste Reise

  1. Samantha Bolden –

    Es gibt viele erste Male im Leben. Auch die erste Reise! Superbe Anthologie um die Welt litera­risch gewandt zu erkunden! Hochinteressant!

    Zum Versinken und Träumen!

    25 Beiträge von 25 Autoren und jeder hat das aller­erste Mal zum Thema. Die aller­erste Reise überhaupt!

    Gerhard Waldherr hat diese Anthologie heraus­ge­geben. Er selber ist mit zwei Beiträgen vertreten.

    Eindrücklich und prägnant unter anderem von Peter Stamm, Lucas Vogelsang, Sarah Levy u. a. werden mal in launiger, infor­ma­tiver, hochin­ter­es­santer, humoriger, reflek­tie­render Weise die jewei­ligen Episoden präsen­tiert.

    Sie bringen das gut herüber, denn die aller­erste Reise bleibt schließ­lich als etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches nachhaltig im Gedächtnis.

    Es ist noch so frisch, unver­braucht und aufre­gend. Diese Impressionen werden nachvoll­ziehbar geschil­dert.

    Es ist ein Querschnitt durch die Dekaden, mit je einer bebil­derten Seite vor dem eigent­li­chen Beginn jedes Berichtes.

    Jede Reise ist ebenso die Suche nach dem eigenen authen­ti­schen Ich und ein stetes Verschieben der eigenen inneren Grenzen hin zum weiten, offenen Horizont. Das ist ebenso konse­quent mit dem Kapitel der Reise ins Unterbewußtsein. Lucy in the Sky with Diamonds. Wenn Ihr versteht was ich meine …

    Dieses litera­ri­sche Äquivalent eines wohlmo­du­lierten Timbres läßt das Gelesene sehr tief in einem vibrieren und nachhallen.

    Die Emotionen aller Coleur werden hier gut greifbar und Irland, USA, Israel, Frankreich, London, Japan, Brasilien und Co kommen durch die Verfasser würdig zu Wort.

    Ein Buch zum Schwelgen, Schwärmen, ohned, daß es schwa­dro­niert, aber zum etwas schwer­mütig werden, weil man doch auch so gerne reisen würde.

    So ist das Buch ein klasse Trostpflaster, um im Geiste die Welt zu umrunden, edel aufge­macht als Hardcover!

  2. Andrea Kwateng –

    Der Herausgeber, Gerhard Waldherr, hat hier die unter­schied­lichsten kleinen Reiseberichte von Autoren und Journalisten zusam­men­ge­stellt. Die Autoren erzählen mal amüsant, mal abenteu­er­lich und mal denkwürdig von ihren ersten Reiseerlebnissen. Jeder Bericht beginnt mit einer Seite Fotos aus den Alben der Erzählenden.

    Ich habe das Buch von der ersten Seite an genossen. Die Berichte sind recht kurz, aber so bunt wie die Länder, die bereist werden. Da es sich hier jeweils um die erste Reise der Autoren handelt, umspannt das Buch mehrere Jahrzehnte. Manche Reisen gehen in die weite Ferne, manche Reisen finden inner­halb Europas oder Deutschlands statt. Zum Beispiel strandet eine Autorin in Jamaika, eine andere nimmt an einer Voodoo-Zeremonie in Benin teil, eine andere wandert nach Israel aus. Dabei ist eigent­lich nicht so wichtig, wohin die Reise geht. Es geht auch um eine innere Reise, die von der äußeren erst in Bewegung kommt. Natürlich geht es auch immer um das jewei­lige Land selbst, aber ebenso wichtig ist das teils unbeschwerte Erleben, das Aufsaugen von Neuem und das Staunen. Was hat die erste Reise für eine Bedeutung im Leben? Was macht sie so beson­ders? Was bleibt von der ersten Reise? Hier sind es die Erinnerungen und die Erlebnisse der Autoren, die mal wehmütig, mal sachlich, mal lustig, mal naiv sind- aber immer authen­tisch. Das bewirkt immer auch ein ein tiefer­ge­hendes und bleibendes Reiseerlebnis.

    Fazit: Ein wunder­bares Buch, das ich auch schon mehrmals verschenkt habe. Für mich eines der Lieblingsbücher in 2020.

  3. frank –

    In dieses Buch bzw. in einzelne Geschichten habe ich mich irgendwie verliebt. Ich habe einzelne Situationen und Gedanken wieder­ge­funden, Paris und London (so viel weiter raus in die Welt hab ich es noch nicht geschafft) erneut entdeckt und freudig mit meinen eigenen Erfahrungen vergli­chen. Es fühlte sich für mich plötz­lich wieder alles so nah an, so als wäre es gerade erst gestern gewesen. Meine Studienfahrt nach Paris, die Fete de la Musique, die übervollen Straßen und meine erste Metro-Fahrt, die Probleme am Ticket-Schalter, das Schlendern über die Champs-Élysées und die sehr begrenzt mögli­chen Gespräche mit Einheimischen, die beson­dere Architektur und Läden, die zahlrei­chen Eindrücke und irgendwie auch diese ganz spezi­elle Distanziertheit.… Und selbst wenn Peter Stamm über seine Zeit in Paris gar nicht mal so viel über die Stadt an sich erzählt und eher auf sein Leben und die Veränderungen eingeht, so ist es doch wieder alles da und sowas finde ich für ein Buch schon sehr, sehr beson­ders. Ähnliches könnte ich nun auch über London erzählen, wobei diese Stadt/​ das Land nie zu meinen Lieblingen gehören wird, aber auch negative Erlebnisse gehören dazu und prägen die eigenen Ansichten und machen etwas mit einem. Reisen verän­dern die eigenen Vorstellungen, erwecken den Entdeckergeist in uns und das Kennenlernen neuer Kulturen und Menschen berei­chert nicht nur unser Leben, sondern fördert auch unsere Neugier, Toleranz und Offenheit. Dieses Buch ist so ein tolles Zeugnis davon, was eine ›einfache‹ Reise so alles anrichten kann und zeigt irgendwie auch, dass wahrlich jede Reise auch persön­lich was mit einem macht. Und so ist »Die erste Reise« dann auch eine Hommage ans Reisen, ans Leben, ans Menschentreffen und auch so eine Art Anstoß ab und zu einfach über seinen Schatten zu springen, sich ins Abenteuer zu stürzen und Neues kennen­zu­lernen. Gerade nach so einem komischen, heraus­for­dernden Jahr, wie 2020 für uns alle war, tut es gerade gut in Erinnerungen zu schwelgen und gleich­zeitig nach vorn zu blicken. »Die erste Reise: Weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verän­dert – wie die erste Liebe« – Ein wunder­schönes, vielfäl­tiges und persön­li­ches Buch, das nicht nur optisch punkten kann, sondern für mich auch auf mensch­li­cher Ebene sehr viel Sympathie in sich trägt. Über einige der 26 verschie­denen AutorInnen, JournalistInnen und Künstler, die in diesem Buch versam­melt sind und verschie­denste Orte der Welt bereisten und hier nun ihre Erinnerung mit uns teilen, möchte ich nun jeden­falls mehr wissen, mehr lesen und ihren Spuren folgen.

  4. Luise –

    Inhalt:

    In »Die erste Reise« erzählen verschie­denste Autor:innen über ihre, wer hätte es gedacht, erste Reisen. Mal gefühl­voll, mal spannend und auch mal traurig.

    Meinung:

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, schließ­lich sitzen wir im Moment alle inmitten einer Pandemie und das Reisen ist nur per Buch auf dem Sofa möglich.

    Ich finde die Idee des Buchs großartig: Verschiedenste Autor:innen erzählen von ihren ersten Reisen und lassen den Leser an einem kleinen Erinnerungsfetzen ihres Lebens teilhaben. Manche Geschichten haben mir sehr gut gefallen und werden mich gedank­lich wohl noch eine Weile begleiten, andere konnten mich nicht packen oder haben mich nicht inter­es­siert, aber es wäre wohl auch ein wenig utopisch, an ein Buch mit so vielen Autoren die Anforderung zu haben, dass einem jede einzelne Geschichte gefällt. Wahrscheinlich ist es sogar ein gutes Zeichen, dass mir viele Geschichten nicht gefallen haben, denn das heißt, dass in diesem Buch sehr viele verschie­dene Menschen eine Geschichte für sich finden können.

    Eine Sache, die mir nicht so gut gefallen hat, ist die Schwere des Buchs. Ich musste zwischen­drin immer wieder Pausen einlegen und hätte mir gerne mal eine Geschichte gewünscht, die mit ein bisschen mehr Leichtigkeit daher kommt, sodass ich das Buch insge­samt sehr stockend gelesen habe.

    Fazit:

    Ein wunder­bares Buch für alle Reiseverrückten oder solche, die es werden wollen!

  5. Rudi –

    Die erste Liebe, der erste Kuss, die ersten Schritte des Kindes – oder eben auch die erste Reise, für alles gibt es ein erstes Mal. Und das vergisst man nicht. Gerhard Waldherr ist der Herausgeber von „Die erste Reise“, einem Sammelband, der 25 Geschichten renom­mierter (Reise)-Autoren über ihre erste Reise beinhaltet. Vom Finden der eigenen Wurzeln über die Suche nach Bukowski bis hin zum LSD-Trip ist alles dabei. Einzig verbin­dend ist, dass die Reise zum ersten Mal ganz allein geschieht, die Dinge mit neuen Augen gesehen werden, Welten geöffnet – egal dabei, ob die Reise ins Innere oder Äußere führt. In überwie­gendem Maße geht es aller­dings nach draußen in die Welt, so zum Beispiel nach Kanada, Jamaika, Tansania, Marokko, Brasilien, Irland oder auch Paris, New York, London.

    Ebenso wie Waldherr selbst, der in der letzten Kurzgeschichte über sein elfjäh­riges Selbst im provin­zi­ellen Gaißach schreibt, das davon träumt ferne Welten zu entde­cken, lassen die anderen 24 Autoren tief blicken. Sie nehmen mit in die Tiefen ihrer Kindheit oder Jugendjahre, in denen sie sich oft völlig unbedarft und naiv ins Reiseabenteuer stürzten – voller Erwartung, Hoffnung und Ungewissheit. Die Geschichten packen den Leser – manche mehr, andere weniger, doch sie bewirken fast alle, dass man unwei­ger­lich an sein „erstes Mal“ denken muss und Reisenostalgie aufkommt. Seufz. Doch es ist eine Nostalgie, von der ganz angenehmen Sorte, eine, die zum Träumen einlädt.

    „Die erste Reise“ ist ein wunder­barer Sammelband über 25 Reiseabenteuer, die unter­schied­li­cher nicht sein könnten, doch alle LeserInnen, die gerne in die Ferne schweifen, begeis­tern wird.

  6. Sophie –

    Ein abenteu­er­li­cher Sammelband voller (Weh)Mut und Aufbruchsstimmung

    In seinem Buch „Die erste Reise“ hat der Journalist Gerhard Waldherr Beiträge verschie­dener Autoren, Reporter und Fotografen versam­melt, „weil sie den Blick auf die Welt, das Leben und auf einen selbst verän­dert – wie die erste Liebe“, wie es so passend im Untertitel formu­liert ist.

    Von der Liebe handeln die einzelnen Texte zwar selten, viel öfter haben sich die Autoren während ihrer ersten bedeut­samen Reise auf die Erkundung ihres Selbst fokus­siert und auf diverse Beziehungen mit den Einwohnern fernab der Liebe. Hieran zeigt sich auch schon, dass eine „große Reise“ nicht zwingend die Entfernung meint, sondern ihre Bedeutsamkeit, das was sie in dem Reisenden verän­dert und ausge­löst hat. Knapp die Hälfte der Texte führt tatsäch­lich in eine Stadt oder ein Land inner­halb Europas, die andere Hälfte quer durch die anderen Kontinente, durch verschie­dene Zeit- und Wetterzonen, manchmal sogar inner­halb einer Reise. Ein Großteil der 25 Autoren war dabei allein unter­wegs, nur wenige mit Freunden oder dem Partner, wodurch sie vor Ort auch die unter­schied­lichsten Erfahrungen machen und Gefühle durch­leben. Mal werden sie von ergrei­fender Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit empfangen, mal von der kühlen Anonymität der Großstadt wie in New York. Vom Beiwohnen einer Voodoo-Zeremonie in Westafrika, über das Trampen durch Kanadas Wildnis bis hin zu skurril-gefähr­li­chen Begegnungen in der Transsibirischen Eisenbahn erleben sie so ziemlich alles, was man sich von einer solchen Reise erhofft bzw. in den schlimmsten Albträumen vorstellt.

    Stilistisch variieren die Beiträge, einige zeugen von dem litera­ri­schen Hintergrund der Autoren, andere sind sachli­cher oder von einer gewissen Wehmut durch­zogen. Diese Varianz tut dem Buch aber nur gut und passt hervor­ra­gend zu den verschie­denen Destinationen.

    Auch die Grafik und das handliche etwas kleinere Hardcover-Format harmo­nieren perfekt. Zu Beginn eines neuen Textes sind außerdem ein oder zwei Fotos abgedruckt, die die Autoren in jungen Jahren während ihrer Reise zeigen. Eine schöner Zusatz und damit ein rundum tolles Buchprojekt!

  7. SiWel –

    Das Hardcover kommt dieses Mal eher unspek­ta­kulär daher, weckt aber alleine schon wegen des Titels Die erste Reise bereits Interesse. Man weiß dierkt worum es geht. Das erste Mal bleibt für immer, insbe­son­dere wenn es ums Reisen geht. Es prägt einen und bietet eine Menge an neuen Erfahrungen. 25 Autoren erzählen in diesem kompakten kleinen Buch von all den Dingen, die das Unterwegssein so unwider­steh­lich machen.

    Ich mag die Bücher von Reisedepeschen, denn die verleiten mich meistens erst direkt zum Blättern und Suchen. Da wurde ich hier auch nicht enttäuscht, denn anfangs eines jeden Berichtes gibt es schöne private Fotos. Die Erzählungen reichen durch einige Jahrzehnte und so macht es schon Spaß alleine nur diese zu betrachten. Schnell hatte ich auch die für mich ersten Berichte gefunden, die mich, da ich selbst bereits an diesen Orten war zuerst inter­es­sierten. Die Autoren waren mir eigent­lich alle nicht bekannt, aber am Ende eines jeden Berichts finden sich einige Informationen zur Person desje­nigen.

    Es ist kein Buch zum schnellen Durchlesen, es ist eher etwas um immer Mal wieder etwas Besonderes zu lesen. Für mich hatte jede erste Reise ihren beson­deren Flair, nur um den zu verstehen, musste ich mir etwas Zeit nehmen und einige sogar mehrere Male lesen.

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