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Französische Oldtimer und die kleinen Taschendiebe

Wenn man ehr­lich ist, kom­men wahr­schein­lich die wenigs­ten Tou­ris­ten nach Mada­gas­kar, um in den Städ­ten zu blei­ben. Dazu ist die Natur viel zu schön – und die Orte nicht span­nend genug. Den einen oder ande­ren Tag kann (und muss) man trotz­dem dort zubrin­gen: In den fol­gen­den drei grö­ße­ren Städ­ten war ich, und dies sind meine Ein­drü­cke: Antan­a­na­rivo – Diego-Sua­rez – Toamasina.

Antananarivo: Die Hauptstadt

Tana ist mit Sicher­heit kein High­light von Mada­gas­kar. Bis auf den Flug­ha­fen gibt es kei­nen wirk­li­chen Grund, hier­her zu kom­men: Drei bis vier Mil­lio­nen Men­schen leben hier, und sehr viele sind sehr, sehr arm. Das merkt man auch an der Sicher­heit – beson­ders rund um den Bahn­hof sind ziem­lich geschickte Grup­pen von jun­gen Taschen­die­ben unter­wegs. Selbst mehr­fach erlebt, zum Glück hatte ich vor­her alle Taschen leer­ge­macht :-) Nachts sollte man wohl eher ein Taxi neh­men, ich habe mich zu Fuß nicht sicher gefühlt.

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Diego Suarez: Hoch im Norden

Diego (offi­zi­ell Ant­s­iranana) ist da schon sehr viel char­man­ter! Hüb­sche kolo­niale Gebäude, ein wär­me­res Klima und leben­dige Märkte machen dort ein oder zwei Tage durch­aus lohnenswert.

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Tamatave: Hafenstadt im Osten

Tama­tave (oder Toa­ma­sina) ist die End­sta­tion der Bahn­li­nie aus der Haupt­stadt Rich­tung Osten. Weit­aus weni­ger wohl­ha­bend als Diego, ist sie vor allem etwas für Freunde des Zer­falls: Die brei­ten Stra­ßen wer­den gesäumt von der einen oder ande­ren kolo­nia­len Ruine. Es gibt einige nette Cafés – aber vor allem ist ein Auf­ent­halt hier nötig, wenn man auf dem Land/Seeweg nach Île Sainte-Marie (Nosy Boraha) will.

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Vie­len Dank an das Tou­ris­mus­mi­nis­te­rium Mada­gas­kars, auf des­sen Ein­la­dung ein Teil die­ser Reise basiert!

Cate­go­riesMada­gas­kar
Johannes Klaus

Johannes Klaus hängte seinen Job als Grafikdesigner an den Nagel, um 14 Monate um die Welt zu reisen. Seine Website Reisedepesche wurde 2011 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. In unbeobachteten Momenten streichelt er den Preis zärtlich, besteht ansonsten aber darauf, dass ihm so was völlig egal sei.

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