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Euer Roadtrip durch die Nationalparks im Westen der USA

Hat man sich erst­mal für eine Reise in die USA ent­schlos­sen, sollte als­bald ent­schie­den wer­den, wel­che der vie­len Natio­nal­parks für eine Tour in Frage kom­men. Mit dem Wes­ten der USA ent­schei­det ihr euch für das beste aus bei­den Wel­ten – für weite Wüs­ten­land­schaf­ten und saf­tig grüne Wäl­der. Wir haben euch eine Route ent­wor­fen (eigenst erprobt), die ihr in drei Wochen gemüt­lich mit dem Auto erkun­den könnt.

 

 

1) Yosemite National Park

Wer in San Fran­cisco star­tet, sollte zwei­fels­ohne sei­nen Road­t­rip mit dem Yose­mite Natio­nal Park begin­nen. Der 3000 Qua­drat­ki­lo­me­ter große Park fas­zi­niert mit sei­ner atem­be­rau­ben­den Berg­land­schaft, den dich­ten Wäl­dern, bezau­bern­den Seen und hohen Was­ser­fäl­len. Die schönste Rei­se­zeit ist der Früh­ling, wenn alles blüht und die Was­ser­fälle üppig aus­fal­len. Wer kann, sollte sich früh genug um ein Zim­mer, eine Lodge oder einen Zelt­platz inner­halb des Parks bemü­hen. Vom Main Gate bis zum Visi­tor Cen­ter sind es 2 Stun­den Fahr­zeit, ent­we­der man ent­schei­det sich täg­lich in den Park rein­zu­fah­ren oder gleich dort zu übernachten!

2) Sequoia National Park

Der Geheim­tipp unter den Natio­nal Parks – der Sequoia Natio­nal Park. Nah bei Yose­mite beein­druckt er seine Besu­cher mit sei­nen gigan­ti­schen Rie­sen­mam­mut­bäu­men, die 80 Meter hoch und über 11 Meter breit wer­den kön­nen. Tat­säch­lich sehen die röt­li­chen Rie­sen mit ihrer fel­l­arti­gen Rinde nahe zu künst­lich aus. Auch der Sequoia Natio­nal Park hat Land­schaft­lich viel zu bie­ten. Durch die gro­ßen Höhen­un­ter­schiede im Park ergibt sich eine rauhe Sze­ne­rie aus tie­fen Can­yons und dich­ten Wäl­dern. Wer Lust auf ein wenig Aben­teuer hat, der schlägt auf einer der vie­len natur­be­las­se­nen Cam­ping­plätze mit­ten im Wald sein Zelt auf. Ein wirk­lich unver­gess­li­ches Erlebnis!

3) Death Valley National Park

Von Was­ser­fäl­len und saf­ti­gem Grün weg führt euch unsere Route wei­ter süd­lich zu einem der hei­ßes­ten Orte der Erde – dem Death Val­ley! Hier erwar­tet euch eine weite, tro­ckene Wüs­ten­land­schaft, wie man sie sich vor­stellt. High­lights des Parks sind unter ande­rem der Titus Can­yon mit sei­ner Geis­ter­stadt und far­ben­fro­hen Stein­wän­den, sowie die Salz­pfanne des Bad­wa­ter Basin, wel­che der tiefste Punkt Nord­ame­ri­kas ist. Freut euch auf unver­gess­li­che Ein­drü­cke, denn der Son­nen­un­ter­gang wie auch der Mond­auf­gang zei­gen sich far­ben­froh und spek­ta­ku­lär, ebenso wie der ster­nen­rei­che Nachthimmel.

4) Zion National Park

Ein paar Stun­den ent­fernt liegt der in Utah gele­gene Zion Natio­nal Park. Das Far­ben­spiel der in roten und gol­de­nen Schat­tie­run­gen schil­lernde Can­yon ver­dankt die­sem Natur­wun­der seine Bekannt­heit. Durch die zer­klüf­tete Land­schaft und die schma­len Can­yons erge­ben sich immer wie­der fas­zi­nie­rende Fels­for­ma­tio­nen, die zum Wan­dern, Klet­tern und sogar Rei­ten ein­la­den. Beson­ders bei Son­nen­un­ter­gang, nach einer lan­gen Wan­de­rung, ent­fal­ten sich die Far­ben und die Schön­heit des Parks, wes­we­gen es sich immer lohnt, bis zum Tagesende zu bleiben.

 

 

5) Joshua Tree National Park

Bevor ihr euren Rück­flug in Los Ange­les erwischt, geht es ab in den Joshua Tree Park. Die­ser wun­der­schöne Park begeis­tert mit sei­ner Weite, den gold­far­be­nen, schrof­fen Fels­for­ma­tio­nen und sei­ner beson­dere Vege­ta­tion, der er nicht zuletzt sei­nen Namen ver­dankt. Die wirk­lich bizarr geform­ten Joshua Trees säu­men teil­weise ganze Stra­ßen­ab­schnitte und beglei­ten euch den gan­zen Weg durch den Park hin­durch. Auch in die­sem Park gibts es Wan­der­wege. Doch denkt dabei daran, genü­gend zu Essen und zu Trin­ken ein­zu­pa­cken, bevor ihr bei den Tem­pe­ra­tu­ren zum Wan­dern aufbrecht.

Wir emp­feh­len sich im Vor­hin­ein um einen Miet­wa­gen zu küm­mern – am bes­ten mit Kom­plett­schutz! – und euch eine Pre­paid SIM-Karte für die USA zuzu­le­gen, die euch erlaubt euch im Aus­land zu ver­stän­di­gen. Falls ihr spon­tan eine Unter­kunft buchen wollt oder Infor­ma­tio­nen über die Parks braucht, ist eine SIM-Karte mit Inter­net im Aus­land extrem prak­tisch. Sol­che Pre­paid Kar­ten könnt ihr bei­spiels­weise ganz ein­fach über tourisim.de nach euren Bedürf­nis­sen aus­su­chen und bestel­len. Die Karte ist so in weni­gen Tagen bei euch und ihr seid bereits vor dem Urlaub mit den Pre­paid Kar­ten ver­sorgt. Das Daten­vo­lu­men kann auch zum navi­gie­ren über Google Maps, Apple Kar­ten, Navi­gon etc. ver­wen­det wer­den. Damit spart man sich das Mie­ten eines Navis im Auto oder Cam­per, was je nach Anbie­ter zwi­schen $80 und $140 kos­tet. So müsst ihr euch in den USA allein um euren Road­t­rip küm­mern und könnt den Urlaub genießen!

Cate­go­riesAnzeige
  1. Macht Ihr die Fotos alle Sel­ber? Hut ab!
    Ich Per­sön­lich war schon im Sequoia Natio­nal Park. Die Rie­sie­gen Bäume muss man unbe­dingt gese­hen Haben. Bin im Som­mer wie­der in den USA und werde mir eure Tipps mal Genauer Anschauen. Bes­ten Dank und gute Rei­sen fürs neue Jahr ;)

  2. Jan says:

    Ein Kol­lege von mir macht auch jedes eine Tour durch den Wes­ten der USA über die Route 66 und jedes mal wenn er wie­der kommt und Bil­der usw zeigt wird da schon ein biss­chen nei­disch und euer Bei­trag macht es nicht bes­ser :D, im Gegen­teil, ich würde am liebs­ten sofort los

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