Wenn die Vorfreude auf den nächsten Urlaub mit dem Rucksack steigt, steht erst einmal das Packen auf dem Programm. Da ein Rucksack nur eine bestimmte Kapazität mitbringt und jedes Gramm zu viel eine Last für den Rücken darstellt, braucht es eine gute Packliste.
So lässt sich das Gewicht minimieren, ohne dass wichtige Utensilien fehlen. Wenn man strategisch vorgeht, spart man sich auf der Reise unnötigen Ballast und bleibt flexibel, denn genau das zeichnet Backpacking aus.
Die richtige Kleidung für unbeständiges Wetter
Bei der Zusammenstellung der Alltagsgarderobe kommt das Zwiebelprinzip zum Einsatz. Anstatt für jeden Tag ein neues Outfit zusammenzustellen, sollte ein Pullover Herren mehrfach ausrüsten. Wichtig ist auch, dass sich die Kleidungsstücke übereinander anziehen lassen und so für warme und kühlere Tage geeignet sind.
Wenn es in kältere Regionen oder an Orte mit kühlen Abenden geht, kann ein Pullover Damen tagsüber allein begleiten und wird abends zum wärmenden Zusatz unter einer leichten Übergangsjacke. Hier sind Funktionsmaterialien oder Wollmischungen gut geeignet, denn sie trocknen schnell und nehmen auch nach mehrmaligem Tragen keine Gerüche an.
Praktische Modestücke für die Reise
Frauen stehen genauso wie Männer vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen Funktionalität und Komfort zu finden. Auf der Reise mit dem Rucksack muss die Kleidung strapazierfähig sein und sollte nicht sofort knittern, wenn sie mehrere Tage zusammengerollt im Gepäck liegt. Vielseitigkeit ist entscheidend, damit der Look über viele Tage gut funktioniert.
Beliebt sind Kleidungsstücke mit Reißverschluss oder Strickjacken, weil sie sich schnell an- und ausziehen lassen. Gepaart mit einer wind- und wasserdichten Outdoor-Jacke ist man gegen fast jede Witterung geschützt, ohne dass der Rucksack zu schwer wird.
Die Gesundheitsvorsorge unterwegs beachten
Egal, wohin die Reise geht, Insektenstiche, kleine Verletzungen oder Magenprobleme können immer auftreten. In manchen Ländern ist der Weg zur nächsten Apotheke weit oder Sprachbarrieren verhindern die Versorgung. Umso wichtiger ist es, eine kompakte Reiseapotheke mitzuführen und sich so selbst versorgen zu können.
Hier gehören die wichtigsten Medikamente, aber auch ein Set aus Verbänden und Pflastern, ein Mittel gegen Durchfall, Schmerzmittel und eine kleine Schere rein.
Am besten achtet man bei der Reiseplanung schon im Vorfeld darauf, ärztlich verordnete Medikamente und ein eventuelles Attest mitzuführen. So kann man es bei gesundheitlichen Problemen vorzeigen und auch Ärzten vor Ort signalisieren, welche Arzneimittel genommen werden.
Was einfach zu Hause bleiben darf
Unnötiger Ballast hat im Rucksack nichts verloren, auch wenn man die Dinge vielleicht mal brauchen könnte. Schwere Bücher, mehrere Paar Schuhe und dicke Handtücher sind klassische Beispiele, die sich durch einen E‑Book-Reader, Allwetterschuhe und Mikrofaserhandtücher ersetzen lassen.
Wenn man im Vorfeld klug plant, wird der Rücken entlastet. Viele Kleinigkeiten können außerdem vor Ort oder in Minigröße gekauft werden. Duschgel und Sonnencreme beispielsweise müssen nicht in der XL-Flasche im Rucksack mitgetragen werden.
Am Anfang reicht es, Reisegrößen für die ersten Tage mitzunehmen und sich dann direkt vor Ort minimalistisch zu versorgen. So reist es sich entspannter und die Last ist nicht während der gesamten Tour zu hoch.
Beitragsbild Quelle: https://unsplash.com/de/fotos/grauer-und-schwarzer-wanderrucksack-und-cyanfarbener-becher-auf-grauem-felsen-bei-sonnenuntergang-8sjBzL1IyMo