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Wo kommt eigent­lich der Cham­pa­gner her?

Die Region Cham­pa­gne liegt im nörd­li­chen Teil Frank­reichs und grenzt an die geo­gra­fi­sche Grenze, die für den Wein­an­bau genutzt wer­den kann. Bedingt durch die Lage, das Klima ist ver­hält­nis­mä­ßig kühl, rei­fen die Trau­ben nur lang­sam, was dem Aus­bau des Cham­pa­gners und den Wei­nen der Region zugu­te­kommt. Tat­säch­lich sind die Bee­ren wegen des beson­de­ren Bodens so geschmack­reich, dass Kilo­gramm­preise von über fünf Euro gezahlt werden.

Die meis­ten Wein­bau­ern kel­tern nicht selbst, son­dern ver­kau­fen ihre Pro­dukte an grö­ßere Cham­pa­gner­häu­ser oder Win­zer­ge­nos­sen­schaf­ten. Dabei wer­den, je nach Lage, vor­zugs­weise drei Sor­ten ange­baut. Bei guten Krei­de­bö­den wird vor­zugs­weise Char­don­nay kul­ti­viert, die här­te­ren Böden sind gut für den Pinot Noir, wohin­ge­gen die Lehm­bö­den dem Pinot Meu­nier zusagen.

Wer die Trau­ben­sor­ten kennt, der ahnt, dass die aus den Trau­ben her­ge­stell­ten Schaum­weine edel sind und welt­weit nach­ge­fragt wer­den. Schon Napo­leon wusste den Sekt, der damals noch natur­trüb getrun­ken wurde, zu schät­zen und prä­sen­tierte ihn nach gewon­nen Schlach­ten den Offi­zie­ren der geschla­ge­nen Trup­pen. Erst um das Jahr 1800 herum wurde eine Methode erfun­den, um die im Sekt befind­li­che Hefe zu ent­fer­nen. Wer ein­mal schauen mag, eine Aus­wahl hoch­wer­ti­ger Weine der Cham­pa­gne bie­tet die Online-Wein­hand­lung Mil­le­sima, die ihr Ange­bot unter www.millesima.de bereit­stellt. Fla­schen­preise von rund 75,- Euro sind keine Sel­ten­heit für diese erle­se­nen Köst­lich­kei­ten, man­che Sor­ten kos­ten sogar deut­lich mehr.

Auch land­schaft­lich hat die Cham­pa­gne viel zu bie­ten. Einige der zum Teil his­to­ri­schen Wein­gü­ter bie­ten Besich­ti­gun­gen ihrer Wein­kel­ler an. Man­che Kel­ler sind so aus­ge­dehnt, dass sei­ner­zeit aus­ge­suchte Besu­cher ein­ge­la­den wur­den, um mit einer Pfer­de­kut­sche die unter­ir­di­schen Räume zu inspi­zie­ren. Noch heute lagern etli­che Zehn­tau­sende Fla­schen in den ver­zweig­ten Kalk­stein­höh­len und war­ten dar­auf, von einem Lieb­ha­ber ent­deckt zu werden.

Wer die Gegend besu­chen möchte, sollte in jedem Fall viel Zeit mit­brin­gen. Land­schaft, Wein und Cham­pa­gner laden zum Ver­wei­len ein und auch die lokale Küche hat etwas zu bieten.

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