Reiseberichte aus Südamerika

Pacaya-Samiria, Peru

Die Allgewalt des Dschungels

Pacaya-Samiria im Amazonasbecken ist das größte Naturschutzgebiet Perus. Es führt den Reisenden tief in den Dschungel, durch entgrenzte Wildnis, bis zur Abwesenheit der eigenen Existenz. Man kann sich nur schwer der Anziehung dieses Orts entziehen: Enigma Regenwald, Sinnbild für die letzten Geheimnisse dieser Welt. Der Mensch endet hier.

Zu Besuch in den Silberminen Potosis

Der Berg, der Menschen frisst

Ein bisschen mulmig ist uns schon, als wir vor dem niedrigen Eingang der Mine stehen. Zu viel haben wir schon von einstürzende Schächten, Explosionen und Erstickungstod gehört. Acht Millionen Menschen haben hier bereits ihr Leben gelassen und auch wir haben schriftlich erklärt, dass wir die Verantwortung für unser mögliches Ableben selbst übernehmen. Ängstlich treten wir in die Dunkelheit des Stollens.

Downhill auf der gefährlichsten Straße der Welt

Mutprobe Deathroad

Von paraguayischen Kriegsgefangenen gebaut, schlängelt sich der „Camino de la muerte“, die Todesstraße, vom kalten Altiplano Boliviens bis in die immerfeuchten Wälder des Amazonasbeckens. Die Straße überwindet dabei 3500 Höhenmeter und fast alle Klimazonen Südamerikas. 60 Kilometer zwischen Himmel und Hölle.

Chachani, Peru

Premiere auf 6000 Metern Höhe

Einmal auf einem Sechstausender stehen! Bei Arequipa in Peru ist das ohne technische Schwierigkeiten möglich. Die Besteigung des Chachani lohnt allein für den Sonnenuntergang über der Altiplano-Hochebene. Der Ausblick vom Gipfel ist nur schwer zu genießen.