Philipp Boos

berichtet

Chile

Die unsichtbare Stadt – Santiago de Chile

Ich trinke abwechselnd Kunstmann Bier und Pisco Sour, um Jetlag und Kulturschock in Einklang zu bringen. Später gesellt sich der pololo/ der Freund von Lisa hinzu, der mir das Buch Santiago Bizarro von Sergio Paz ans Herz legt. Santiago sei eine unsichtbare Stadt, sagt er, die sich nur mit viel Geduld erschliessen lasse und so einem fortschreitenden Puzzlespiel gleich Form annehmen würde.

Die gewaltigen Naturlandschaften im Norden von Chile

Ich bekenne, ich habe gelebt…

… liest sich der Klappentext zu Pablo Nerudas Memoiren, dem weltbekannten Chilenischen Dichter. Nach zehn Tagen intensivstem Reisen in dessen Heimatland, komme ich nicht umhin, meine Erfahrungen unter ebendiesem Titel zusammen zu fassen. Gracias Pablo und Gracias Turismo Chile und an die LATAM Airlines Group, dass ich es leicht angetrunken und unversehrt in die Andenrepublik geschafft habe.

Berliner Streifzüge

Durch den Kiez mit Max Beckmann

Am Donnerstag den 10. Februar 1944 schreibt der Deutsche Maler Max Beckmann in sein Tagebuch:
„Unzweifelhaft beschäftigt man sich zu viel mit sich selber, vielleicht habe ich das ganze Leben ja zu ernst genommen – na, jeder nach seinem Talent – wir sprechen noch drüber.“

An dieser Stelle klappe ich das Buch zu, wir sprechen noch drüber… denke ich mir und werfe einen Blick aus dem Fenster.