Jennifer und Peter

berichtet

Ein Unimog im Himalaya – übrigens dem höchsten Gebirge der Welt!

Superlative. Doch eher persönlicher Natur.

„Die höchste befahrbare Straße der Welt! Der zweitkälteste, bewohnte Ort der Welt! Die schlechteste Straße der Welt! Die höchste Baustelle der Welt! Der zweithöchste Pass der Welt! Die verräterischste Straße der Welt! Der dritthöchste Pass der Welt! Das höchste Dorf der Welt mit Zugangsstraße und Stromversorgung! … und das zweithöchste und dritthöchste Dorf gleich nebenan! Und natürlich die höchste Tankstelle der Welt!“

Live and let live.

Varanasi und die Entspiritualisierung

Dass ich diese Zeilen ausgerechnet in Varanasi, dem vielleicht heiligsten Ort Indiens schreibe, hat nur bedingt mit der vermeintlichen Magie dieses Ortes zu tun. Vielmehr mit der völlig nüchternen Tatsache, dass uns auf dem Landweg nach Osten eine Vorderachsfeder gebrochen ist. Zu Müßigkeit verdammt sitzen wir einige Tage fest und ich denke nach. Über gebrochene Federn. Über die Bedeutung dieses Ortes. Und über Spiritualität.

Abgeschnitten von der Außenwelt: die Kinder in Spiti Valley

das lächeln des lamaji. und am ende war alles für die tonne.

Wir öffnen die Tür unseres Trucks und blicken auf schneebedeckte Berge. Hand in Hand machen wir uns auf den Weg. Selbst nach fast drei Monaten auf etwa 4.000 Metern Höhe geht uns beim zügigen Gehen noch die Puste aus. Tulup reicht uns warme Chapati und köstlichen Chai zum Frühstück. Doch wir haben es eilig. Wir müssen zur Arbeit!

Amritsar. An der Grenze zu Pakistan. Und zum guten Geschmack

Ein Schwitzbad im Goldenen Nektar

Luft. Luft. Schuhe. Tuktuk. Schnell. Weiter. Zum Goldenen Tempel. Wir nutzen die Fahrt um Atem zu holen. Wir wissen nicht, ob wir lachen oder weinen müssen. War das schon so schlecht, dass es wieder gut war? Ich weiß es nicht. Aber ein Erlebnis war es. Zweifelsohne.

Eine völlig frei erfundene Weihnachtsgeschichte

Holy Shiit

Stellen wir uns einmal vor, die junge, schwangere Digitalnomadin Marie und ihr frisch gebackener Ehemann Jojo, ein sich im Sabbatical befindender Produktdesigner mit einer Dozentenstelle an einer bekannten Holzfachschule, sind unterwegs im Iran.

REISEPAUSE UND VORGARTENIDYLLE IM POKHARA VALLEY

Truck Stop

Reisen. Nonstop Bewegung. Schmutzige Straßen. Gefährliche Gassen. Spannende Menschen. Fremde Kulturen. Aber nur dort „wo die Einheimischen sind.“ Länder inhalieren. Sich bilden. Und sich was drauf einbilden. Sich bewegen. So viel wie möglich. Und in der kürzesten Zeit. Nur einfach niemals stehenbleiben. Ist das wirklich möglich?

Und dann war die Unbeschwertheit plötzlich weg.

„Mann“ Sein. In Indien.

Am helllichten Tag springt Jen aus dem Auto um an einem Stand ein paar Früchte zu kaufen. Ich bleibe im Auto sitzen. Sie kommt zurück, ich sehe sie vor der geöffneten Beifahrertür stehen. Lachend und freundlich wie immer sagt sie zu jemandem, den ich nicht sehen kann „No, thank you.“