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Im Fernsehen drinne

Wir gehen auf seinen Kopf

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Freitag, 1. Juli, bei 3sat in Mainz. Gästebetreuerin Anne setzt mich in einen Konferenzraum, mit Blick auf den Springbrunnen, draußen am Eingang. Meiner Fernsehkarriere zweiter Teil beginnt wie gewohnt: Wartend.

„Neues“ heißt die Sendung, und es ist die zweitletzte Ausgabe ihrer zwanzigjährigen Geschichte. Ist vielleicht nicht das beste Zeichen… :-) Egal. Nur noch dieser Termin, und dann kann ich amüsiert auf zwei kleine Auftritte zurückschauen, und muss keine weiteren mehr bang erwarten. Und: bisher war es nie so schlimm wie befürchtet. Ich versuche einfach, Spaß zu haben.

Es geht um Technikkrams: Computer, Internet, Websites. Bei der Grimme Online Award-Verleihung waren Sie schon mit einem Team da, und haben mich kurz interviewt. Nette Leute. Nur die Technik funktionierte nicht richtig…

Und da ist tatsächlich etwas „Neues“ für mich: Es hat mir Spaß gemacht. Da die Sendung nicht live ist, können die Moderationen mehrfach gemacht werden, und so haben wir auch die Möglichkeit unser Gespräch zu wiederholen. Das ist auch bitter nötig… bessere Fragen ist gleich bessere Antworten. Yve ist cool, die Stimmung ist gelassen-routiniert, die Mitarbeiter spaßen – nicht allzuviel tuend – herum und am Ende ist doch alles im Kasten. Ich bekomme die Schmiere vom Gesicht, und Anne ruft ein Taxi. Fertig. Prima.

Wir haben doch keine Zeit

Durchatmen ist nicht in Sicht: Nach einem vollen Familienwochenende beginnt schon am Montag das nächste Abenteuer. Ich reise nicht nach Bogota oder Beirut, nein, es ist gar nicht weit weg: Berlin ruft. Dort war ich schon ein paar Mal, und doch werde ich diesmal in eine völlig unbekannte Welt eintauchen, in einen Ausnahmezustand, für Stunden, Tage. Eine Welt, die diametral anders ist als was ich im letzten Jahr, ja wohl in meinem ganzen Leben erfahren habe. Unbekanntes Terrain. Ich freue mich.

Und eines ist klar: Es wird was zu erzählen geben!

Und hier gibt’s die Sendung online zu sehen: „Neues“ bei 3sat.

 

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18 Kommentare

  1. Kiki, am

    Das war wirklich ein richtig gutes Interview! gute Fragen, tolle Antworten! Ich gewöhn mich allmählich daran, dich im Fernsehen zu sehen… Weitermachen!

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  2. fritz, am

    ich hatte übrigens heut mal in der redaktionssitzung von deinem blog und erfolg erzählt. ich schreib für das jugendressort der berliner zeitung und wenns dir diese woche noch passt würd ich gern ein interview mit dir machen, nicht explizit zu dir und dem blog sondern zu „preiswert und aufregend reisen“. wenn du dir was vorstellen könntest, kannst mir ja mal eine email schreiben und wir könnten uns diese woche treffen. aber mach dir keinen stress, wenn du derzeit genug von interviews hast versteh ich das auch :)

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  3. Birgit, am

    Entweder bist Du in Berlin verschollen oder die Stadt hat Dich derart geschafft, dass Du nicht mehr in der Lage bist, in „reisedepesche“ darüber zu berichten. 3. Möglichkeit: Ich bin einfach zu doof es zu finden. :-)

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  4. othis, am

    in berlin hast du für immer einen komfortablen schlafplatz frei. du hast mir soviel gegeben,DAS bekommstdu zurück… :D (auch hier findest du gastfreundliche menschen)

    ich danke nochmal für alles. für das mitreisen-dürfen,dein gutes deutsch,deine offenheit und den wagemut.

    das schreibt dir jemand, der diesen kontinent bisher nicht verlassen hat, 42 jahre alt ist und gerade auf den trichter kommt. komm vorbei und ich erklär dir ein „tourie“-freies berlin.

    liebe grüße – u.

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