Alle Beiträge von Stefan Korn

Dead Horse Strasse

Winterexpedition an die Nordspitze von Alaska

Escaping Dead Horse

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Ich stieg aus meinem LKW. Es war 10 Uhr morgens. Noch keine Sonne aufgegangen. Zu dieser Jahreszeit geht in Dead Horse keine Sonne auf. Vier Stunden Dämmerung. Mehr gibts nicht. Es war stockdunkel. Dieser „Ort“ am Ende der Welt ist eigentlich nur eine Ansammlung von Werkstätten, Containern und lose zusammen gestückelten Raffinerien. Im Besitz der Ölindustrie.

Liebe auf Reisen

Liebe auf Reisen

Romantische Kackscheiße

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Weißt du noch? Als wir an diesem wunderbar sonnigen Tag durch das Städtchen mit den tollen weißen Häusern schlenderten? „I wanna love you, every day and every night….“, sang dieser Straßenmusiker gerade ein Bob Marley Cover.

Guardia Imperial

Sonntags in Buenos Aires

Fußball, Blut und Hooligans

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Sonntags in Buenos Aires – Es war eben durch und durch ein Familienblock. Blutüberströmte Typen die über kleine Mädchen drübersteigen, welche auf den Stufen Platz genommen haben. Sieht man auch nicht alle Tage. Nachdem ich am Spielende von Nummer 4 noch eine Seesack voll Blockfahne in den Rücken geworfen bekommen hab, der mich in eine Gruppe Hoolfreunde gerissen hat, hab ich dann auch recht bald das Weite gesucht.

Amazonas Trampen

Über Leben und Tod

LKW Fahrt durch den Amazonas

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Es ist schwül-warm als ich aus dem LKW aussteige. Meine Brillengläser beschlagen sofort. Wir sind im Amazonas-Urwald. Mein Fahrer Grafite hat angehalten und mir angedeutet, dass ich mit ihm aussteigen soll. Wahrscheinlich will er mir wieder irgendetwas zeigen. Das hat er schon zuvor mehrmals gemacht. Was wird mich wohl diesmal erwarten? Ein besonderes Tier? Ein

Karte Trip

Einmal um die Erde als Anhalter

Weltumtrampung

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Meine Tour umfasste eine Gesamtlänge von 108.895 km. Mehr als das 2,5-fache des Erdumfanges. Ich bin über den Atlantik gesegelt, habe mich mit einem Schrottfahrrad durch die kolumbianischen Cordilleras gequält, das Darien Gap auf einem Cargo-Schiff überwunden, bin illegal auf Güterzügen in den USA mitgefahren, habe ein Kleinflugzeug getrampt, bin in „gemäßigten“ -35° durch den alaskanischen Winter getrampt, musste bei 50° in der iranischen Wüste warten und habe insgesamt weit mehr als 100 km zu Fuß zurückgelegt.

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Über eines der letzen, wilden Abenteuer von Amerika

Trainhopping – Wahre Liebe!

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Trainhopping ist gefährlich. Im Gegensatz zum Trampen kann hier ein falscher Schritt den Tod bedeuten. Oder „nur“ den Verlust von diversen Gliedmaßen. Züge sind eines der wenigen Objekte, bei denen es schwerer ist sie anzuhalten, als sie zu bewegen. Wie brutal und monströs diese Dinger sind, konnte ich vorher nur erahnen.

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Wie ich eine der gefährlichsten Straßen der Welt überlebte.

„Whisky!“ „Claro.“

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Mein Lift war ein Polizist. Ich hätte schon merken sollen, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, als er vom Motorrad abstieg, anfing mit mir zu reden und währenddessen gegen sein eigenes Motorrad schiffte. Manchmal hab ich aber ne recht lange Leitung. Er war mir auch etwas unsympathisch, aber ich kann so schlecht Lifts ablehnen und diskutier auch nicht gerne mit Ordnungsbehörden.

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Fahrradfahren durch Kolumbien

Tour de France für Arme

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Eigentlich wollte ich Mexico mit dem Fahrrad durchqueren, hatte das dann wieder gestrichen und mein Segelfreund Victor meinte schließlich, dass Kolumbien ja ein so tolles Fahrradreiseland sein soll. Dann eben hier. Habe mir für 75€ ein passables aber gut aussehendes Schrottrad gekauft, nochmal 100€ reingesteckt, ein Do-it-Yourself Fahrradtaschensystem konstruiert und dann konnte es auch schon fast losgehen. Fast.